Blumentag-Jahresagenda



Blumen kann man eigentlich immer schenken. Aber einige Anlässe sind so spannend, dass wir Wissenswertes darüber zusammengetragen haben. Vielleicht inspiriert Sie ja das eine oder andere Datum, jemanden mit Blumen zu überraschen. Falls Sie mehr über die einzelnen Tage wissen möchten, klicken Sie die einzelnen Daten einfach an.

Neujahr: 1. Januar (fixes Datum)


Nicht immer fiel der Jahresbeginn auf den 1. Januar. Lange Zeit feierten die alten Römer das Neujahr am 1. März, und erst durch Caesars Kalenderreform 46 v. Chr. begann das Kalenderjahr am 1. Januar, wenigstens theoretisch. Denn in weiten Teilen Europas galt plötzlich der 6. Januar als Jahresanfang. Dies, bis Papst Innozenz XII. ihn 1691 für den westlichen Kulturraum offiziell auf den 1. Januar festsetzte. Apropos Blumen zum Jahresbeginn: Weisse Blumen eignen sich besonders gut, weil sie Anfang und Ende symbolisieren und erst noch elegant und stylisch sind.

Weltknuddeltag: 21. Januar (fixes Datum)


Wie in aller Welt kam man darauf, dem Knuddeln einen eigenen Tag zu widmen? Ganz einfach. Da sich viele Menschen schwertun, Gefühle zu zeigen, will man an diesem speziellen Datum daran erinnern, dass Zuneigung und Zärtlichkeit wichtig sind. Zudem sind Umarmungen gesund, weil sie laut Wissenschaftler mithelfen, das Immunsystem zu verbessern und das Herzinfarkt-Risiko zu verringern. Also: Zeigen Sie Freunden und Familienangehörigen, was sie Ihnen bedeuten, und knuddeln, kuscheln oder umarmen Sie sie. Vielleicht können Sie das ja mit Frühlingsblumen verbinden. Denn auch sie sind Ausdruck von Emotionen und wirken ähnlich wie eine Umarmung.

Valentinstag: 14. Februar (fixes Datum)


Schon für die alten Römer waren Datum und Thema magisch. Denn vom 13.-15. Februar feierten sie mit ihren Luperkalien die Liebe. Der christlichen Kirche gefiel das aber nicht. Und so widmete diese den 14. Februar dem Heiligen Valentin und nannte ihn „Valentinstag‟. Die Verbindung zwischen Liebe und Valentinstag schaffte ein englischer Schriftsteller im 14. Jh. Er verfasste das Gedicht „Parlement of Foules“ und beschrieb darin, wie sich die Vögel am Valentinstag versammeln, damit ein jeder seinen Partner finde. 1797 griff ein britischer Verleger das Thema auf. Er publizierte sentimentale Valentinsgedichte und machte Furore. Dieser Erfolg sprach sich herum, und 1847 begannen die USA mit der Massenproduktion. Nach dem 2. Weltkrieg gelangte der Valentinstag durch US-Soldaten nach Deutschland, wo der Brauch aufkam, Blumen zu schenken. Lassen Sie’s am 14. Februar also rote Rosen oder andere Frühlingsblumen regnen und freuen Sie sich, dass es so etwas Schönes wie die Liebe gibt.

Meteorologischer Frühlingsanfang: 1. März (fixes Datum)


Falls für Sie der Frühling gefühlsmässig am 1. März beginnt, sind Sie nicht allein. Denn in der Meteorologie hat man die Anfänge aller Jahreszeiten ganz offiziell auf die jeweiligen Monatsanfänge vorverlegt. Das hat praktische Gründe. Denn so ist es einfacher, Statistiken zu führen und Klimavergleiche anzustellen. Im Fachgeschäft sind Frühlingsblüher jedenfalls auch Anfang März kein Problem. Selbst dann nicht, wenn das Wetter einmal nicht mitspielen sollte.

Internationaler Tag der Frau: 8. März (fixes Datum)


Gegründet wurde der Tag 1910 von Clara Zetkin, um den Forderungen der Frauen nach Gleichberechtigung in der Öffentlichkeit mehr Nachdruck zu verleihen. Vieles wurde seither erreicht, manches noch nicht. Und so geht es weiterhin darum, ein Zusammenleben auf Augenhöhe anzustreben. Solidarisieren Sie sich … und überraschen Sie Frauen mit Blumen: Als Zeichen der Wertschätzung und Verbundenheit, aber auch aus Freude über Erreichtes.

Grosselterntag Schweiz: zweiter März-Sonntag


Omi und Opa sind immer häufiger die Lieblinge der Enkel. Sie spielen mit ihnen, sind geduldig, immer für sie da und entlasten damit Mami und Papi, die oft arbeiten müssen. Deshalb wurde im 2016 der Grosselterntag eingeführt. Er findet am 2. Sonntag im März statt und gibt Enkelkindern und deren Eltern Gelegenheit, sich zu bedanken. Daumen hoch also für die Grosseltern … und ein wundervoller Blumenstrauss dazu, der ihnen zeigt, wie sehr man ihre ganz und gar nicht selbstverständliche Hilfe schätzt.

Astronomischer & kalendarischer Frühlingsanfang: zwischen 19.-21. März


Für Astronomen und im Kalender beginnt der Frühling mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche. Diese findet statt, wenn die Sonne - von der Erde aus gesehen - den Himmelsäquator von Süden nach Norden überschreitet. Das ist jährlich zwischen dem 19. und 21. März der Fall. Zwischen zwei Frühlingsanfängen liegen im Durchschnitt 365 Tage 5 Stunden und 49 Minuten, was bedeutet, dass jeder Frühlingsbeginn knapp 6 Stunden später als der vorhergehende stattfindet. Nach vier Jahren verschiebt er sich so um 23 Stunden und 16 Minuten. Zum Glück gibt's jeweils ein Schaltjahr. Dieses fängt diese Verschiebung nicht nur auf, sondern überkompensiert sie sogar durch den zusätzlichen Tag im Februar. So oder so: Blumen sind immer schön – und ganz besonders zum Frühlingsanfang!

Internationaler Tag des Glücks: 20. März (fixes Datum)


Der eine ist glücklich, in einem friedlichen Land zu leben, gesund zu sein und keinen Hunger leiden zu müssen oder einen liebevollen Partner und gesunde Kinder zu haben. Der andere erinnert sich an momentane Glücksgefühle bei einem Kuss, einer liebevollen Umarmung oder angesichts eines Sonnenuntergangs. Das ständige Streben nach Glück ist aber allen wichtig. Deshalb wurde der Tag des Glücks 2012 von den Vereinten Nationen eingeführt. Also: Be happy, und teilen Sie Ihr Glück mit andern, z.B. indem Sie jemandem, der weniger Glück hat und ein wenig Glücksgefühl gebrauchen könnte, Blumen schenken.

Ostern: zwischen 22. März und 25. April


Ostern ist mehr als Osterhasen und Schokoladeneier. Denn an Ostern feiern Christen die Auferstehung von Jesus Christus, der laut Neuem Testament als Sohn Gottes den Tod überwand. Dieses Fest findet immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond statt. Begriffe wie Ostern oder Easter haben sich vermutlich aus den Wörtern Osten oder Austron (Ur-Germanisch) für Sonnenaufgang entwickelt und stehen für Hoffnung. Andere Begriffe wie „Pâques” oder „Pasqua” hingegen zeigen die Verbindung zur jüdischen Pessach-Woche, in die laut Neuem Testament sowohl der Tod von Jesus als auch seine Auferstehung fielen.

Tag der Nachbarn: letzter Freitag im März


«Brummli» im Treppenhaus? Stumme Unbekannte im Lift? Oder im Gegenteil: Freundliche Nachbarn, die Pflanzen und Katzen «gaumen» und auch sonst immer freundlich sind? Der Tag der Nachbarn ist wie geschaffen, sich zu einem ungezwungenen Kafi oder Grillplausch zu treffen und sich besser kennenzulernen. Vielleicht stellen sich Brummli & Co. ja plötzlich als ganz sympathisch heraus. Und den hilfsbereiten Nachbarn könnte man ja Dankeschön sagen, mit Blumen zum Beispiel. Apropos Datum: Wenn die Auffahrt in der gleichen Woche wie der Tag der Nachbarn liegt, findet dieser eine Woche früher statt.

Tag der Geschwister: 10. April (fixes Datum)


Mögen Sie Ihre Geschwister? Oder wünschen Sie sie manchmal dorthin, wo der Pfeffer wächst? Vielleicht wird es ja Zeit, wieder einmal in Kontakt zu treten, z.B. am Tag der Geschwister. Dieser wurde 1997 von Claudia Evart gegründet, die ihre beiden Geschwister durch Unfälle sehr früh verlor. Geschwister-Beziehungen mögen ja nicht immer harmonisch sein. Trotzdem erkennt man meist früher oder später die innere Verbundenheit doch. Machen Sie einen Versuch, am besten mit Blumen.

Muttertag Schweiz: zweiter Mai-Sonntag


Ob Mutter, Mom oder Mami, am Muttertag hat man Gelegenheit, seiner Mami mit Blumen zu danken: Für ihre immerwährende Hilfe, die ständige Verfügbarkeit, ihre Güte und Empfindsamkeit, ihre Loyalität, ihren Trost und ihre selbstlose Liebe. Der Muttertag wurde von der US-Amerikanerin Anna Marie Jarvis gegründet. Nach dem Tod ihrer Mutter setzte diese alles daran, damit der „Tag der Mütter” anerkannt würde und hatte Erfolg. 1914 wurde er in den USA eingeführt, im gleichen Jahr kam er nach England, und seit 1917 ist er auch in der Schweiz bekannt. Heute gibt es ihn auf der ganzen Welt, auch wenn die Daten teilweise vom 2. Maisonntag abweichen.

Vätertag Deutsch- und Westschweiz: Erster Juni-Sonntag


Zeigen Sie Ihrem Paps, dass er noch immer Ihr Held ist und dass Sie mit Zuneigung an seine Spässe und Hilfe sowie an seine grenzenlose Liebe zurückdenken. Wie wär’s als kleines Dankeschön mit einer typischen Männerpflanze? Auf www.maennerpflanze.ch finden sie ein witziges Sortiment, darunter sicher auch etwas, das ganz speziell zu Ihrem Vater passt. In der deutschen und französischen Schweiz findet der Vatertag seit 2007 am ersten Juni-Sonntag statt, im mehrheitlich katholischen Tessin hingegen seit langem am 19. März, dem Tag des Heiligen Josef.

Weltweiter Tag der roten Rose: 12. Juni (fixes Datum)


Rote Rosen stehen für tiefe Emotionen. Deshalb ist dieser Tag wie geschaffen, jemandem eine rote Rose zu schenken und ihn Verliebtheit, Liebe, Leidenschaft oder tiefe Zuneigung spüren zu lassen. Das wird vermutlich überraschend sein und speziell gut ankommen, weil dieser Tag noch nicht so bekannt ist wie z.B. der Valentins- oder Muttertag. Übrigens: Diesen Tag kennt man auch als Red Rose Day oder National Loving Day, während ihn die Brasilianer Dia dos Namorados (Tag der Verliebten) nennen.

Internationaler Tag des Kusses: 6. Juli (fixes Datum)


Für rund 90 Prozent aller Menschen weltweit ist Küssen eine der zärtlichsten Gesten überhaupt. Wohl deshalb gibt’s den immer populärer werdenden Tag des Kusses, an dem mit besonders viel Hingabe geküsst, gebusselt, geherzt und geschmust werden darf. Liebevolle Küsse sind bekanntlich ein Lebenselixier, auch wenn nicht aus jedem Frosch, den man küsst, gleich ein Prinz wird. Aber: Muss ja nicht sein. Küssen ist trotzdem schön, besonders, wenn man den Kuss für einmal mit Blumen verbindet.

Schweizer Nationalfeiertag: 1. August (fixes Datum)


Seit 1891 wird in der Schweiz der 1. August als Nationalfeiertag begangen. Das Datum wird von einem um 1290 herum unterzeichneten ersten Verträge zwischen den drei Kantonen Uri, Schwyz und Unterwalden hergeleitet, die den Kern der im Laufe von über fünf Jahrhunderten entstandenen heutigen Schweiz bildeten. Nun, einmal abgesehen von Höhenfeuern, Feuerwerken und Lampionumzügen, ist der 1. August auch ein Tag, an dem man sich zum Grillieren im Garten trifft. Schon vorgesorgt? Falls Sie eingeladen sind, wird’s vielleicht Zeit, für die Gastgeber als Dankeschön für die Einladung einen Strauss zu bestellen, vielleicht in sommerlichen Gelbtönen, bunten Feuerwerk-Nuancen oder sogar in passendem Rot-Weiss.

Einfach-so-Tag: 27. August (fixes Datum)


Falls Sie sich fragen, warum dieser Tag überhaupt gegründet wurde oder weshalb er ausgerechnet am 27. August stattfindet, dann lautet die Antwort: Einfach so! Irgendwann hat jemand wohl festgestellt, wie schön es ist, «einfach so» etwas geschenkt zu bekommen oder jemanden «einfach so» zu überraschen. Versuchen Sie’s, z.B. mit Blumen. Macht allen Spass und wird ein unvergessliches Erlebnis!

Dankeschöntag: Letzter Donnerstag im September


Am letzten Donnerstag im September findet in der Schweiz der Dankeschöntag statt. Hier ist der Name Programm. Denn einerseits geht es darum, für all das, was man hat, dankbar zu sein. Zum andern liegt der Sinn natürlich auch darin, andern Danke zu sagen: Der Omi zum Beispiel, die vielleicht ihre Kinder hütet, oder der besten Freundin für ihre Solidarität. Aber sicher kommen jedem von uns viele Leute in den Sinn, die mit kleinen und grossen Gesten zu unserem Wohlbefinden beitragen. Danken Sie ihnen, vielleicht sogar mit Blumen. Diese Überraschung wird mit Bestimmtheit gut ankommen.

Welttag des Lächelns: Erster Freitag im Oktober


Wussten Sie, dass der „Erfinder” des ersten Smileys der US-amerikanische Grafiker Harvey Ball war? Er entwarf das lächelnde Gesicht, um Mitarbeitende einer Versicherung zu motivieren. Wesentlich später gründete er die World Smile Corporation, deren verkaufte Smiley-Produkte Kinderhilfsorganisationen in der ganzen Welt zugutekommen. Dies veranlasste ihn schliesslich zur Schaffung eines World Smile Day (Welttag des Lächelns), an dem seit 1999 jeder dazu aufgerufen ist, durch Freundlichkeit mindestens einen Mitmenschen zum Lächeln zu bringen. Kleiner Tipp? Ein spontaner Blumengruss zaubert selbst dem grössten Griesgram ein Lächeln ins Gesicht, garantiert!

Halloween: 31. Oktober (fixes Datum)


Skelett oder Hexe vor Ihrer Tür? Dann ist sicher Halloween, und die gruselig verkleideten Kinder sind auf der Jagd nach Süssigkeiten. Halloween war ein keltisches Fest und stammt aus Irland. Damals glaubte man, dass am Abend vor Allerheiligen die Grenzen zum Totenreich verschwimmen und die Vorfahren für eine Nacht zurückkehren. Das heutige „Trick or Treat” geht auf einen Brauch aus England und Irland zurück, bei dem man von Tür zu Tür ging, etwas vorsang und um „Seelenkuchen” (kleine Kuchen) bat. Mit jedem Seelenkuchen, den man bekam, erlöste man eine Seele aus dem Fegefeuer. Nicht zuletzt stammt der Kürbisbrauch aus Irland und geht auf eine Sage um den Bösewicht Jack Oldfield zurück. In den USA wurde der Brauch weiterentwickelt. Dort gilt die Kürbislaterne als Symbol für Halloween und wird noch heute „Jack O’Lantern” genannt.

Allerheiligen: 1. November (fixes Datum)


Allerheiligen ist ein wichtiges Fest der katholischen und anglikanischen Kirche und in der Schweiz nur in den katholisch geprägten Kantonen als arbeitsfreier Feiertag bekannt. Eigentlich ist Allerheiligen der Gedenktag aller Heiligen. Aber da am 2. November Allerseelen, der Totengedenktag ist und dieser für niemanden als arbeitsfrei gilt, besucht man den Friedhof schon an Allerheiligen und schmückt die Gräber von Verwandten und Freunden.

Singles’ Day: 11. November (fixes Datum)


Der Singles’ Day wurde 1993 von chinesischen Studenten ins Leben gerufen. Sie wählten das Datum, weil es aus vier Einsen besteht und die Zahl 1 einen Single symbolisiert. Ziel des Tages? Eigentlich ganz sympathisch. Denn einerseits könne man – so die Studenten – sich auch als Single des Lebens freuen (du bist frei, niemand meckert rum …), andererseits könne man den Tag nutzen, um dem Single-Dasein ein Ende zu bereiten. Blumen? Eignen sich als Flirt-Versuch, für ein erstes Dating und dafür, sich mit Singles über deren Ungebundenheit zu freuen. Nicht zuletzt wird die Zahl 1 auch im Sinn von der/die Einzige verwendet. Und so gesehen kann man seinem Schatz auch durch die Blume sagen: „Du bist die/der Einzige für mich.”

Internationaler Männertag: 19. November (fixes Datum)


Der International Men’s Day will vor allem die Benachteiligungen von Männern und Jungen verdeutlichen und ihren sozialen bzw. gesellschaftlichen Einsatz würdigen. Mit anderen Worten Ladys: Heute stehen für einmal Ehemänner, Freunde und Kollegen im Vordergrund. Zeigen Sie ihnen, dass Sie sie schätzen und anerkennen. Vielleicht mit einer unserer witzigen Männerpflanzen. Auf www.maennerpflanze.ch finden Sie das gesamte Sortiment.

Erster Advent: 4. Sonntag vor dem 25. Dezember


Für viele ist der stimmungsvolle Advent mit seinen vielen Lichtern und Dekos die schönste Zeit im Jahr. Deshalb dekorieren sie nicht nur die eigenen vier Wände, sondern beschenken auch Freunde und Familienangehörige mit Kränzen, Blumen und Kerzen. Das Wort Advent stammt aus dem Lateinischen, bedeutet „Ankunft” und bezieht sich auf die Geburt Jesu Christi in Bethlehem. Heute dauert der Advent vier Wochen. Aber früher erstreckte er sich in den östlichen Kirchen vom 11. November bis 6. Januar, während jener der westlichen Kirchen bis zum 25. Dezember währte. Übrigens: Wenn Sie anhand des Kalenders ausrechnen, wann der erste Adventssonntag ist, dürfen Sie den 25. Dezember dann, wenn dieser auf einen Sonntag fällt, NICHT mitzählen.

Samichlaustag: 6. Dezember (fixes Datum)


Am 6. Dezember hat der Samichlaus seinen grossen Auftritt und zaubert mit Äpfeln, Mandarinen und Nüssen ein Leuchten in die Augen der Kinder. Dieser Brauch geht auf den heiligen Nikolaus, Bischof von Myra, zurück, dem man wundersame Taten nachsagte. Daraus entwickelte sich der heutige Brauch des Geschenke-bringenden Samichlaus. Zuerst trat der alte Mann fast überall noch im Gewand eines Bischofs auf. Aber ab Mitte des 19. Jahrhunderts zeigte er sich vielerorts mit rotbraunem Mantel und Zipfelmütze. Das Gedicht „The night before Christmas” hatte den grössten Einfluss auf unseren Nikolaus. Denn darin ist dieser als in ein rot-weisses Gewand gekleideter Mann beschrieben, mit glitzernden Augen, rosigen Bäckchen und einem langen schneeweissen Bart. Heute beschenkt der Chlaus übrigens auch grosse Kinder, nicht selten mit zauberhaften Adventssträussen.

Tag des Weihnachtssterns: 12. Dezember (fixes Datum)


In den USA feiert man den „Tag des Weihnachtssterns” oder „Poinsettia Day” seit über hundertfünfzig Jahren und überrascht seine Lieben mit einer Pflanze, die Weihnachten symbolisiert wie kaum eine andere. Dieser Tag geht auf Joel Poinsett zurück. Als dieser 1828 als erster US-Botschafter in Mexico weilte und den Weihnachtsstern dort sah, war er davon so begeistert, dass er die Pflanze in die USA brachte, von wo aus sie sich über weite Teile der Welt verbreitete. Dem Diplomaten und Pflanzenfreund zu Ehren führte der amerikanische Kongress Mitte des 19. Jahrhunderts den „Poinsettia Day” ein. Bei uns gehört der Weihnachtsstern im Advent zu den beliebtesten Pflanzen.

Weihnachten: 25. Dezember (fixes Datum)


Das Datum des Weihnachtsfestes geht auf die Wintersonnenwende zurück, die laut Julianischem Kalender am 25. Dezember stattfand. Deshalb zelebrierten die alten Römer an diesem magischen Tag ab 274 n. Chr. den Geburtstag des altrömischen Sonnengottes Sol Invictus, während der christliche Feiertag erst ab 336 n. Chr. nachgewiesen ist. Später erinnerten sich die Reformatoren an den heidnischen Ursprung des Datums und lehnten es deshalb ab. In Genf und Schottland kam es im 16. Jahrhundert für kurze Zeit sogar zu einem Weihnachtsverbot, in England 1647. Dann aber hat sich die Mehrheit der Christen doch noch mit dem Datum angefreundet. Die europäischen Protestanten fanden es gar so gut, dass sie Adventskranz und Weihnachtsbaum einführten. Diese galten zunächst als protestantisch und wurden von den Katholiken erst so nach und nach akzeptiert.

Silvester: 31. Dezember (fixes Datum)


In einigen europäischen Sprachen wird der 31. Dezember als Silvester bezeichnet, weil das nach dem römisch-katholischen Heiligenkalender der Todestag von Papst Silvester I. ist. Silvester nennt man den letzten Jahrestag auf Deutsch (Silvester), Französisch (Réveillon de la Saint-Sylvestre), Italienisch (Notte di San Silvestro), Niederländisch (Silvesteravond), Polnisch (Sylwester), Slowakisch (Silvester), Tschechisch (Silvestr) und Ungarisch (Szilveszter). In anderen Sprachen spricht man - natürlich übersetzt - eher von Altjahrsabend.


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