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Trost & Trauer

 


Mit einem Todesfall konfrontiert? Hier finden Sie Wissenswertes: Wie man kondoliert, welche Blumen sich eignen, mit welcher Symbolik diese verbunden sind, welche Blumen und Blumenfarben in anderen Kulturen üblich sind, wo Sie Checklisten für die Behördengänge finden, wie Sie eine Bestattung organisieren und woran Sie bei der Bepflanzung einer Grabstätte denken sollten.

Klicken Sie einfach auf jene Headlines, die Sie speziell interessieren.

Abschiednehmen: Rituale sind wichtig





Wichtige Momente werden seit Menschengedenken und in allen Kulturen durch Rituale markiert. So auch die Bestattung, ganz egal, ob diese nun kirchlich oder alternativ ist.

Der Mensch und dessen Tod müssen irgendwie fassbar werden. Denn nur so kann man sich verabschieden. Das ist vor allem für Hinterbliebene wichtig. Fachleute sind sich sogar einig, dass Trauerfeiern möglichst öffentlich und im grösseren Rahmen stattfinden sollten. Denn Familie, Freunde und Bekannte geben in solchen Momenten Kraft. Es tröstet, wenn man sieht, dass die oder der Verstorbene auch anderen Menschen wichtig waren und dass man nicht allein ist.

Eine sorgfältig vorbereitete Zeremonie mit liebevollen, schönen Details hilft bei der Trauerverarbeitung.







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Mündlich oder schriftlich kondolieren: Knigge


 
Todesfälle gehören zu den schwierigsten Situationen menschlichen Umgangs. Es ist enorm wichtig, Hinterbliebenen sein Beileid auszudrücken. Denn Umarmungen, Anrufe und Schreiben sind tröstlich und zeigen, dass man nicht alleine ist.
  • Mündliches Kondolieren: Vermeiden Sie Floskeln. Sagen Sie besser: „Es tut mir leid“ oder „Mir fehlen die Worte“. Sie können aber auch einfach nur stumm die Hand drücken oder jemanden wortlos umarmen. Wichtig ist, dass Sie authentisch sind und Ihr Mitgefühl zeigen.

  • Kondolenzschreiben: Verfassen Sie es möglichst sofort, und schreiben Sie es auf schlichtes, weisses Papier. Verwenden Sie einen weissen Umschlag (ohne Trauerrand, der ist der Trauerfamilie vorbehalten) und frankieren Sie mit einer Briefmarke (nicht mit Stempelautomat). Kondolenzschreiben per Fax oder Mail sind tabu.
Ergreifende Gedichte und Zitate für Kondolenz-Sträusse finden Sie HIER.

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Immer in Erinnerung (Freilandschale, gepflanzt)


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Kondolenzschreiben verfassen




Bei Kondolenzschreiben ist besonders wichtig, authentisch zu bleiben und den Text persönlich zu gestalten. Drücken Sie in der Einleitung Ihre Betroffenheit aus, vermitteln Sie Ihr Mitgefühl und würdigen Sie die/den Verstorbene/n. Falls es Ihre Beziehung zu den Hinterbliebenen zulässt, können Sie auf gemeinsame Erlebnisse eingehen und eventuell Ihre Hilfe anbieten. Auch passende Zitate können sich gut machen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht in eine schwülstige Sprache verfallen. Beenden kann man ein solches Schreiben mit „Mit stillem Gruss“ oder auch einfach mit der Unterschrift.
Und noch etwas: Ein Kondolenzschreiben muss nicht lang sein, sondern glaubwürdig! Hier einige Beispiele:
  • Mit grosser Betroffenheit haben wir vom Tod Deines Mannes erfahren. Wir kannten ihn als bescheidenen, hilfsbereiten Menschen. Seine Fröhlichkeit und positive Lebenseinstellung werden uns sehr fehlen. Wir fühlen mit Dir. Lass uns wissen, falls wir etwas für Dich tun können. Mit stillem Gruss, Familie XY

  • Nach langer Krankheit hat Deine Mutter ihren Frieden gefunden. Wir haben ihre Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit immer sehr bewundert. Ihr unermüdliches Engagement in der Gemeinde wird uns sehr fehlen. Dir sprechen wir unser tief empfundenes Mitgefühl aus. Erna und Werner XY.

Hilfe bei Kondolenzschreiben finden Sie HIER.

Blumen wirken tröstlich. Zu unseren Vorschlägen geht’s HIER.

Zarte Freilandschale


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Blumen bei einem Trauerfall: Grundsätzliches



Blumen spenden Hinterbliebenen Trost und sind ein Zeichen des Gedenkens und Respekts für die/den Verstorbene/n. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Blumen für die Hinterbliebenen oder Blumen fürs Grab.
  • Für die Hinterbliebenen eignen sich: Sträusse und Gestecke. Diese müssen nicht zwangsläufig in Weiss gehalten sein. Allerdings gilt es hier, auf die Nationalität der Hinterbliebenen Rücksicht zu nehmen (siehe separaten Abschnitt).

  • Fürs Grab eignen sich Kränze, Freilandschalen, Sträusse und Gestecke (Überblick siehe nächster Abschnitt). Auch hier tendiert man oft zu farbigen Blumen. Aber hier empfiehlt sich eventuell ebenfalls, auf die Nationalität der Hinterbliebenen Rücksicht zu nehmen (siehe separater Abschnitt).

Übrigens: Blumen für Hinterbliebene oder Bestattungen kann man persönlich übergeben oder via Fleurop.ch auch weltweit überbringen lassen.

Blumen und Pflanzen für Trauerfälle finden Sie HIER.

Fleurop-Geschenkkarten finden Sie HIER.


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Blumen für Hinterbliebene und Bestattung: Überblick



Es gibt viele Arten der Trauerfloristik. Hier ein kleiner Überblick:
  • Kränze: Die Vielfalt an Bouquet-, Rundum-Blumen- oder Urnenkränzen mit oder ohne Schleife ist gross. Sie werden am Tag der Beerdigung rechtzeitig direkt an den Abdankungsort geliefert. Da Kränze sehr arbeitsintensiv sind, müssen sie rechtzeitig bestellt werden (Lieferfrist ca. 48 Stunden).

  • Grabgestecke, Freilandschalen und Sargdekorationen: Sie werden am Tag der Beerdigung rechtzeitig direkt an den Abdankungsort geliefert.

  • Handstrauss als Grabbeigabe: Er ist oft eine günstigere Alternative zum Trauerkranz. Er kann in unterschiedlichen Grössen gebunden werden. Genau wie anderer Blumenschmuck wird er während der Trauerfeier vor oder neben dem Sarg platziert und nach der Bestattung auf den Erdhügel gelegt.

  • Kondolenzsträusse: Sie sind als Zeichen von Trost und als Verbundenheit mit den Hinterbliebenen gedacht und können beim Fleurop-Floristen vor Ort gekauft oder via www.fleurop.ch geordert und den Hinterbliebenen nach Hause geliefert werden.

  • Geschenkkarten für Blumen und Pflanzen: Wer möchte, dass die Hinterbliebenen den Zeitpunkt für den Bezug von Blumen und/oder Pflanzen selber bestimmen oder allenfalls etwas an die Grabbepflanzung erhalten, kann via den Fleurop-Floristen an Ort beziehen oder via www.fleurop.ch Gutscheine bestellen. Diese können – je nach Art der Gutscheine – in der Schweiz oder gar weltweit in allen Fleurop-Blumenfachgeschäften eingelöst werden.

Blumen und Pflanzen für Trauerfälle finden Sie HIER.

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In lieber Erinnerung: Trauer- oder Kranzschleifen






Wer Kranz, Gesteck, Freilandschale oder Strauss mit einigen Worten der Trauer und seinem Namen versehen möchte, kann das mit einer Trauer- oder Kranzschleife tun. Meist verwendet man die linke Schleifenseite für eine Trostspruch, die andere für den Namen. Die Auswahl an Schleifen gross. Denn es gibt nicht nur unterschiedliche Bandbreiten, sondern auch diverse Band- und Schriftfarben sowie Schriftarten.

Zudem gibt es nebst Computerdruck auch Prägedruck (in Gold und Silber). Bitte lassen Sie sich diesbezüglich von unserem Team beraten: Tel. 044 751 82 82.

Zu passenden Texten für Trauerschleifen geht’s HIER.

Blumen und Pflanzen für Trauerfälle finden Sie HIER.


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Blumen für die Bestattung: Gefühl statt „Etikette“





Wenn Sie sich fragen, welche Blumen oder Farben zu einer Beerdigung passen: Im Grunde genommen gibt es da keine Regeln oder Grenzen. Blumen erzählen die Geschichte eines Menschen und stellen ihn in den Mittelpunkt. Wichtig ist deshalb, dass Sie an den oder die Verstorbene/n denken und überlegen, welche Art Mensch das war. Sagen Sie dem Floristen Ihres Vertrauens, was Ihnen zum Verstobenen einfällt, welche Hobbys und Besonderheiten er hatte, welche Farben oder Blumen er liebte. Und versuchen Sie so, Blumen zu erhalten, der dem Dahingegangenen möglichst gerecht wird.

Wenn also ein Mensch während seines Lebens das Tanzen geliebt hat, darf der Strauss ruhig fröhlich und lebhaft sein. Wenn er eher still und nachdenklich war, passen vielleicht zarte Lila-Töne oder Creme und Weiss. Aber vielleicht hatte er oder sie ja eine Lieblingsblume oder Lieblingsfarbe. Zudem kann man durchaus auch mit einer einzelnen Blume bei der Trauerfeier erscheinen und diese am Ende der Feier ins Grab legen.

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Wenn keine Blumen erwünscht sind





Manchmal wünschen sich Hinterbliebene keine Blumen, sondern bitten stattdessen um eine Spende für einen guten Zweck, der dem Verstorbenen besonders am Herzen lag. Diesen Wunsch sollte man respektieren. In der Regel wird eine Bankverbindung für die Überweisung angegeben. Denken Sie daran, im Verwendungszweck den Spendenanlass zu vermerken. Und trotzdem: Blumen im Trauerfall sind keine Dekoration. Denn es gibt einfach keine bessere Möglichkeit, die Sehnsucht des Menschen nach einem Leben nach dem Tod auszudrücken. Es steckt so viel Trost, so viel Zuversicht, so viel Hoffnung in den Blumen, und das tut den trauernden Hinterbliebenen einfach gut.

Wenn Sie also trotzdem nicht mit leeren Händen zur Trauerfeier erscheinen möchten, empfiehlt sich eine einzelne Blume, wie zum Beispiel eine Rose, Sonnenblume oder Lilien. Nehmen Sie diese an die Beerdigung mit und legen Sie sie am Sarg oder an der Urne nieder.

Einzelblumen zur Beerdigung? Zu unseren Vorschlägen geht’s HIER.

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Typische Trauerblumen und deren Symbolik





Am häufigsten entscheiden sich Menschen in Trauerfällen für Rosen, Calla, Lilien und Gerbera. Aber auch andere Blumen wünscht man sich – je nach Saison – aus gutem Grund. Wir verraten Ihnen deren Symbolik:
  • Calla: symbolisiert die Unsterblichkeit; auch ihre Eleganz macht sie als Trauerblume beliebt.

  • Chrysantheme: symbolisiert Treue, reine Liebe sowie Freundschaft und hat eine lange Haltbarkeit.

  • Dahlie: ist ein Symbol für Kraft und die Aussage „Für immer Dein”.

  • Gerbera: steht für innige Freundschaft, Licht und Lebenskraft; gelbe Gerbera werden besonders oft verwendet.

  • Hortensie: steht für Dankbarkeit.

  • Lilie: steht für Liebenswürdigkeit und Vergänglichkeit (mehr siehe separater Abschnitt).

  • Lisianthus: steht für Wertschätzung, Würde und Charisma.

  • Nelke: steht für Liebe, Freundschaft und immerwährende Treue.

  • Orchidee: steht für Freundschaft.

  • Rose: symbolisiert Liebe, Zuneigung und Vergänglichkeit. Rote Rosen sind üblicherweise Personen vorbehalten, die dem Verstorbenen sehr nahe standen. Weisse oder pastellfarbene Rosen stehen für Treue.

  • Vergissmeinnicht: ist ein feinsinniges Symbol für Erinnerung und Treue.

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Chrysanthemen Pflanze (leuchtend gelb) im Korb
Zarte Freilandschale


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Weisse Blumen: Ihre Symbolik hat eine lange Geschichte





Immer noch verbindet man am häufigsten weisse Blumen mit Trost und Trauer. Das ist kein Zufall. Denn im Gegensatz zu Schwarz - der völligen Abwesenheit von Licht - ist Weiss die Summe aller Farben des Lichts. Deshalb hat Weiss keinen negativen Zusammenhang und ist die vollkommenste Farbe überhaupt. Sie symbolisiert Licht, Glaube, Friede, das Ideale, das Gute, Anfang, Auferstehung, das Neue, Sauberkeit, Unschuld, Stille, Leere, Bescheidenheit, Wahrheit, Neutralität, Klugheit und Genauigkeit. Weisse Tiere werden als Gott nahe Lebewesen betrachtet. Zeus erschien Europa als weisser Stier, und der Heilige Geist zeigte sich als weisse Taube.
In Indien sind weisse Rinder die Verkörperung des Lichts. In China sind Reiher und Ibis heilige Vögel der Unsterblichkeit. In Ägypten ist Weiss die Farbe der Freude und des Glücks.



Und auch in der Trauer spielt Weiss eine besondere Rolle. So tragen z. B. Buddhisten weisse Kleider als Zeichen der Trauer, während diese in China cremefarben sind. Auch in Afrika hat Weiss eine herausragende Symbolik und steht vielerorts für den Tod. Übrigens: Früher galt auch in Europa Weiss als Trauerfarbe. Das änderte sich erst dann, als im 19. Jahrhundert die weissen Brautkleider auftauchten. Wie Sie sehen, haben die vielen weissen Blumen bei einem Trauerfall eine lange Geschichte und sind fast weltweit mit grosser Symbolik behaftet.

Zur Symbolik der Blumenfarben geht’s HIER.

Zu unseren Vorschlägen für weisse Sträusse geht’s HIER.


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Weshalb weisse Lilien Hochzeits- und Trauerblumen sind





Weisse Lilien haben in vielen Kulturen grosse Symbolkraft. Da man sie nämlich mit Fruchtbarkeit, Weiblichkeit und Liebe verbindet, aber auch mit Unschuld, Reinheit und Jungfräulichkeit, werden sie sowohl bei Hochzeiten als auch Bestattungen eingesetzt – und zwar nicht nur in Europa. Früher verband man weisse Lilien bei Trauerfällen vor allem mit Unschuld, Reinheit und Jungfräulichkeit. Deshalb fand man sie bis zu Beginn des 19. Jh. vorwiegend auf Kindergräbern oder Gräbern von jungen Mädchen. Aber auch für Vergänglichkeit steht die Lilie, was mit ein Grund ist, weshalb die Lilie heute bei Begräbnissen ganz generell beliebt ist und ihren festen Platz gefunden hat.

Zu unseren Vorschlägen mit Lilien geht’s HIER.




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Bestattungen bei den unterschiedlichen Weltreligionen




Wenn jemand aus einer Religionsgemeinschaft stirbt, der man selbst nicht angehört, ist man als Trauergast vielleicht verunsichert, was Blumen anbelangt. Hier einige Informationen:
  • Christentum: Die meisten christlichen Religionsgemeinschaften kennen Feuer- und Erdbestattung; Gräber werden bepflanzt. Blumen für Bestattung und Hinterbliebene dürfen alle Farben haben (für Zeugen Jehovas keine Kränze). Weiss und Pastellfarben werden bevorzugt.

  • Buddhismus: In der Regel Feuerbestattung; vielfach wird Kremationsasche den Hinterbliebenen übergeben, manchmal wird sie auch in einem buddhistischen Tempel oder auf einem Friedhof beigesetzt. Blumen an Hinterbliebene bei Trauerfall nicht üblich, aber als Opfergabe durchaus akzeptiert (Ausnahme: Blumen mit Dornen; bei Rosen also vorher Dornen entfernen). Üblich ist auch Briefumschlag mit Geld für Lichter, Kerzen und Räucherstäbchen (im Vajrayana-Buddhismus ausserdem eine Khata – traditioneller Seidenschal)
  • Hinduismus: Kennt nur Feuerbestattung; die Kremierungsasche wird den Hinterbliebenen übergeben. Die Zeremonie findet vor der Kremation statt und ist mit vielen Blumen verbunden. Vor allem Blumenketten in Weiss, Rot und Gelb sind üblich (werden im Tempel gefertigt). Als Aussenstehender kann man eine Blumenkette aus Rosen mitnehmen. Aber auch Sträusse oder Einzelblumen sind willkommen.

  • Islam: Kennt nur Erdbestattung. Das Grab wird mit einem liegenden Grabstein versehen, der anschliessend von seitlich platzierten Grünpflanzen geschmückt wird. Zur Bestattung selbst sind Kränze und Sträusse üblich, aber ausschliesslich mit weissen Blumen, weil Weiss die Todesfarbe ist.

  • Judentum: Kennt nur Erdbestattung; Gräber werden nicht bepflanzt; vielmehr bringt jeder Besucher einen kleinen Stein mit, den er aufs Grab legt. Im Todesfall sind für die Hinterbliebenen oder als Grabschmuck keinerlei Blumen oder Pflanzen üblich. Trauerblumen im Ausland überbringen lassen?

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Behördliche erste Schritte nach einem Todesfall





Selbst, wenn das Ableben eines nahestehenden Menschen erwartet wurde, ist es immer ein schwieriger Moment. Umso mehr, als man jetzt vieles erledigen muss: Es gilt, Angehörige und Freunde zu benachrichtigen und die Bestattung zu organisieren. Zudem sind viele Behördengänge zu erledigen. Gute Checklisten sowie Infos zu den Bestattungsarten in der Schweiz findet man auf www.ch.ch/de/todesfall. Da Bräuche und Formalitäten der Bestattung in der Schweiz aber von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich geregelt sind, sollte man sich auch an die Wohnortgemeinde des Verstorbenen wenden, um mit dem zuständigen Beamten des Zivilstands- oder Bestattungsamtes die Details der Bestattung zu besprechen.

Gedichte und Zitate finden Sie HIER.

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Bestattung organisieren





Die nachfolgenden Ratschläge sollen mithelfen, die Bestattung in die Wege zu leiten. Es empfiehlt sich folgende Reihenfolge:
  • Vergewissern Sie sich, ob der oder die Verstorbene in einer Sterbeverfügung oder im Testament spezielle Wünsche bezüglich Beisetzung oder Todesanzeige festgehalten hatte.

  • Legen Sie Bestattungsart und –ort fest (mehr Infos weiter unten).

  • Suchen Sie Zivilstands- und Bestattungsamt laut Checkliste von www.ch.ch/de/todesfall auf und nehmen Sie die nötigen Unterlagen mit.

  • Bestimmen Sie, wen Sie allenfalls zum Leidmahl einladen wollen und organisieren Sie es (mehr Infos weiter unten).

  • Bestellen Sie den Blumenschmuck für Abdankungshalle oder Kirche sowie evtl. Restaurant. Am besten unterhalten Sie sich mit dem Floristen Ihres Vertrauens. Tipp: Bringen Sie diese Unterredung möglichst rasch hinter sich, damit dem Floristen genügend Zeit bleibt, auf Ihre persönlichen Wünsche einzugehen.

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Wahl zwischen kirchlicher und weltlicher Bestattung





Wenn es um die Bestattung geht, sollte man zuerst sicherstellen, ob der/die Verstorbene diesbezüglich Wünsche geäussert hat (z. B. in Testament oder Sterbeverfügung) und zudem auf konfessionelle Gepflogenheiten des Verstorbenen Rücksicht nehmen. Falls nicht, kann man zusammen mit den andern Hinterbliebenen zwischen kirchlicher und weltlicher Bestattung wählen.
  • Kirchliche Bestattung: Angehörige von Religionsgemeinschaften werden nach ihrem Tod meist auf Friedhöfen beigesetzt, und zwar im Rahmen eines Gottesdienstes, einer Abdankung, einer kurzen Andacht oder einer anderen Bestattungszeremonie.

  • Weltliche Bestattung: Falls die/der Verstorbene keiner Religionsgemeinschaft angehörte oder eine religiöse Feier zur Bestattung nicht wünschte, kann eine weltliche Trauerfeier stattfinden. Diese kann von einem Familienmitglied, einem freiberuflichen Trauerredner oder dem Redner einer Weltanschauungsgemeinschaft geleitet werden.

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Wahl zwischen Erd- und Feuerbestattung





Die hauptsächlichen Bestattungsarten in der Schweiz sind Feuer- und Erdbestattung.
  • Feuerbestattung (Kremation): Die sterblichen Überreste werden eingeäschert (kremiert) und die Asche wird in einer Urne gesammelt. Diese wird den Angehörigen übergeben. Sie kann auf einem Friedhof (Urnengrab oder –nische) beigesetzt oder zu Hause aufbewahrt werden. Zudem gibt es sogenannte Friedwälder, in denen man für die/den Verstorbene/n einen Baum pflanzen lassen und die Asche in die Wurzeln einbringen lassen kann (siehe www.friedwald.ch). Mehr über Urnen (auch Schmuckurnen) findet man auf www.urne.ch.

  • Erdbestattung: Die verstorbene Person wird in einem Sarg auf einem Friedhof in die Erde gelegt. Je nach Friedhof stehen verschiedene Grabarten wie Einzel-, Familien- oder Gemeinschaftsgrab zur Wahl.

Weitere Informationen über die Bestattungsbräuche und die damit verbundenen Kosten und Formalitäten erteilt das Bestattungsamt der Gemeinde. Adressen von Bestattungsunternehmen findet man auf www.ch.ch/de/todesfall.




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Wahl des Friedhofs





Grundsätzlich kann man den Friedhof frei wählen. Einen gesetzlichen Anspruch auf ein Grab hat man aber nur in jener Ortschaft, in der man vor dem Tod gemeldet war. Ein Friedhof hat keine Verpflichtung, auch Auswärtige zu bestatten. In der Praxis ist das aber meist kein Problem. Erkundigen Sie sich bei der örtlichen Friedhofsverwaltung. Setzen Sie sich mit dem gewählten Bestattungsort in Verbindung. Falls die verstorbene Person Wünsche geäussert hat, sollten diese berücksichtigt werden. Sonst empfiehlt sich ein Bestattungsort, zu dem die Hinterbliebenen eine Beziehung haben.

Falls die verstorbene Person nicht dort bestattet wird, wo sie gemeldet war, braucht man von der Gemeinde, wo das Grab sein soll, eine Bewilligung. Die Trauerfeier kann man an einem Ort seiner Wahl durchführen.

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Trauerinserate & Trauerzirkulare





Trauerinserate und/oder Trauerzirkulare sind kein Muss. Sie dienen dazu, Verwandte, Freunde und Bekannte über den Todesfall zu informieren. Wenn sie vor der Bestattung geschaltet resp. zugeschickt werden, versteht man sie automatisch als Einladung zur Bestattung. Zur Schaltung von Trauerinseraten oder für den Druck von Trauerzirkularen braucht man in der Regel folgende Angaben:
  • Vorname, Name (auch Mädchenname) sowie evtl. Foto der/des Verstorbenen

  • Geburts- und Sterbedatum oder Alter sowie Sterbeort

  • einige Zeilen der Information (z. B. Unerwartet verstarb … oder: Nach langer Krankheit …)

  • kurzes Gedicht oder Zitat

  • Aufzählung der Leidtragenden (z. B. Ehegatte, Kinder und deren Familien)

  • Ort und Zeit der Bestattung mit genauer Adresse.

Geben Sie die Todesanzeige/n erst auf, wenn das Datum der Bestattung feststeht. Klären Sie genau ab, wer unter den Trauernden alles aufgeführt werden muss, damit es nicht zu Familienstreitigkeiten kommt.

Zu einigen schönen Gedichten und Zitaten geht’s HIER.

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Kirchliche Bestattung resp. Abdankung: Tipps





Falls Sie eine kirchliche Bestattung oder Abdankung planen, vereinbaren Sie mit dem Pfarramt den Zeitpunkt der Beerdigung und einen Termin für das Trauergespräch mit Pfarrer oder Pfarrerin. In der Regel findet die Beerdigung resp. Urnenbeisetzung wenige Tage nach dem Todesfall statt, nicht aber an Sonn- oder Feiertagen. Als Vorbereitung zum Trauergespräch stellen Sie am besten Angaben zum Lebenslauf des Verstorbenen zusammen und überlegen sich, ob Sie bestimmte Lieder, Musikstücke, Gedichte oder Bibeltexte wünschen. Im Trauergespräch unterliegt Pfarrerin oder Pfarrer der Schweigepflicht. Wenn Sie ihr/ihm also etwas ausdrücklich unter dem Siegel der Verschwiegenheit mitteilen, darf sie/er dies nicht weitergeben.

Tipp: Blumenschmuck, Musikstücke, Lieder, Gedichte und Zitate können Sie bewusst so wählen, dass diese die von Ihnen gewünschte Stimmung (hoffnungsvoll, zurückhaltend usw.) widergeben. Für besonders stimmungsvolle Abdankungen kann man zudem Life-Sänger/innen oder einen Chor engagieren.

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Kerzen, Blumen, Musik usw. bei der Abdankung





Die Bestattung ist das letzte Abschiedsritual. Sie hat ein entscheidendes Gewicht und ist ein starkes emotionales Ereignis. Versuchen Sie, sie möglichst würdevoll, aber auch schön zu inszenieren, mit eindrucksvollen Details. Z. B. mit schönem Blumenschmuck oder einzelnen Blumen, die man an alle verteilt und die dann zum Schluss ins Grab gegeben werden. Oder mit einer grossen, mit Sand gefüllten Schale und einer Schachtel mit langen, dünnen Kerzen. Wer von der Trauergemeinde mag, nimmt eine Kerze, zündet sie an und steckt sie in den Sand. Am Schluss sind viele Lichter zu sehen. Auch Musik ist eine starke Kraft, die verbindet.

Die meisten Kirchen sehen bei einer Beerdigung Orgelmusik vor. Wenn man spezielle musikalische Beiträge wünscht, muss man diese entweder mit Pfarrer/Pfarrerin absprechen oder – ebenfalls nach Absprache – selbst organisieren. In Frage kommt beispielsweise die Lieblingsmusik der/des Verstorbenen oder Life-Musik. Erkundigen Sie sich beim Bestattungsinstitut oder Pfarrer resp. bei der Pfarrerin oder kontaktieren Sie eine Künstlervermittlung.

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Das Grab: Grundsätzliches zu Bepflanzung und Pflege





Wenn ein uns nahe stehender Mensch gegangen ist, zeigt eine schön gestaltete letzte Ruhestätte, wie sehr wir ihn vermissen. Diese will organisiert sein:
  • Erkundigen Sie sich beim Bestattungsamt oder bei der Gemeinde nach geeigneten Bildhauerateliers für den allfälligen Grabstein.

  • Klären Sie mit dem zuständigen Bestattungsamt ab, ob Bepflanzung und Unterhalt der Grabstätte ausschliesslich durch den Friedhofsgärtner zu erfolgen haben oder ob das allenfalls auch Angehörige übernehmen können.

In den meisten Friedhöfen ist die Bepflanzung und Pflege des Grabs durch Angehörige zwar gestattet. Da der Unterhalt dann aber nicht immer sichergestellt ist, empfiehlt es sich, zulasten des Nachlasses einen Grabpflegevertrag abzuschliessen.

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Freilandbepflanzung (Frühsommer)


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Selbst bepflanzen: Das pflegeleichte Grab





Freilandschale (Spätsommer)

Falls Sie das Grab selbst bepflanzen, sorgen Sie am besten dafür, dass es pflegeleicht ist. Hier einige Tipps:
  • Wählen Sie nur Pflanzen, die wenig Wasser und Dünger brauchen und unempfindlich gegen Schädlinge sind.

  • Schatten oder Sonne? Die Pflanzen müssen für den Standort des Grabes geeignet sein. Kaufen Sie alles unter diesem Aspekt.
  • Achten Sie bei blühenden Stauden auf unterschiedliche Blütezeiten, damit das ganze Jahr über etwas blüht.

  • Faustregel fürs Bepflanzen: Überlegen Sie zuerst, wie hoch die Pflanze wird und platzieren Sie – je nach Grabstein – zuerst die höheren Pflanzen und zwar so, dass der Stein nicht verdeckt wird. Bei aufrecht stehenden Grabsteinen sollten die Pflanzen im ausgewachsenen Zustand nicht höher als der Stein sein.

  • Pflanzen Sie eventuell Bodendecker. Dadurch hat Unkraut kaum mehr eine Chance. Zudem hält der Boden die Feuchtigkeit besser und es ist erst noch ein attraktiver Abschluss des Grabes.

Am besten lassen Sie sich vom Floristen oder Gärtner beraten. Bringen Sie ein Foto des Grabs mit an die Besprechung und machen Sie vor allem die Grabnummer ausfindig (die benötigen Sie auch für künftige Blumenlieferungen ans Grab).

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