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Bezaubernde Lilien

Lilien

Lilien gehören zu den beliebtesten Blumen. Lust, mehr über Bedeutung, Geschichte, Arten, Duft, Fans, Symbolik und Legenden zu erfahren? Klicken Sie jene Headlines an, die Sie interessieren. Und dann: Viel Spass beim Lesen!

Lilien und ihre Geschichte: Die ersten blühten vor 12 Mio. Jahren

Rote LilieGelbe LilieMadonnenlilien

Wussten Sie, dass es rund 110 Lilienarten und unzählige Sorten gibt? Kein Wunder, sind Lilien beliebt. Bei uns gehören sie sogar zu den meistverlangten Schnittblumen. Zu den ältesten Blumen zählen sie vermutlich ebenfalls. Denn ihr Ursprung lässt sich rund 12 Millionen Jahre zurückverfolgen. Die ersten Arten sollen im Himalaya aufgetaucht sein. Aber dann besiedelten weitere Arten allmählich alle Kontinente der nördlichen Hemisphäre. Wegen ihrer Schönheit schätzte man sie in vielen Kulturen als Zierpflanze, setzte sie aber auch als religiöse Symbole ein. Heutiges Hauptverbreitungsgebiet ist China, dann folgen Japan, Nordamerika sowie Europa und der Kaukasus. Insbesondere in Asien verwendet man Lilien bis heute auch als Heilpflanze und Lebensmittel. Am weitesten verbreitete sich der Türkenbund (Lilium martagon), der heute von China aus über Russland bis hin zur Iberischen Halbinsel zu finden ist. Industrielle Bedeutung als Zuchtpflanzen und Schnittblumen erlangten die Lilien erst im 20. Jahrhundert.

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Bedeutung: Der Name der Lilie …

Rote LilienLilienPinke Lilien

Das Wort "Lilie" ist vom altgriechischen "leírion" abgeleitet, welches laut Etymologie vermutlich von einem altägyptischen Wort für "Blume" abstammt. Interessant ist, dass sich auch in hamitischen Sprachen (ilili) und im Baskischen (lili) verwandte Begriffe für "Blume" finden. Über den Grund, weshalb die Griechen den Namen der Lilie vom altägyptischen Wort für "Blume" ableiteten, kann man nur spekulieren. Aber es könnte ja immerhin sein, dass die Griechen in der griechisch-römischen Zeitepoche die Lilie im Alten Ägypten kennenlernten und sie wegen sprachlicher Missverständnisse so nannten. Fest steht jedenfalls, dass die Lilie heute in vielen Sprachen ähnlich heisst: So im Englischen (lily), Katalanischen (lliri), Spanischen (lirio), Französischen (lis), Italienischen (giglio) und Rätoromanischen (gilgia).

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Symbolik: Lilien für Menschen und Götter



Lilien haben Menschen zu jeder Zeit aus den unterschiedlichsten Gründen angezogen. Deshalb stehen sie heute für Licht, Liebe, Fruchtbarkeit und Weiblichkeit, aber auch für Unschuld, Reinheit sowie Vergänglichkeit. Im alten Ägypten zum Beispiel waren Lilien ihrer grossen Verbreitung wegen ein Symbol von Fruchtbarkeit und Wiedergeburt. Im antiken Griechenland krönte man Bräute in Hoffnung auf reichen Kindersegen mit Lilien. Römer wiederum schätzten ihren Duft. Deshalb füllten sie Kissen und Decken mit Lilienblüten. Und in China schenkte man jungen Frauen eine Lilie zur Hochzeit, weil sie als "Sohnbringer" galt. Aber auch in der Götterwelt kam man nicht ohne Lilien aus. So steht z. B. in der griechischen Mythologie, Göttin Hera habe Herakles gestillt. Ein wenig Muttermilch sei dabei über das Himmelsgewölbe geflossen und habe die Milchstrasse gebildet. Einige Tropfen seien hingegen zur Erde gefallen, und aus ihnen seien die ersten Lilien gewachsen. Die Liebesgöttin Aphrodite sei auf die makellose Schönheit ihrer Blüten allerdings so neidisch gewesen, dass sie ihnen aus lauter Boshaftigkeit das männliche Glied des Esels als gelben Stempel eingepflanzt habe. Sachen gibt's!



Zur Sprache der Blumen geht's HIER.

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Madonnen-Lilie: Als Zeichen der Unschuld ohne Stempel und Staubfäden

Weisse LilieWeisse LilieEngel Gabriel

Die würzig duftende Madonnen-Lilie (Lilium candidum) gehört zu den ältesten kultivierten Zierpflanzen überhaupt, denn sie wurde schon Mitte des dritten Jahrtausends v.Chr. in Kultur genommen. Die ersten Hinweise davon fand man in ägyptischen Texten aus der Zeit um 2500 v. Chr. Und Abbildungen davon finden sich auf Vasen aus Santorin (1500 v. Chr.). Auch assyrische Reliefs aus Ninive zeigen diese edle Lilienart, die damals für Reinheit und Unschuld, Stolz und Vornehmheit stand. Christen verbanden sie bis ins Mittelalter mit Heidentum. Aber dann überzeugte ihre Schönheit. Und so wurde die Symbolik der Reinheit und Unschuld auch von ihnen übernommen. Viele Heilige und Kirchenväter bildete man als Zeichen ihrer Tugendhaftigkeit nun plötzlich mit Lilien ab. Und in christlichen Legenden wurde berichtet, dass der Erzengel Gabriel eine weisse Lilie in der Hand gehalten habe, als er Maria erschien, um ihr die Geburt Jesu anzukündigen. Um die Unschuld zu unterstreichen, wurden Madonnen-Lilien meist ohne Stempel und Staubfäden dargestellt. Schliesslich wurde diese Lilienart zur Marien- oder Madonnenblume schlechthin, was auch den umgangssprachlichen Namen "Madonnen-Lilie" erklärt. Ihren botanischen Namen (Lilium candidum) hingegen erhielt sie 1753 durch den Naturforscher Carl von Linné, wobei "candidum" so viel wie "strahlend weiss" bedeutet.

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Erzengel GabrielLilien


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Weisse Lilien und ihre Symbolkraft

weisse Lilienweisse Lilienweisse Lilien

Weisse Lilien sind äusserst beliebt. Zum einen als stylische Dekoration von Innenräumen, zum anderen aber auch für wichtige Übergänge im Leben wie Geburten, Hochzeiten und Todesfälle. Der Grund für diese sehr unterschiedlichen Einsatzgebiete liegt einerseits in der Symbolik der Lilie begründet, andererseits aber auch in der Farbsymbolik. Die Lilie steht für Licht, Liebe, Fruchtbarkeit und Weiblichkeit, aber auch Unschuld, Reinheit und Vergänglichkeit. Weiss hingegen symbolisiert Vollkommenheit, Weisheit, Tugend, Mitgefühl, Wahrheitsliebe, Anfang und Ende. Zudem ist Weiss Lifestyle pur, weil es edel wirkt und zu den unterschiedlichsten Einrichtungsstilen passt. Apropos weisse Lilien: Die stark duftende Sorte 'Casablanca' ist besonders beliebt. Aber Achtung: Sie eignet sich nicht für Krankenbetten, weil hier stark duftende Blumen oft nicht willkommen sind.

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Duft: Völlig "verrückt" nach Königs-Lilien

KönigslilieKönigslilien

Bei der bis zu 180 cm hohen Königs-Lilie (Lilium regale) gibt es kein Mittelmass: Entweder wendet man sich ab, oder man verfällt ihrer Noblesse für immer. Grund ist der fast betäubend starke Duft der grossen weissen Trichterblüten mit dem zitronengelben Schlund und der purpurfarbenen Aussenseite entlang des Mittelnervs. Nun, der britische Schriftsteller Beverley Nichols war absolut hingerissen. Denn er war von ihrem Anblick so verzaubert, dass er das baufällige Landhaus erwarb, vor dem sie standen. Seine Worte: "Ihre Schönheit war einfach berauschend. In dem Augenblick, da ich sie gesehen hatte, unterschrieb ich in Gedanken den Kaufvertrag für das Haus. Die Grösse des Gebäudes, die Reparaturkosten, von den Unterhaltskosten ganz zu schweigen - all diese lästigen Einzelheiten schienen bedeutungslos. Ich musste diese Lilien besitzen." Ihren britischen Entdecker Ernest Henry Wilson hätten die Königs-Lilien sogar fast das Leben gekostet. Der erfolgreichste der vielen Pflanzenjäger stiess im Sommer 1910 in einer unzulänglichen Bergregion Westchinas auf ihren Wildstandort und liess dort von seinen Expeditionsmitgliedern über 6000 Zwiebeln ausgraben. Dabei wurde er durch einen Steinschlag schwer verletzt. Mit zerschmettertem Bein blieb er am Abgrund liegen und liess zuerst die botanische Sammlung in Sicherheit bringen, bevor er sich selber retten liess.

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E.H. WilsonE.H. Wilson


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Feuer-Lilie: Liebeszauber, Sommersprossen-Mittel und Kaffee-Ersatz

Donnerblume, Brandlilie, Füürblueme oder - im bündnerischen Puschlav - Flur da San Giuan (Sankt Johannes-Blume)Donnerblume, Brandlilie, Füürblueme oder - im bündnerischen Puschlav - Flur da San Giuan (Sankt Johannes-Blume)

Die in Europa weitverbreitetste Wildlilienart ist die orangefarbene Feuer-Lilie (Lilium bulbiferum). Unter den vielen stark duftenden Lilienarten ist sie eine duftlose Ausnahme. Sie wird von Tagfaltern bestäubt, die sich bei ihrer Arbeit auf eines der Blütenblätter setzen. An deren Basis verläuft eine sogenannte Nektarrinne. In diese führt der Tagfalter seinen Rüssel ein und gelangt so zum Nektar. Um die Feuer-Lilie ranken sich spannende Legenden. So glaubte man beispielsweise in der Schweiz, dass die Blume Blitze anzieht, wenn sie im Haus ist. Die Blumenzwiebeln hingegen waren positiv besetzt. Deshalb schob man brütenden Hennen die in den Blattachseln der Pflanze wachsenden Brut-Zwiebelchen unter, um das Ausbrüten erfolgreich zu gestalten. Wenn sie hingegen Menschen bei sich trugen, waren sie erfolgreich beim andern Geschlecht. Nicht zuletzt ergaben die Zwiebeln der Feuer-Lilie einen guten Kaffee-Ersatz. Und aus den Blüten stellte man eine orangerote Malerfarbe her und gewann aus ihnen erst noch ein Schönheits-Elixier, das als Mittel gegen Sommersprossen galt. Kein Wunder, hatte die Feuer-Lilie noch andere Namen. Denn umgangssprachlich hiess sie auch Donnerblume, Brandlilie, Füürblueme oder - im bündnerischen Puschlav - Flur da San Giuan (Sankt Johannes-Blume). Letzteres, weil sie am 24. Juni (Johannistag) ins Johannisfeuer geworfen wurde, um Unwetter fernzuhalten.

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Feuer-LilieLilium bulbiferum


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Das geheimnisvolle Nachtleben des Türkenbunds



Neben der Feuer-Lilie gehört der Türkenbund (lat. Lilium martagon) zu den bekanntesten heimischen Lilienarten. Er ist eine der schönsten Pflanzen unserer heimischen Wälder und ist wegen seiner Robustheit und Mehrjährigkeit (kann über 50 Jahre alt werden) eine beliebte Gartenpflanze. Spannend ist seine Bestäubung. Denn da die Blüten nach unten hängen und keine Sitzfläche bieten, können sie nur von Insekten mit langem Rüssel und der Möglichkeit, im "Flug zu stehen", bestäubt werden. Das sind z. B. Schwärmer (Schmetterlings-Familie), die im Schwirrflug von Blüte zu Blüte fliegen und mit einem Saugrüssel den Nektar von den Blüten saugen. Diese sind allerdings nur in der Dämmerung und nachts aktiv. Deshalb verströmt der Türkenbund tagsüber keinerlei Lockduft und ist für bestäubende Insekten praktisch "unsichtbar". Erst dann, wenn die anderen Blumen in der Abenddämmerung ihre Kelche schliessen, erwacht der Türkenbund aus seinen Tagträumen und lockt mit seinem schweren, süsslich duftenden Parfüm die langrüsseligen Schmetterlinge an.

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Vom Versuch, mithilfe von Türkenbund-Zwiebeln Gold zu "machen"

TürkenbundTürkenbund, MehmetTürkenbund

Falls Ihnen der Name Türkenbund nichts sagt, kennen Sie vielleicht Begriffe wie Goldapfel, Godbölla, Goldwurz, Goldknopf oder Türkisch-Huat. Die vielen Volksnamen zeigen, wie populär diese Lilie ist. Der Name Türkenbund (oder Türkisch-Huat) soll sich dabei auf die zurückgeschlagenen Blütenblätter beziehen, die an jene Form des Turbans erinnern, wie sie von Sultan Mehmed I. (1413-1421) eingeführt wurde. Der botanische Name Lilium martagon hingegen bringt die Lilie mit dem Kriegsgott Mars in Verbindung, weil es hiess, dass sich die Zwiebel für den, der sie im Kampf bei sich trägt, als siegbringend erweist. Apropos Zwiebel: Jene des Türkenbunds kann bis acht Zentimeter Durchmesser erreichen und besteht aus vielen goldgelben Schuppen. Alchemisten nannten sie Goldwurz und versuchten, mit ihrer Hilfe unedles Metall in Gold umzuwandeln. Das machte den Türkenbund sehr bekannt. Er wurde in vielen Gärten als Zierpflanze gezogen, und viel Aberglaube rankte sich um ihn. In der Schweiz z. B. hängte man die Blüten des Türkenbunds zur Abwehr von Krankheiten auf. Zudem sagte man Türkenbundzwiebeln antidämonische Kräfte nach. Nicht zuletzt fütterte man Kühe damit, weil man glaubte, dass die Butter dann besonders schön gelb werde.

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