MyFleurop – 10 gute Gründe

MyFleurop ist der Kundenclub von Fleurop, mit dem Sie von attraktiven Vorteilen profitieren:

  • Kostenlose Anmeldung
  • Einfache Registrierung via E-Mail-Adresse
  • 50 MyFleurop-Punkte Startprämie
  • Auf allen Fleurop-Verkaufskanälen MyFleurop-Punkte sammeln
  • Günstiger Blumen bestellen
  • Zugriff auf attraktive Sachprämien
  • Überraschende Spezialangebote und Events
  • Dank gespeicherter Adressen einfacher und rascher bestellen
  • Dank Erinnerungsservice keine wichtigen Anlässe mehr vergessen
  • Einfaches und transparentes Punktekonto

Login

Um sich einzuloggen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein und klicken auf Login.

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, klicken Sie bitte hier.

Kräuter – duftend, lecker, unwiderstehlich


Kräuter für Küche, Bad, Gesundheit oder Garten und Balkon: Klicken Sie jene Headlines an, die Sie interessieren und erfahren Sie mehr über frische und getrocknete Kräuter, Sortenvielfalt, ein selbstgemachtes Badesalz sowie Amüsantes über einzelne Kräuter. Viel Spass bei der Lektüre.

Kräuter und ihre riesige Sortenvielfalt


Kräuterkistchen (gepflanzt) mit Rotwein Gudarrà - Aglianico del Vulture (75 cl)

Im Frühling überkommt einen regelmässig die Lust auf das Erwachen der Natur. Dazu gehören auch frische Kräuter mit ihrem unvergleichlichen Geschmack. Die gibt’s jetzt überall zu kaufen, wie z. B. Basilikum, Lavendel, Majoran, Melisse, Petersilie, Minze, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch oder Thymian. Mit ihnen lässt sich nicht nur wunderbar kochen. Sie eignen sich auch als Dekoration. Zudem lassen sich mit ihnen fantastisch duftende Kräutergärtchen gestalten. Inzwischen gibt es bei vielen Kräutern die unterschiedlichsten Sorten und Varietäten. Diese unterscheiden sich nicht nur geschmacklich, sondern sehen auch anders aus. Oregano beispielsweise muss nicht grün sein. Denn es gibt ihn auch mit gelbem Laub, sowie lilafarbenen, rosaroten und weissen Blüten. Beim Thymian unterscheidet man zwischen Gartenthymian, Orangenthymian, grünem und gelbbuntem Zitronenthymian sowie weissbuntem und Portugiesischem Thymian. Und beim Salbei ist die Auswahl gar so riesig, dass sie den Rahmen dieses Newsletters sprengt.

Tipp: Kaufen Sie ruhig mehr, als Sie brauchen. Denn Kräuter machen sich nicht nur in der eigenen Küche gut, sondern sind auch originelle Geschenke für liebevolle Mütter, beste Freundinnen, hilfsbereite Nachbarn, nette Kolleginnen sowie engagierte Hobbyköche.

Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER.


Nach oben

Kräuter – liebevoll in Szene gesetzt


 
Korb voller Kräuter (gepflanzt) mit Gudarrà Geschenk-Set "Southern Italian Essence"

Oft verwendete Kräuter bewahrt man in der Küche auf, andere verschönern Balkon und Hauseingang oder wachsen im Kräutergärtchen und signalisieren: Hier wohnt ein Feinschmecker! Wichtig ist allerdings die Inszenierung. Denn ob man sie in Tontöpfe oder Keramiken pflanzt, in nostalgisch-schöne Email- oder Steinguttöpfe, in rustikale Körbe oder gar alte malerische Olivenölkanister, von denen man zuvor den Deckel entfernt: Das Ganze muss zur Umgebung passen, das „Gesamtpaket“ macht’s aus. Falls Sie übrigens – um jeden Irrtum auszuschliessen – die Kräuter beschriften, finden Sie im Fachhandel eine Vielzahl an schmucken Plättchen aus Schiefer, Keramik oder Holz. Und noch etwas: Zu den Kräutern, die mehrjährig sind und kalte Temperaturen sowie Nachtfröste überstehen, gehören z. B. Lavendel, Majoran, Rosmarin, Salbei und Thymian.

Zu den detaillierten Deko-Vorschlägen mit Kräutern geht’s HIER.

Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER. 




Nach oben

So bewahrt man Kräuter für einige Tage auf


 
Kräuterkistchen (gepflanzt)

Frische Kräuter schmecken zweifelsohne am besten. Aber wenn das nicht möglich ist, sollte man sie nicht lange aufbewahren. Müssen sie für einige Tage in den Kühlschrank, packt man sie am besten gewaschen und gut abgetropft in eine Plastiktüte oder legt sie auf ein feuchtes Küchenkrepp in eine Kunststoffdose. Diese stellt man ins Gemüsefach. Empfindliche Kräuter wie Kerbel, Minze, Dill, Schnittlauch, Zitronenmelisse und Liebstöckel halten sich auf diese Weise bis zu fünf Tage, robuste Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Thymian schaffen sogar bis zu zehn.

Tipp: Stellen Sie Kräuter nach dem Kauf besser nicht ins Wasser. Denn so verlieren sie schnell ihre Nährstoffe und welken, weil ihr Stoffwechsel weiterläuft. Wenn Sie Kräuter länger aufbewahren wollen, können Sie sie trocknen, einfrieren oder in Öl einlegen (siehe nachfolgender Abschnitt).

Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER.



Nach oben

Kräuter trocknen, einfrieren oder in Öl einlegen


 
Olivenbäumchen mit Rotwein Gudarrà - Aglianico del Vulture (75 cl)

Falls Sie nur hie und da frische Kräuter kaufen, aber trotzdem immer welche vorrätig haben möchten, können Sie Kräuter trocknen, einfrieren oder in Öl einlegen.
  • Um Kräuter zu trocknen, binden Sie sie zu kleinen Bündeln und hängen Sie an Schnüren an einem schattigen, luftigen, möglichst staubfreien Ort auf. Sind sie genügend trocken, bewahren Sie sie in luftdicht schliessenden Gläsern auf.

  • Petersilie, Dill, Estragon, Maggikraut, Melisse, Schnittlauch und Basilikum können Sie einfrieren. Waschen Sie die Kräuter, tupfen Sie sie trocken, hacken Sie sie und füllen Sie sie in Eiswürfelbehälter. Nun geben Sie etwas Wasser dazu und stellen sie ins Gefrierfach. So haben Sie immer fertig portionierte Kräuterwürfel zur Hand, die sie bei Bedarf gefroren in die Pfanne geben können.

  • Nicht zuletzt kann man seine Lieblingskräuter auch waschen, trocknen, fein hacken und als Mix oder einzeln in kleine Gläser mit Schraubverschluss geben. Fügen Sie so viel Speiseöl hinzu, dass die Kräuter ca. 2 cm hoch damit bedeckt sind, dann haben Sie nach einigen Wochen ein ausgezeichnetes Kräuter-Öl.
Tipp:
Beschriften Sie die Gläser, damit Sie erkennen, was sich darin befindet.

Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER.


Nach oben

Charmant: Selbstgemachtes Badesalz mit Kräutern


 
Falls Sie sich hie und da ein entspannendes Bad gönnen, hätten wir hier das Rezept für ein wundervolles Badesalz mit Kräutern und Rosenblütenblättern:

Zutaten:
500 g Meersalz; 4 gehäufte EL Trockenmilchpulver; 2-3 EL getrocknete Rosmarinnadeln; 1-2 EL getrocknete Lavendelblüten; eine Handvoll getrocknete Rosenblütenblätter.

Vorgehen:
  1. Mischen Sie die Zutaten gut.

  2. Füllen Sie sie in einen gut verschliessbaren Glasbehälter. Für ein wohltuendes Bad lösen Sie ca. 50-100 Gramm dieses Badesalzes in heissem Wasser auf.

Tipps:
Mit einer schönen Etikette und/oder einem Band versehen ergibt dieses selbst gemachte Badesalz ein wundervolles Geschenk für Mütter, Schatz und Freundinnen. Zusammen mit den im Salz enthaltenen Mineralstoffen sorgt das Trockenmilchpulver für eine intensive Hautpflege. Die Kräuter entfalten im heissen Wasser ihren Duft und sind gut für Nase und Atemwege. Die Rosenblütenblätter wirken romantisch und sind einfach nur schön.



Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER.

Nach oben

Räuchern mit Kräutern und Blüten


 
Nicht nur dem Feuer spricht man seit jeher reinigende Kräfte zu, auch dem Rauch. Deshalb wird das Verbrennen bestimmter Substanzen seit alters her praktiziert. Wir räuchern, seit wir das Feuer kennen – und zwar auch mit Kräutern. Denn viele Düfte verglimmender Pflanzen haben eine wohltuende Wirkung auf Körper und Seele. Beispiele: Melisse verbessert die Stimmung; Minze wirkt erfrischend und belebend; Kamille fördert Heilprozesse, Harmonie und Balance; Salbei reinigt und neutralisiert schlechte Gerüche und dichte Energien („dicke Luft“, belastende Gedanken und Emotionen); Lavendel beruhigt, stärkt die positiven Kräfte und reinigt Räume; Majoran (Dost) beruhigt aufgewühlte Nerven und bringt verausgabte Energie zurück. Mit andern Worten: Versuchen Sie es. Denn richtig gemacht, riecht es weniger aufdringlich als ätherische Öle und ist vor allem für Tiere viel angenehmer, weil deren Riechvermögen weit ausgeprägter als das unsrige ist.




Material:
Räucherstövchen; Teelicht; getrocknete Kräuter; evtl. Mörser.

Vorgehen:
  1. Bereiten Sie die Kräuter oder Kräutermischung vor.

  2. Entfernen Sie harte Pflanzenteile wie z. B. Stiele und zerkleinern Sie die Kräuter, evtl. auch im Mörser. Achten Sie darauf, dass die Kräuterteile nicht zu klein werden, damit sie nicht durch das Sieb des Stövchens fallen.

  3. Setzen Sie das Teelicht ins Stövchen, entzünden dieses und legen das Metallsieb obendrauf.

  4. Geben Sie ca. 2 Teelöffel Kräuter als Räucherwerk auf das Sieb. Achten Sie darauf, dass sie weder alle auf einem Haufen liegen noch ganz bis zum Rand des Siebs reichen.

  5. Den nun entstehenden Duft (es entsteht kaum Rauch) können Sie entweder einfach geniessen oder mit einer Feder im Raum verteilen und anwesenden Leute damit „zufächeln“.
Tipps:
Sie können das Dufterlebnis der Kräuter mit etwas Harz wie z. B. Weihrauch zusätzlich abrunden. Falls Sie mehr über Kräuter wissen möchten, empfehlen sich Bücher von Christine Fuchs, Marlis Bader oder von „Kräuter-Guru“ Wolf-Dieter Storl.

Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER.



Nach oben

Salbei – im alten China die Pflanze für ein hohes Alter


 
Ein Korb voll Lavendel mit Schweizer Blütenhonig
Kräuterkistchen (gepflanzt)

Man weiss nicht wirklich, wann und wo der erste Salbei auftauchte. Aber sicher ist, dass er in chinesischen Heilkundebüchern schon 3000 v. Chr. erwähnt wurde. „Pflanze für ein hohes Alter“ nannten ihn die Chinesen und schätzten ihn so sehr, dass sie eine Kiste getrockneten Salbei gegen drei Kisten ihres kostbarsten Tees tauschten. Schon damals nutzte man den Salbei als Medizin und Deodorant, aber auch als Konservierungsmittel. Später wussten ihn die Griechen und Römer zu schätzen. Und im 14. Jh. lobte man ihn in der berühmten medizinischen Schule von Salerno gar mit den Worten: „Warum sollte ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?“ Kurz, der Salbei begleitet den Menschen schon seit Tausenden von Jahren. Das ist insofern nicht verwunderlich, als der Salbei mit gegen 900 Arten fast weltweit auf allen Kontinenten ausser der Antarktika und Australien verbreitet ist. Der Name ist übrigens vom Lateinischen „salvare“ für „heilen“ abgeleitet, was zeigt, dass viele Arten seit dem Altertum als Heilpflanzen genutzt wurden. Und noch etwas: Die Blüten des Salbeis sind eine hervorragende Bienenweide, wobei der mögliche Honigertrag pro Hektar Anbaufläche 600 kg pro Jahr überschreiten und damit sogar den als gute Bienenweide geltenden Raps übertreffen kann.

Mehr über Honig und Bienen finden Sie HIER.

Blumengeschenke mit Honig finden Sie HIER.

Nach oben

Salbei verhindert, dass Fett ranzig wird


 
Kräuterkistchen (gepflanzt) mit Rotwein Gudarrà - Aglianico del Vulture (75 cl)

Erst im Mittelalter hielt der Salbei Einzug in unsere Küche. Dort geriet er rasch in den Ruf, zu verhindern, dass Fette ranzig werden. Angesichts der Tatsache, dass es noch keine Kühlschränke gab, war das ein grosser Vorteil. Aber natürlich war und ist Salbei noch viel mehr: Er riecht aromatisch, schmeckt würzig und wird für Fleisch, Wild, Geflügel, Würste, Fisch, Kräuterkäse und vieles mehr benützt. Selbst mit kräftigen Speisen wie Leber, Schinken oder Lammfleisch kann er es mühelos aufnehmen. Und sogar frittiert bietet er noch eine Menge Geschmack und wird deshalb auch gern in knusprigem Ausbackteig genossen. Für fette Speisen eignet er sich sogar ganz besonders gut, weil er deren Verdaulichkeit fördert. Nicht zuletzt sorgt der Ananassalbei inzwischen auch in Desserts und Früchtebowlen für Furore. Am besten schmecken frische Blätter, denn getrocknet wird das Salbeiaroma fast ein wenig zu streng. Wer sich den Geschmack des Salbeis für den Winter sichern möchte, sollte deshalb die Blätter entweder einfrieren oder sie in Öl einlegen. Der Salbei hat übrigens im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern den Vorteil, dass er sein Aroma besser entfaltet, wenn man ihn mitkocht oder in Butter oder Olivenöl brät. Wichtig ist höchstens, ihn immer ein wenig vorsichtig zu dosieren, damit er das Gericht nicht dominiert.

Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER. 

Nach oben

Weshalb Opernsänger mit Salbeitee gurgeln


 
Die moderne Forschung „glaubt“ nichts, ohne es wissenschaftlich bewiesen zu haben – aber häufig kann sie altes Wissen bestätigen. So beim Salbei. Früher setzten ihn Menschen gegen Atemwegserkrankungen ein. Heute weiss man, dass Salbei tatsächlich hilft, weil er Rosmarinsäure enthält, die antivirale, antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften hat. Kauen Sie z. B. dann, wenn Sie Halsweh haben, möglichst lange ein frisches Salbeiblatt, das hilft. Zudem gilt auch Salbeitee mit Honig und Zitronensaft als exzellentes Gurgelmittel gegen Mandel- und Rachenentzündung. Letzterer wird sogar von Opernsängern benutzt, die sich beim Singen übernommen haben. Früher setzten Menschen Salbei auch gegen übermässiges Schwitzen ein. Heute weiss man, dass Salbei die Schweissproduktion tatsächlich hemmt, weil die Pflanze mit antiseptischen und adstringierenden (zusammenziehenden) Substanzen ausgestattet ist. Es gibt deshalb nicht wenige Deos mit dem Inhaltsstoff „Salbei“.

Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER.



Nach oben

Rosmarin – Küchenkraut, Heilpflanze und Weihrauch-Ersatz


 
Korb voller Kräuter (gepflanzt) mit Gudarrà Geschenk-Set "Southern Italian Essence"

Ursprünglich wuchs der wilde Rosmarin im westlichen und zentralen Mittelmeerraum, insbesondere in Küstenregionen. Wann er nach Mitteleuropa kam, ist nicht bekannt. Vielleicht geschah das durch die Römer, vielleicht aber auch erst durch Benediktinermönche. Fest steht jedenfalls, dass er 812 n.Chr. in der Landgüterverordnung von Karl dem Grossen bereits verzeichnet war. Sein intensiver Duft erinnert an Urlaube unter südlicher Sonne. Denn irgendwie umgibt den Rosmarin stets ein Hauch von Mittelmeer. Und wenn das ansonsten eher unscheinbare Gewächs aus der Familie der Lippenblütler im Frühjahr seine himmelblauen Blüten hervorbringt, wird diese Illusion noch verstärkt. Heute hat der Rosmarin in unseren Breiten eine lange Tradition – nicht nur als Küchenkraut, sondern auch als Heilpflanze. Über die Herkunft des Namens Rosmarin bestehen unterschiedliche Ansichten. Eine weit verbreitete Version führt ihn auf das lateinische „ros marinus“ (Tau des Meeres) zurück. Begründet wird der Name damit, dass Rosmarinsträucher an den Mittelmeerküsten wachsen und sich der Tau nachts in ihren Blüten sammelt. Die andere Erklärung geht von einer Umdeutung des griechischen „rhops myrinos“ (balsamischer Strauch) aus. Hier wird ein möglicher Zusammenhang darin gesehen, dass Rosmarin im Götterkult auch als kostengünstiger Weihrauchersatz verwendet wurde.

Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER. 

Nach oben

Rosmarin als galantes Liebes- und Brautkraut


 
Der Rosmarin steht für Liebe, Treue und Unsterblichkeit, gilt aber auch als Aphrodisiakum. In antiken Kulturen weihte man ihn Göttern. Im Mittelalter überreichten ihn galante Troubadoure den Damen ihrer Wahl. Selbst Shakespeare bediente sich der Symbolik des Rosmarins, indem er Hamlet von Ophelia als Zeichen ihrer Treue einen Rosmarinkranz überreichen lässt. Nicht zuletzt bestand der typische römische Brautstrauss schon vor mehr als 2000 Jahren aus Rosmarin, Myrte, Orangenblüten, Thymian und Salbei. Später wurde der Rosmarin bei Hochzeiten gar zum „Solisten“. So z. B. in Deutschland, wo Bräute noch im beginnenden 20. Jahrhundert Rosmarinkränze auf dem Haar trugen. Es gab aber auch Gegenden, in denen sich selbst Bräutigam, Brautführer, Hochzeitsgäste und sogar der Geistliche mit Rosmarinzweigen schmückten, da diese ja für immerwährende Liebe, Treue und Fruchtbarkeit stehen. Ein Erlebnis der besonderen Art war da höchstens der Brauch in Portugal und Italien, der Braut Rosmarin in die Schuhe zu legen. Aber vielleicht half der Duft dieses Kräutchens den in High Heels steckenden Füssen ja, den Tag „geruchfrei“ zu überstehen. Übrigens: In Belgien war der Rosmarin lange Zeit das Symbol des Lebens. Deshalb sagte man Kindern, dass Neugeborene aus einem Rosmarinstrauch geholt würden.

Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER.



Nach oben

Total mediterran: Rosmarin in der Küche


 
In der mediterranen Küche ist Rosmarin ein wichtiges Gewürz, das unter anderem mit Schmorgerichten, Wild, Lamm, Kaninchen, Huhn, Meeresfrüchten, Fisch und Gemüse harmoniert, häufig für Kräuterbutter verwendet wird und als klassisches Grillgewürz gilt. Selbst für Süssspeisen wird Rosmarin eingesetzt. Frischer Rosmarin riecht leicht nach Nadelholz und Wacholder, getrockneter Rosmarin schmeckt eher harzig und herb. Manchmal werden ganze Zweige mitgekocht und vor dem Servieren entfernt. Im Gegensatz zu anderen Kräutern verträgt Rosmarin selbst grosse Hitze und lange Garzeiten. Ob aber frisch oder getrocknet: Das Aroma des Rosmarins ist kräftig und verträgt sich nur schwer mit anderen Gewürzen. Eine gute Verbindung bildet er höchstens mit Rotwein, Olivenöl, Knoblauch, Pinienkernen, Zitronenschale, Thymian und Meersalz. Und noch etwas: Rosmarin macht Speisen bekömmlich, weil es Leber und Galle entlastet und die Fettverdauung fördert. 

Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER.







Nach oben

Wieso Roms Legionäre in Thymian badeten


 
Korb voller Kräuter (gepflanzt)

Ursprünglich stammt der Thymian aus dem östlichen Mittelmeergebiet. Der Name geht auf das griechische Wort „thymos“ zurück, das so viel wie Kraft und Mut bedeutet und auf die stimulierende Wirkung des Gewürzes hinweist. Griechische und römische Ärzte schätzten das Kräutlein. Und römische Legionäre liessen es sich nicht nehmen, vor jedem Kampf zur Motivationssteigerung in einem Bottich mit heissem Thymian-Aufguss zu baden. Im 11. Jahrhundert brachten wandernde Mönche des Benediktinerordens den Thymian aus Italien nach Mitteleuropa mit. Und dort wurde er nicht nur seiner antiseptischen Eigenschaften wegen bekannt. Vielmehr entdeckte man ihn auch in englischen und französischen Küchen. Heute ist der Echte Thymian am bekanntesten. Aber ebenfalls beliebt ist der Zitronen-Thymian (winterhart, zitronenartiger Duft) und der Kaskaden-Thymian (mittel winterhart, dekorativ herabhängend, wird wegen des speziellen Aromas auch Steinpilz-Thymian genannt). Thymiane sind robust und kommen mit wenig Wasser aus. Sie bevorzugen sandige und steinige Böden, in denen das Wasser gut abfliesst. Wer den Thymian im Topf oder Garten anbaut, muss deshalb auf gute Drainage achten. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Übrigens, ähnlich wie der Thymian heisst auch die hinter unserem Brustbein liegende Drüse: der Thymus. Im klassischen Altertum wurde er als Sitz der Seele angesehen. Aber heute wissen wir, dass seine Hauptaufgabe in der Entwicklung des Immunsystems liegt, weil unsere weissen Blutkörperchen im Thymus „lernen“, fremde Zellen zu erkennen und zu zerstören.


Kräuter und weitere Pflanzen gibt’s auch vom Profi. Zum Shop geht’s HIER. 

Nach oben