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Orchideen: Edel und exklusiv

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Viel Spass beim Lesen!

Vor gut 100 Jahren kosteten Orchideen so viel wie 15 Mercedes



Orchideen faszinieren Menschen seit über 2500 Jahren. Überlieferungen zufolge kultivierte man sie in China schon 500 v. Chr., während sie bei uns erst im 17. Jh. bekannt wurden. Aber im 19. Jh. waren sie bereits zum Prestigeobjekt avanciert. Es kam zu einer Art "Orchideenfieber", bei dem reiche Sammler Unsummen für schöne Exemplare und neu entdeckte Spezies bezahlten. Die Folge davon waren absurd hohe Preise: 1903 wurde eine Orchidee mit dem schönen Namen "Stern von Kolumbien" von Sotheby's für rund 60.000 Goldmark verkauft (zum Vergleich: damals kostete ein Mercedes nicht einmal 4.000 Goldmark). Im späten 20. Jahrhundert verlagerte sich das Interesse der Sammler auf das neu entdeckte Klonen und Kreuzen von Orchideen. Trotzdem gab es bis in die 90er Jahre "Süchtige". So soll ein Ehepaar in Manhattan, das auf dem Dach seines Hauses in zwei Gewächshäusern Orchideen zog, nur abwechselnd in die Ferien gegangen sein, um die Orchideen nicht in fremde Hände zu geben. Und einem reichen japanischen Unternehmer sollen wegen seiner Sucht zwei Ehen in die Brüche gegangen sein, bevor er in die Frühpension abtauchte, um sich nur noch seinen Orchideen zu widmen.


















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Orchideen-Besitz: Für Frauen verboten



Orchideen wachsen auf unterschiedliche Art: Auf anderen Pflanzen, auf der Erde sowie auf Felsen oder Steinen. Sie sind wahre Überlebenskünstlerinnen und schaffen es, an fast jedem Ort der Welt zu überleben. Die meisten wachsen allerdings in tropischen Regenwäldern. Sie leben dort als Epiphyten (Aufsitzerpflanzen) in den Astgabeln der Baumkronen, um dem Licht näher zu sein, als das auf dem Boden möglich wäre. Orchideen sind keine Schmarotzer. Vielmehr ernähren sie sich via Luftwurzeln teils aus der Luft, der sie Feuchtigkeit entziehen, teils von toten Bestandteilen des Epiphytenbaums (z. B. Rindenstückchen, Laub), denen sie Nährstoffe entnehmen.

Der Name "Orchidee" stammt vom griechischen "Orchis" für Hoden. So nannte ursprünglich der Grieche Theophrastus die auch bei uns vorkommenden Knabenkräuter, weil ihn die zwei Wurzelknollen an Testikel erinnerten. Mitte des 18. Jh. Stand dieser Name Pate für die ganze Pflanzenfamilie. Lange Zeit galten die Knollen der Orchidee denn auch als potenzsteigernd und erotisch. Deshalb durften Frauen im Viktorianischen Zeitalter keine Orchideen besitzen (smile).





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Von Orchideenjägern, Schmugglern und Geisterorchideen


Der Run auf die Orchideen begann, als es dem englischen Orchideensammler William Cattley gelang, eine aus Brasilien stammende Orchidee (die spätere Cattleya labiata) zum Blühen zu bringen. Mit ihren prächtig gefärbten Blütenlippen stellte diese eine so grosse Sensation dar, dass sie Sammler auf den Plan rief und das Orchideenfieber auslöste. Flugs entstanden Handelsfirmen. Und diese sandten sogenannte Orchideenjäger in die entlegensten Winkel dieser Welt, die alles von den Bäumen rissen, was bunt und einer Orchidee ähnlich sah. Gefährlich waren die Expeditionen jedoch allemal. Denn von verschiedenen Quellen wird über eine Reise berichtet, bei der von acht Pflanzenjägern nur einer überlebte. Durch das Washingtoner Artenschutzabkommen von 1973 wurden zum Glück viele Orchideenarten geschützt. Aber das bedeutet leider nicht, dass man sich an die Regeln hält. So erwischte man z. B. 1993 einen gewissen John Laroche beim Verlassen der Everglades mit vier prallen Säcken voller Orchideen, darunter auch die seltenen und deshalb geschützten Geisterorchideen. Schade. Denn riesige Orchideenplantagen sorgen heutzutage dafür, dass attraktive Orchideen in unzähligen Formen und Farben jederzeit und ganz legal erhältlich sind.

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Von trickreichen Orchideen und parfum-verrückten Prachtbienen


Um bestäubt zu werden, haben Orchideen eine Menge Tricks auf Lager. Manche locken z. B. Wildbienen-Männchen mit einem Duftgemisch an, das mit dem Sexualpheromon paarungswilliger Weibchen identisch ist. Das hat zur Folge, dass die Wildbienen versuchen, sich mit der Orchidee zu paaren und sie so bestäuben. Andere Orchideen spielen Wespen vor, ein Beutetier zu enthalten. Wenn die Wespen dann ihren Kopf gegen die vermeintliche Beute stossen, kommt es ebenfalls zur Bestäubung. Nicht alle Orchideen sind allerdings Täuschblumen. Es gibt auch solche, die ihre Bestäuber mit Blütendüften belohnen. Durch sie werden die sogenannten Prachtbienen angelockt. Erstaunlicherweise sind es nur männliche Tiere, die Orchideendüfte sammeln … aber nicht wahllos. Denn auch sie haben Vorlieben. So fliegen männliche Prachtbienen ganz gezielt einzelne Orchideenarten an und übertragen dabei die Pollenpakete. Das Einzigartige dabei ist, dass der anlockende Duft gleichzeitig eine Belohnung darstellt. Denn bei männlichen Prachtbienen sind die Hinterbeine so ausgebildet, dass sie dazu benutzt werden können, flüchtige Verbindungen zu sammeln und später via diese Duftstoffe mit ihren Weibchen zu kommunizieren.





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Orchideendüfte: Zur richtigen Zeit erschnüffelt



Falls Sie ihre Nase schon mal tief in Orchideenblüten gesteckt und enttäuscht festgestellt haben, dass diese nicht duften, stimmt das so nicht. Denn vermutlich haben Sie nur zur falschen Uhrzeit geschnüffelt. Orchideen haben sich in Sachen Duft nämlich perfekt an ihre Bestäuber angepasst: Sie duften nur dann, wenn diese unterwegs sind ... oder sagen wir lieber: wenn diese am Naturstandort unterwegs wären. Da die Riege der Bestäuber bei den Orchideen von Fliegen über Schmetterlinge bis hin zu Kolibris reicht, ist auch die Zeit, zu der die Blumen duften, individuell verschieden. Einige duften nur am Nachmittag, andere in der Nacht und manche irgendwann dazwischen. Der Duft selbst aber hängt natürlich von der Art der Orchidee ab, beziehungsweise von den Arten, aus denen sie gekreuzt wurde. Manche haben von Natur aus einen intensiven Duft, andere einen ganz dezenten, und wieder andere bilden Blüten aus, die völlig geruchslos sind.


Nicht nur die Intensität der Düfte unterscheidet sich übrigens. Denn gleichzeitig gibt es bei den Orchideen auch eine grosse Vielfalt von Duftnoten: Von süsslich über zitronig bis hin zu muffig ist alles dabei. Kein Wunder, bedienen sich ihrer namhafte Parfumhersteller wie z. B. Yves Rocher oder Escada.

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Das Märchen von der Vanille-Orchidee



Über den Ursprung der Vanille-Orchidee (Vanilla planifolia) ist eine rührende Geschichte im Umlauf. Danach lebte einmal ein mächtiger König, der über das Reich der Totonaken herrschte. Er und seine Ehefrau hatten eine so unbeschreiblich schöne Tochter, dass sie den Gedanken nicht ertrugen, sie mit einem Sterblichen verheiraten zu müssen. Deswegen sollte die Prinzessin ihr Leben den Göttern widmen. Als die Prinzessin einmal Blumen in den Tempel brachte, wurde sie von einem jungen Prinzen beobachtet, der sich unsterblich in sie verliebte. Deshalb beschlossen die beiden, miteinander zu fliehen. Allein: Als die beiden ihren Vorsatz ausführen wollten, sprang ein schauerliches Untier von einem Felsblock herunter und tötete sie. Wenige Tage danach begann nun laut Legende an jeder Stelle, an der die beiden den Tod gefunden hatten, ein Strauch zu wachsen. An ihm spross eine zarte Kletterpflanze aus der Erde und umrankte die Zweige des Busches. Und schliesslich schossen gelbgrüne Orchideen aus den smaragdgrünen Ranken. Als die Orchideen welkten, wuchsen schlanke Schoten und verströmten einen Duft, der betörender war als die beste Räuchergabe an die Götter: Es war die Vanille!
















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Von einem vanillesüchtigen aztekischen Herrscher


Von den Azteken wurde Vanille häufig in Verbindung mit Kakao genossen, weil sie dessen bitterscharfen Geschmack verbesserte. Von Moctezuma II. wird jedenfalls berichtet, er habe täglich fünfzig (!) Tassen eines Kakao-Vanille-Cocktails getrunken. Und man erzählt sich auch, dass der erste Europäer, der die Vanille probierte, sein "Gast" Hernàn Cortés gewesen sei. Aber wie auch immer: Mit der Kolonialisierung Mittelamerikas im 16. Jh. brachten Handelsschiffe zwar das kostbare Gewürz nach Europa, nicht aber die Pflanze. Ihre Ausfuhr war sogar bei Todesstrafe verboten. So konnten die Spanier ihr Handelsmonopol rund 300 Jahre lang halten. Erst Ende des 18. Jh. gelangten auf geheimnisvolle Weise kleine Pflänzchen nach Java und La Réunion, aber es bildeten sich keine Schoten. Schliesslich fand der belgische Botaniker Charles Morren 1837 heraus, dass in Java und La Réunion ganz bestimmte Bienen- und Kolibriarten fehlten, die in Mexiko für die Bestäubung gesorgt hatten. Ihm gelang es erstmals, eine künstliche Bestäubung in einem Gewächshaus durchzuführen. Und künftig behalf man sich deshalb so und befruchtete die Blüten von Hand. Nun gediehen die erste Vanilleschoten auch ausserhalb von Mexiko - und das Monopol der Spanier war gebrochen.





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Orchideen in der Schweiz: Born to be wild


Wussten Sie, dass es in der Schweiz wild wachsende Orchideen gibt? Bekannt sind 75 Arten, und diese findet man eigentlich überall, vom Tiefland bis ins Hochgebirge. Am orchideenreichsten sind allerdings die Kalkgebiete der Voralpen und des Juras. Im westlichen Mittelland sind sie wegen der intensiv gedüngten, landwirtschaftlich genutzten Flächen und wegen des Rückgangs der Moore nur selten zu finden. Am ehesten gedeihen sie da noch im Wald oder in Feuchtgebieten. Im Gegensatz zu den meisten tropischen Orchideen wachsen unsere alle am Boden. Sie sind, wie alle Wildblumen, kleinblütiger und unscheinbarer als ihre gezüchteten Verwandten - aber nicht minder schön. Ihre Farben reichen von Weiss, über helles Gelb und zartes Rosa bis hin zu leuchtendem Rot, Violett und Dunkelblau, und vermutlich kennen Sie sogar einige von Ihnen. So z. B. den zartgelben Frauenschuh, das weisse oder fast pinkfarbene Waldvögelein, das violette oder pastellgelbe Knabenkraut oder das purpurrote bis schwarze Kohlröschen oder Männertreu. Sie sind - wie alle wild wachsenden Schweizer Orchideen - geschützt und deshalb auf Leute angewiesen, die das Schöne erhalten wollen. Also: Nur anschauen, nicht pflücken, damit sich auch ihre Kinder, Enkel und Urenkel noch daran erfreuen können.

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