Rosen und ihre Heilwirkung

Rosen und ihre Heilwirkung

Die Rose nutzt man seit jeher als Heilpflanze. Nicht nur im alten China, sondern auch in Persien, Griechenland und Rom. Dies ist bis heute so geblieben.
Was wir römischen Legionären verdanken
Viele Blumen haben Heilwirkungen, so auch Rosen. Deshalb wurden sie im Europa des Mittelalters als Heilpflanzen gezogen. Schon die alten Römer hatten herausgefunden, dass die Rose gegen Zahnschmerzen hilft. Und römische Legionäre hatten dafür gesorgt, dass nicht nur die Rosen, sondern auch das damit verbundene Wissen in Richtung Norden über die Alpen gelangte.
Bäder mit Rosenblättern sind nicht nur schön
Ende des 8. Jh. trug Karl der Grosse wesentlich dazu bei, dass sie in den kaiserlichen und klösterlichen Apothekergärten als Nutzpflanzen Einzug hielten. In seiner Landesgüterverordnung empfahl er den Rosenanbau, weil man vor allem die Blütenblätter der Rosa gallica als Mittel zum Gurgeln sowie für Bäder bei schlecht heilenden Wunden und bei entzündeten Augen nutzte. Noch heute sagen Heilkräuter-Kundige über die Rosa centifolia und Rosa gallica, dass diese gut gegen Heuschnupfen seien und Kopfschmerzen linderten.
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