Internationaler Tag des Kusses – 6. Juli

Spass am Küssen? Lust, gesunder, glücklicher und länger zu leben? Dann wird Ihnen der 6. Juli ganz besonders gefallen.
Küsse – für Frösche und Traumprinzen
Küssen Sie gern? Dann nichts wie ran, denn am 6. Juli ist Internationaler Tag des Kusses. Dieser ging 1990 aus dem britisch-nationalen Tag des Kusses hervor, weil man mit dem Kuss nicht nur Leidenschaft und Liebe, sondern auch den Spass am Küssen an sich feiern wollte. Küsse haben Menschen seit jeher fasziniert. Deshalb kommen sie in vielen Märchen vor und sind immer himmlisch. Zum Beispiel dann, wenn aus dem geküssten Frosch ein Prinz wird. Oder bei Dornröschen und Schneewittchen, die durch einen Kuss wieder ins Leben zurückgeholt werden. Aber natürlich sind liebevolle Küsse auch im wirklichen Leben ein absolutes Lebenselixier.
Also: Let’s kiss? Tja, für zusammenlebende Paare eine gute Idee. Sollte allerdings noch Corona im Hintergrund lauern, wäre es für die «andern» ratsamer, sich an Luftküsse, virtuelle Küsschen per Kurznachricht, Emojis oder Schmatzer am Telefon zu halten. Wenn man das dann noch mit Blumen kombiniert … dann, ja dann wird dieser Tag in der Tat sehr perfekt.
Facts rund um Chuss, Schmatz, Müntschi & Co.
Hand aufs Herz: Wie oft küssen Sie? Vermutlich recht oft. Natürlich nicht immer nur aus Liebe, sondern auch aus Freundschaft, Anhänglichkeit oder einfach so. Wir leben ja in der Bussi-Bussi-Kultur, und da summieren sich die Küsse recht schnell. Man fragt sich höchstens, ob man nun rechts oder links beginnen und zwei oder drei Bussis geben soll. Nun, zumindest die erste Frage wurde von Wissenschaftlern beantwortet. Denn mittlerweile steht fest, dass beim Küssen zwei Drittel der Menschen den Kopf nach rechts neigen und dass wir im Laufe von 70 Lebensjahren mehr als 76 Tage mit Küssen verbringen. Zudem zeigt der erotische Kuss, ob es sich beim Gegenüber um den Partner fürs Leben handeln könnte: Passen die chemischen Botenstoffe, harmonieren offenbar auch die Immunsysteme von Mann und Frau und man findet sich sympathisch.
Nicht zuletzt entsteht zwischen Küssenden eine seelische Vereinigung, die glücklich macht. Da haben Blumen und Küsse doch wirklich vieles gemeinsam. Beide machen glücklich, sagen mehr als viele Worte und sind Sprachen, die jeder versteht.
Hollywood und das «Kuss-Gesetz»
Wer wem den ersten Kuss gab, wissen wir nicht. Küssen ist inzwischen aber so beliebt, dass wir auch im Film nie genug davon bekommen. Das war allerdings nicht immer so einfach. Denn in Hollywood gab es von 1930-1967 den so genannten Hays Code. Dieser sollte für mehr Moral in den Filmen sorgen und verbot nicht nur «extrem sinnliche Küsse», sondern auch aufreizende Umarmungen, Posen und Gesten. Deshalb schrieb er Schauspielern nicht nur genau vor, wo und wie sie küssen durften, sondern beschränkte die maximale Kussdauer auf 3 Sekunden. In horizontaler Lage waren Küsse sogar gänzlich verboten. Und das gemeinsame Liegen im Bett war dem Filmpaar nur dann gestattet, wenn der eine von ihnen einen Fuss auf dem Boden behielt.
Naja. Trotz aller Verbote ging’s aber natürlich in Hollywood nicht ganz ohne Erotik ab. Denn laut einer Gallup-Umfrage aus dem 1992 stammt der allererotischste Filmkuss aus eben dieser Zeit. Den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala belegte nämlich der Kuss von Clark Gable und Vivien Leigh in «Vom Winde verweht».

Weitere spannende Blumentage