MyFleurop – 10 gute Gründe

MyFleurop ist der Kundenclub von Fleurop, mit dem Sie von attraktiven Vorteilen profitieren:

  • Kostenlose Anmeldung
  • Einfache Registrierung via E-Mail-Adresse
  • 50 MyFleurop-Punkte Startprämie
  • Auf allen Fleurop-Verkaufskanälen MyFleurop-Punkte sammeln
  • Günstiger Blumen bestellen
  • Zugriff auf attraktive Sachprämien
  • Überraschende Spezialangebote und Events
  • Dank gespeicherter Adressen einfacher und rascher bestellen
  • Dank Erinnerungsservice keine wichtigen Anlässe mehr vergessen
  • Einfaches und transparentes Punktekonto

Login

Um sich einzuloggen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein und klicken auf Login.

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, klicken Sie bitte hier.

Christrosen: Ergreifend schön



An Advent und Weihnachten gehören Christrosen zu den begehrtesten Pflanzen und Schnittblumen. Möchten Sie mehr darüber erfahren und sich über interessante, amüsante und auch schräge Details und Geschichten freuen? Dann klicken Sie die für Sie interessanten Headlines an. Viel Spass beim Lesen!

Die vielen Namen der Christrose und ihre Bedeutung



Schneerose, Schwarze Nieswurz, Weihnachtsblume, Christblume, Weihnachts- oder Winterrose: Die Christrose hat viele Namen. Diese verraten, wie stark diese Blume in unserem Brauchtum verwurzelt ist und lässt die „Geschichten dahinter“ erahnen. So beziehen sich Bezeichnungen mit Schnee und Winter natürlich auf ihre winterliche Blütezeit, während sich Namen, die mit Christus oder Weihnachten zu tun haben, auf die Tradition beziehen, die Pflanzen so zu kultivieren, dass sich die Blüten an Weihnachten öffnen. Aber sie heisst ja auch Schwarze Nieswurz. Dieser Name weist auf die einstige Verwendung als Niespulver sowie das schwarze Rhizom der Pflanze hin. Apropos Niespulver: Schuld an der „Nieserei“ ist das in den Christrosen enthaltene Protoanemonin, das die Schleimhäute reizt. Früher machte man sich dieses Phänomen zunutze, um böse Geister und Krankheiten „auszuniesen“. Aber aufgrund der Giftigkeit der Christrosen war diese Behandlung nicht ganz ungefährlich. Das erklärt auch den Gattungsnamen „Helleborus“. Dessen Etymologie ist zwar nicht restlos geklärt. Aber man vermutet, dass sich dieser aus „helein“ für töten und „bora“ für Speise zusammensetzen könnte.

Pflegetipps für Christrosen finden Sie HIER.

Zu den winterlichen Inspirationen der Fleurop geht’s HIER.

Besonders widerstandsfähig und schön: Christrosen aus Schweizer Produktion



Da wild wachsende Christrosen selten sind und unter Naturschutz stehen, bieten sie Blumenfachgeschäfte ausschliesslich aus Zuchtbetrieben an, vornehmlich aus Schweizer Produktion. Der grösste Schweizer Christrosen-Produzent Fleur Noble hat beispielsweise den Vorteil, dass er kleinere Pflanzen sorgfältiger (mit weniger Wärme) antreibt und ihnen mehr Zeit lässt, zu reifen. Zudem lässt er grössere Pflanzen bis zu drei Jahre im Freiland wachsen, bevor er sie auf den Markt bringt. Das bedeutet, dass kleine und grössere Pflanzen stärker und widerstandsfähiger sind als solche, die vom Produzenten schon nach kurzer Zeit für den Handel freigegeben werden. Zudem bietet Fleur Noble die Christrosen auch in bemoosten Tontöpfen an, was einfach wunderbar aussieht und sehr eindrücklich wirkt. Nicht zuletzt sind aus Schweizer Produktion auch exklusive Spezialitäten erhältlich, wie dieses Jahr auf Weihnachten hin mit der pinkfarbenen Orientalis-Niger-Kreuzung „Madame Lemonnier“ die erste farbige Christrose. Pflegetipp vom schweizerischen Christrosen-Produzenten: „Eigentlich sollten Helleborus-Pflanzen in der kühlen Jahreszeit immer gut feucht gehalten werden. Wichtig ist aber vor allem, dass der Erdballen vor einer frostigen Nacht gut gewässert wird, da die Pflanze bei trockener Erde beschädigt würde. Während der Frostperiode braucht die gefrorene Pflanze dann unbedingt Ruhe: Giessen Sie sie nicht und berühren Sie sie auch nicht, sonst reissen die Zellen.“

Zu den Christrosen der Profis aus Schweizer Produktion geht’s HIER.

Christrose: Mit Kälteschutz ausgestattet



Die Christrose ist eine Pflanzenart der Gattung Nieswurz und gehört zur Familie der Hahnenfussgewächse (Ranunculaceae). Auf unserem Kontinent wächst sie im südlichen Mitteleuropa sowie in den südlichen und östlichen Kalkalpen. Sie kommt bis in Höhenlagen von 1900 Metern vor und ist in der Schweiz nur an wenigen Standorten zu finden. Ihren Ursprung hat die Christrose in Südostasien. Es ist anzunehmen, dass verschiedene Nieswurz-Arten nach der letzten Eiszeit nach Europa gelangten. Vermutlich breiteten sich die Ahnen der heutigen Christrose während der erdgeschichtlichen Entwicklung entlang des Urmittelmeeres von Südostasien nach Westen aus. Deshalb entwickelten sie aufgrund des ständigen Wechsels zwischen warmen und kalten Abschnitten die Fähigkeit, die Wachstums- und Blütezeit aufzuschieben und sogar zu unterbrechen. Aber es gibt noch ein weiteres Überbleibsel aus jener Zeit. Die Pflanzen schützen sich nämlich mit einem besonderen Mechanismus vor Schäden durch Kälte: Sie können Wasser aus den Zellen in die Zwischenräume verlagern, um zu verhindern, dass das gefrierende Wasser die Zellen zum Platzen bringt. So hängen die Blütenköpfe und Blätter bei Frost wie welk nach unten, erholen sich aber, sobald die Temperaturen wieder steigen.

Pflegetipps für Christrosen finden Sie HIER.

Christrosen kann man auch überbringen lassen. Zum Shop geht’s HIER.

Die Christrose: Eine kleine Weihnachtsgeschichte



Da die Christrose als Weihnachtsblume gilt, gibt es auch eine rührende Geschichte. Diese beginnt wie alle Märchen mit: Es war einmal.
Es war einmal ein Hirte. Er war einer von jenen, von denen man in der Bibel liest, dass sie in der Weihnachtsnacht ihre Schafe in der Nähe von Bethlehem gehütet hätten. Als Jesus geboren wurde, erschien den Hirten ein Engel und verkündete ihnen, dass in einer Krippe der Heiland geboren sei. Deshalb beschlossen sie, sich auf den Weg zu machen, um das Kind zu sehen. Dazu gehörte auch unser eingangs erwähnter Hirte. Der war allerdings traurig. Denn er wollte dem Jesuskind unbedingt etwas schenken. Da er aber arm war, hatte er nichts. Zudem war Winter und es war kalt. Deshalb war es auch müssig, auf dem Feld nach Blumen zu suchen. Schliesslich weinte er bitterlich. Aber da geschah ein Wunder: Seine Tränen fielen zur Erde. Und bevor diese noch ganz trocken waren, sprossen daraus die wundervollsten Blumen, schöner als alle, die er bisher gesehen hatte. Glückselig pflückte er einen ganzen Strauss davon und überbrachte ihn als Geschenk dem Jesuskind. Die Christrose war geboren!

Märchenhaft schöne Christrosen gibt’s auch bei uns. Zum Shop geht’s HIER.

Christrosen als Wetterfrösche



Früher galten Christrosen als Orakelblumen. Wenn man wissen wollte, wie das Wetter im neuen Jahr wird, stellte man in der Weihnachtsnacht zwölf Blütenknospen der Christrose ins Wasser und gab jeder Knospe einen Monatsnamen. Nun las man das Wetter für die kommenden zwölf Monate an der Art und Weise ab, wie sich die Knospen öffneten: Die geschlossenen bedeuteten schlechtes Wetter, die offenen gutes.

Probieren Sie’s ruhig aus. Die Chance, richtig zu liegen, ist verglichen mit anderen Jahresprognosen sicher gar nicht mal so schlecht.

Zu den winterlichen Inspirationen der Fleurop geht’s HIER.

Was Christrosen und Kröten gemeinsam haben



Was haben Christrosen und viele Krötenarten gemeinsam? Gift. Christrosen enthalten hautreizende Wirkstoffe, und auch gewisse Krötenarten produzieren giftige Sekrete. Im Mittelalter glaubte man deshalb, dass Kröten ihr Kontaktgift von der Christrose beziehen. Ob wohl das der Grund war, weshalb der französische Botaniker Antoine Laurent de Jussieu im 18. Jahrhundert die botanische Familie der Ranunculaceae aufstellte? Zu ihr gehört auch die Christrose. Und in der Bezeichnung Ranunculaceae steckt das Wort „rana“ für Frosch oder „ranunculus“ für Fröschlein. Wer weiss. Fest steht jedenfalls, dass moderne Analysemethoden zu einem verblüffenden Ergebnis führten: Die Reizstoffe der Christrose und jene der Kröten weisen nämlich eine vergleichbare chemische Struktur auf. So scheint der kuriose Volksglaube also über Jahrhunderte hinweg doch ein Körnchen Wahrheit gehabt zu haben. Trotzdem: Obwohl die Christrose wie viele Hahnenfussgewächse giftig ist und der Pflanzensaft Hautreizungen verursachen kann, sind Vergiftungsfälle – auch bei Kindern oder Haustieren - äusserst selten bis unbekannt.

Pflegetipps für Christrosen finden Sie HIER.

Christrosen kann man auch überbringen lassen. Zum Shop geht’s HIER.

Die Christrose in Musik und Mythologie



Nicht nur wir lassen uns von der ergreifend schönen Christrose verzaubern. Auch Künstler fühlten sich durch sie inspiriert, und selbst in der Mythologie fand sie Erwähnung. So soll z. B. die ursprüngliche Textfassung unseres Weihnachtsliedes „Es ist ein Ros entsprungen" von einem Mönch namens Laurentius stammen, der auf einer weihnachtlichen Waldwanderung im Schnee eine erblühte Christrose entdeckte. Und das Lied „Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit“ ist sogar ein regelrechtes Christrosen-Lied. Dieses wurde vor allem durch die Interpretation des Tenors René Kollo sowie durch den Bariton Thomas Hampson bekannt. Aber auch Eduard Mörike scheint sich in die Christrose verliebt zu haben. Denn eines seiner Gedichte über diese Pflanzenschönheit beginnt mit: „Die schönste bist du, Kind des Mondes, nicht der Sonne.“ Doch schon viel früher war von der Christrose die Rede. So beispielsweise in einer Legende aus der germanischen Mythologie, wonach ein Kind von seiner bösen Tante in der Nacht ausgesetzt und verstossen wird. Die Göttin Freya erbarmt sich seiner und verwandelt es in eine Christrose. Seither ist diese Pflanze von einer Kinderseele bewohnt und gilt als Symbol der Unschuld.

Zu den winterlichen Inspirationen der Fleurop geht’s HIER.