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Blumen & Tee von Gottlieber

Lust, mehr über unsere Tees zu erfahren: Über Gunpowder Grüntee, Weissen Tee oder Früchtetee, deren Herkunft, Geschichte und Wirkung? Lust auf Anekdoten rund um kluge Kaiser, dressierte Affen und die britische Teekultur? Oder auf Tipps über das Zubereiten von Tee?

Natürlich finden Sie auch ein leckeres Tee-Rezept sowie das Wort „Tee“ in 44 Sprachen.
Einfach anklicken, was interessiert und: Viel Spass beim Lesen!

Geschenk-Set: Grüntee, Weisser Tee & Früchtetee mit Tee-Ei


Dieses Geschenk-Set von Gottlieber wird bei Teeliebhabern für Begeisterung sorgen. Denn es besteht aus Grüntee, Weissem Tee und Früchtetee.

  • Der Gunpowder Grüntee „Buddha’s Darling“ stammt aus der chinesischen Provinz Zheijang. Er besteht aus gerollten Blättern, die in der Tasse ein kraftvolles Aroma mit lebendigem Charakter entfalten.

  • Der Weisse Tee ist eine der wertvollsten Teesorten der Welt. Der von Gottlieber angebotene „Miraculous Wellbeing Tea“ wurde mit roten Pfefferperlen aromatisiert und schmeckt deshalb leicht pikant.

  • Die Teemischung „Fruit Revolution“ (Apfelstücke, Hibiskus, Orangenschale, Hagebutte, Sonnenblumenblüten, Pfirsich- und Vanillestücke) hingegen ist vor allem aromatisch und bietet ein einzigartiges Geschmackserlebnis.

Begleitet werden die drei orientalisch angehauchten Dosen von einem praktischen Tee-Ei, damit die Mischungen leicht aufgebrüht und genossen werden können.

Blumen & Tee-Geschenkset – zum Shop geht’s HIER.


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Schwarztee, Grüntee oder Weisser Tee: Was sind die Unterschiede?



Ob nun Schwarztee, Grüntee oder Weisser Tee: Sie unterscheiden sich vor allem nach der Herstellungsmethode. Denn die frisch gepflückten Teeblätter werden je nach Teesorte auf verschiedene Art und Weise weiterverarbeitet.

  • Beim Schwarztee werden die von Hand gepflückten Teeblätter gewelkt, gerollt, fermentiert und getrocknet. Er hat verglichen mit anderen Teesorten den höchsten Koffeingehalt.

  • Beim Grüntee werden die von Hand gepflückten Teeblätter gewelkt, erhitzt (geröstet oder gedämpft) gerollt und getrocknet. Grüntee ist koffeinhaltig. Je nach Sorte variiert aber der Gehalt ziemlich stark.

  • Beim Weissen Tee werden die von Hand gepflückten ungeöffneten Knospen sowie die zwei jüngsten zarten Teeblätter nur sanft an der Luft gewelkt und getrocknet. Weisser Tee ist zwar koffeinhaltig, aber wesentlich weniger als andere Teesorten.

Apropos Pflanze: Diese Tees werden alle aus der Camellia-Teepflanze hergestellt. Die beiden Ur-Teepflanzen sind die Thea sinensis und die Thea assamica. Letztere bringt kräftigen, dunklen Tee hervor, weshalb deren Blätter vor allem für Schwarztee verwendet werden. Die Blätter der Thea sinensis hingegen ergeben leichte, helle Tees mit viel Aroma. Deshalb eignet sich dieser Teestrauch vor allem für Grüntee und Weissen Tee.

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Grüntee: Macht munter und reduziert Stress-Symptome

Als die Geschichte des Grüntees vor vielen tausend Jahren begann, merkten die Menschen eines: Der Tee hielt sie wach. Allein das macht schon klar, dass einer der wichtigsten Inhaltsstoffe das Koffein ist. Die meisten gesundheitsfördernden Eigenschaften des Grüntees werden jedoch den sogenannten Catechinen zugeschrieben. Dabei handelt es sich um Pflanzenstoffe, die unserem Körper als Radikalfänger Gutes tun. So schützen sie die Zellen z. B. vor schädlichem UV-Licht. Wichtig für den Geschmack sind indes die Aminosäuren in den Teeblättern, allen voran das Theanin. Dieses wirkt direkt im Zentralnervensystem und reduziert die klassischen Stress-Symptome, ohne indes müde zu machen.

Nicht zuletzt bietet der Grüntee einen wahren Cocktail an Vitaminen und Mineralien. So profitieren unsere Zähne vom Fluorid, unsere Muskeln vom Magnesium, die Augen vom Carotin und die Nerven freuen sich über Unterstützung aus der Gruppe der B-Vitamine. Kein Wunder, gilt der Grüntee als eine Art Wunderwaffe für die Gesundheit.

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Weisser Tee: Wirkt anregend und unterstützt unser Immunsystem


Genau wie Schwarz- oder Grüntee, enthält auch der Weisse Tee Koffein. Die Konzentration ist allerdings gering. Deshalb wirkt der Weisse Tee zwar durchaus anregend, aber auf angenehm sanfte Art. Weitere bedeutende Inhaltsstoffe sind die sogenannten Polyphenole. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Als Radikalfänger schützen sie die Zellen unseres Körpers vor schädlichen Einflüssen, unterstützen unser Immunsystem und beeinflussen fast ganz nebenbei auch noch unseren Stoffwechsel. Nicht zuletzt sagen die Chinesen dem Weissen Tee eine blutdrucksenkende Wirkung nach.

Der Weisse Tee gilt als edelste Teesorte der Welt. Nur die ungeöffneten Knospen mit feinem, silbrigem Blattflaum und manchmal die zwei jüngsten zarten Blättchen werden dafür im Frühling gepflückt. Da die Blättchen noch kein Chlorophyll gebildet haben, gehört der Weisse Tee zu den mildesten Teesorten. Knospen und Blätter werden denn auch besonders schonend verarbeitet. Nach dem Pflücken werden sie zuerst sanft an der Morgensonne gewelkt, später dann im Schatten.

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Früchtetee: Schmackhaft, duftend und erst noch gesund


Eine Tasse Früchtetee, und man fühl sich wohl! Das liegt nicht nur am herrlichen Duft und Geschmack, sondern auch an den Inhaltsstoffen. Früchte werden schon seit langem zur Teezubereitung genutzt, weil sie für ihre gesundheitsfördernde Wirkung bekannt sind. So enthält z. B. Hibiskus einen hohen Anteil an Antioxidantien, die dem Körper helfen, sich vor schädlichen freien Radikalen zu schützen. Hagebutten sind richtige Vitamin-C-Bomben, beinhalten aber ebenfalls Antioxidantien sowie weitere Vitamine und wertvolle Mineralstoffe. Die heilsame Wirkung des Apfels ist seit alters her bekannt. Orangenblüten hingegen verfügen traditionsgemäss über beruhigende Eigenschaften. Und Pfirsiche enthalten in erster Linie Vitamin C und sind deshalb gut für unser Immunsystem.


Fazit: Je nach Zusammensetzung versorgen Früchtetees Kinder und Erwachsene mit einer Dosis gesunder Bestandteile und enthalten kein Koffein. Sie sind deshalb als gesundes Getränk mit hohem Vitamingehalt zu verstehen und sind auch kalt genossen eine leckere Erfrischung.

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Wieso ein Grüntee „Schiesspulver“ heisst

Der Gunpowder (übersetzt: Schiesspulver) heisst so, weil die Teeblätter zu Kügelchen gerollt werden. Sie erinnern an gekörntes Schwarzpulver (Schiesspulver), das ebenfalls in China erfunden wurde. Diese Rollmethode verwendet man entweder beim getrockneten Grüntee oder Oolong-Tee. Bei der von Gottlieber angebotenen Sorte handelt es sich um Gunpowder Grüntee.

Die Produktion dieser Teeart geht auf die Tang-Dynastie (618-907) zurück. Damals wurden die Blätter des Grüntees gedörrt, gedämpft, von Hand gerollt und dann getrocknet. Heute wird Gunpowder zwar noch von Hand gepflückt und dann einer speziellen Röstung unterzogen, die die Fermentation verhindert. Danach wird er aber maschinell gerollt und nach mindestens drei Trocknungsprozessen verpackt. Durch das Rollen sind die Blätter weniger anfällig für Beschädigung und behalten so Geschmack und Aroma besser. In China wird der Gunpowder Perlentee genannt.

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Ein kluger Kaiser und ein Zufall verhalfen den Chinesen zum Tee

Vor fast 5000 Jahren herrschte in China der legendäre Urkaiser Shennong. Er war sehr auf seine Sauberkeit bedacht und liess auch das Trinkwasser abkochen, bevor er es zu sich nahm. Einmal nun liess sich der Kaiser während einer langen Reise unter einem Baum Wasser abkochen, um seinen Durst zu löschen, als ein leichter Wind ein paar Blätter ins Wasser wehte. Dieses verfärbte sich hellgrün, und ein angenehmer Duft stieg aus dem dampfenden Kessel auf. Der Kaiser kostete das Getränk, fand es köstlich und fühlte sich erfrischt und belebt von dieser fremdartigen Mischung.

Der Baum war ein wilder Teestrauch, und der Tee war entdeckt.

Apropos Shennong: Ihm wird nicht nur die Entdeckung des Tees zugeschrieben. Denn den Überlieferungen zufolge lehrte er seine Untertanen auch Ackerbau zu treiben und untersuchte die Pflanzen auf ihre medizinischen Eigenschaften.

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Weisser Tee – einst von Affen gepflückt und nur dem Kaiser vorbehalten

Den Ursprung des Weissen Tees vermutet man im China des 7. Jahrhunderts. Da er sehr selten war und ausgezeichnet schmeckte, war er dem Kaiser vorbehalten und erlangte vor allem in der Song-Dynastie (960-1279 n.Chr.) höchstes Ansehen. Damals wurde der Weisse Tee vorwiegend als Pulvertee getrunken, da er nur so haltbar gemacht werden konnte. Für den Kaiser gab es damals sogar eine spezielle Behörde, die den Tee nach der Ernte direkt zum Kaiser schickte, damit dieser auch frischen Tee serviert bekam.

Der Legende nach wurden Affen dressiert, die selbst die obersten Knospen der hohen Teesträucher pflückten. In Europa wurde der Weisse Tee erst im 19. Jahrhundert bekannt.

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Teeziegel – einst ein beliebtes Zahlungsmittel

Viele Jahrhunderte lang galten chinesische Teeziegel als Zahlungsmittel. Deren Herstellung war ein kaiserliches Monopol. Sie wurden in China in diversen Formen und Grössen hergestellt und anschliessend auf den Rücken von Yaks und Kamelen in die Mongolei, nach Sibirien, Tibet, Turkmenistan und Russland transportiert. 
Der fertige Teeziegel war ein kompakter Gegenstand, der einfach zu transportieren war. Er erwies sich als verbreitetes Tauschmittel zwischen verschiedenen Regionen. Denn er diente nicht nur als Wertmesser, sondern konnte auch als Nahrungsmittel oder als Arznei verwendet werden.

Nicht zuletzt konnte man den Teeziegel auch einfach als Getränk zu sich nehmen. Man brach ein Stück davon ab, röstete es ein wenig über dem Feuer, um es zu desinfizieren und ihm etwas mehr Geschmack zu geben und zerrieb es dann. Als letzten Schritt musste man es nur noch mit heissem Wasser übergiessen und ziehen zu lassen. In Südchina, Tibet, Myanmar, der Mongolei und in Südsibirien war dieses Zahlungsmittel teilweise bis ins 20. Jh. in Umlauf.

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Tee richtig aufbewahren



Die richtige Lagerung ist wichtig. Denn hochwertiger Tee verliert unter der Einwirkung von Licht, Feuchtigkeit und Fremdgerüchen sehr schnell seinen besonderen Geschmack. Aus diesem Grund sollte Tee dunkel, trocken und kühl in dicht verschlossenen Dosen gelagert werden. Optimal (weil arm an Luft-Depots) sind auch fest zugerollte Teetüten. Die luftdichte Aufbewahrung hat zweierlei Hintergründe: Erstens bleibt das natürliche Aroma des Tees besser erhalten und zweitens kann der Tee keine fremden Gerüche annehmen. Trotzdem: Lagern Sie Tee nie neben stark riechendem Kaffee oder Gewürzen wie Chili, Pfeffer oder Curry-Pulver. Bewahren Sie aromatisierte Tee-Sorten mit Distanz zu hochwertigem Weissen Tee, Grüntee oder Oolong auf. Benutzen Sie eine Dose immer nur für die gleiche Teesorte, und kaufen Sie Tee nur in kleinen Mengen. Nach Anbruch der Packung sollte Tee in ungefähr zehn Wochen verbraucht werden. In ungeöffneten Packungen hingegen bleibt er bis zu drei Jahre lang frisch. Trockener Tee ist fast unbegrenzt lagerfähig, sofern die alterungsbedingten geschmacklichen Veränderungen hingenommen werden.

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Tee richtig zubereiten: Allgemeine Regeln

Wie alle hochwertigen Lebensmittel, muss auch der Tee richtig zubereitet werden, um das optimale Geschmackserlebnis aus ihm herauszuholen. Halten Sie sich an die Angaben auf der Teepackung … aber experimentieren Sie auch selbst.

So finden Sie heraus, wie Ihnen der Tee am besten schmeckt. Immerhin gibt es einige allgemeine Regeln, die wir Ihnen gerne verraten:
  • Je mehr Teeblätter, desto geschmacksintensiver wird der Tee.

  • Je länger man ihn ziehen lässt, desto intensiver wird der Geschmack. 

  • Je heisser das Wasser, desto kürzer die Ziehdauer.

  • Unterschiedliche Teesorten verlangen auch unterschiedliche Wassertemperaturen (siehe Absatz „Die ideale Wassertemperatur“). Kochendes Wasser würde den Geschmack von zarten Tees wie Grüntee oder Weissem Tee verderben.

  • Ziehen Sie kleinere Teekannen vor, damit Sie die Stärke des Aufgusses und Geschmacks leichter kontrollieren können.

Übrigens: Die Teekanne sollte ausschliesslich der Zubereitung von Tee dienen. Und idealerweise sollte man für unterschiedliche Teesorten auch unterschiedliche Teekannen verwenden. Zu schnell könnte sonst der geschmacksempfindliche Tee das Aroma der jeweils anderen Sorte annehmen.

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Das richtige Teewasser

Ein berühmter chinesischer Teemeister soll einmal gesagt haben, dass die Qualität einer guten Tasse Tee zu 20% vom Tee selbst und zu 80% vom verwendeten Wasser abhängt.

Auch heute weiss man, dass das Wasser bei der Teezubereitung eine grosse Bedeutung hat. Hier einige Grundregeln:

  • Der im Wasser enthaltene Sauerstoff trägt entscheidend zum Geschmack des Tees bei. Verwenden Sie daher immer frisches Leitungswasser und lassen Sie es vorher etwas laufen. Wasser, das lange in der Leitung oder im Wasserkocher steht, verliert seine wesentlichen Bestandteile.

  • Kochen Sie das Wasser nur einmal auf. Bei jedem weiteren Aufkochen entflieht Sauerstoff.

  • Geschmackvolles Wasser ist frisch, sauerstoffhaltig und hat einen nicht zu hohen Härtegrad. Vor allem Weisse Tees und Grüntees sowie die meisten Darjeelings sollten mit weichem Wasser aufgegossen werden. Tees aus Assam und Ceylon reagieren diesbezüglich weniger empfindlich. Hartes, kalkhaltiges Wasser führt zu einem unansehnlichen Film auf der Oberfläche des Tees, verleiht dem Tee einen unangenehm „pelzigen“ Geschmack und verhindert die Entfaltung der feinen Tee-Aromen. 

Die ideale Wasserhärte liegt bei 8 Härtegraden. Wenn Leitungswasser zu hart ist, empfiehlt sich für die Aufbereitung ein handelsüblicher Wasserfilter.

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Die ideale Wassertemperatur

Glauben auch Sie, dass ein Tee immer mit siedendem Wasser aufgegossen werden muss? Da liegen Sie falsch. Denn viele Teesorten schmecken besser, wenn das Wasser nicht kochend heiss ist. Bei kochendem Wasser verdampft ein Grossteil der wertvollen, aber leider flüchtigen Geschmacksstoffe (Flavoide) und der Tee schmeckt fade. Tee-Experten empfehlen:

  • Kochen Sie das Wasser einmal auf und lassen Sie es dann bis zur gewünschten Temperatur abkühlen.

  • Halten Sie sich bei der idealen Wassertemperatur an die Angaben auf der Teepackung … oder experimentieren Sie selber.

  • Am besten verwenden Sie einen Wasserthermometer.

    Als Grundregel gilt übrigens, dass für Schwarztees 95° C ideal sind, für Grüne und Weisse Tees je nach Sorte zwischen 70° C bis 80° C und für japanische Grüne Tees 60° C.

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    Tee – mit Milch, Zitrone, Honig, Sahne, Salz, Yakbutter oder Marmelade?

    Trinkt man Tee nun pur, mit Milch oder Zitrone? Mit Zucker oder Honig? Das ist nicht nur Geschmacksache, sondern variiert auch von Land zu Land. So sind zum Schwarztee regional unterschiedliche Zusätze üblich:
    In England und in Indien ist das Milch, in Ostfriesland Sahne; in der Mongolei reicht man zum Schwarztee ein aus Yakmilch bestehendes Fett und in Tibet Salz und Yakbutter. In Russland und Georgien ist es üblich, Schwarztee mit Marmelade, Gelees oder in Sirup eingelegten Früchten zu geniessen. Die ursprünglich aus Russland stammende Zugabe von Zitrone oder Zitronenschale wird auch von Teetrinkern in Westeuropa geschätzt. Am weitesten verbreitet ist allerdings die Zugabe von Süssmitteln wie Kandiszucker, braunem Rohrzucker, Honig oder weissem Zucker. Grüntee und Weisser Tee hingegen werden meist pur getrunken, wobei es beim Grüntee eine Ausnahme gibt: Den marokkanischen Minztee auf Basis von Gunpowder, dem reichlich Zucker zugesetzt wird (das Rezept finden Sie weiter unten). Honig oder die unterschiedlichsten Arten von Zucker hingegen findet man praktisch überall.

    Wie man also sieht, ist Teetrinken alles andere als langweilig.

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    Marokkanischer Minztee wird mit Gunpowder gemacht (Rezept)


    Wer je in Marokko war, kennt den ausgezeichneten süssen Minztee, der an jeder Ecke genossen wird. Er wird aus Gunpowder gemacht. Hier das Rezept:

    Zutaten für ca. 1 l Tee:
    4 Zweige frische Minze (möglichst marokkanische Nanaminze); 4 TL chinesischer Gunpowder Grüntee; 1,2 l kalkarmes Wasser; 10-12 Zuckerwürfel.

    Vorgehen:

    1. Minze waschen, 6 Blättchen zur Seite legen.

    2. Gunpowder in eine Teekanne (mögl. mit Siebeinsatz) geben.

    3. Wasser aufkochen, ca. 2 Teegläser voll über den Gunpowder geben und sofort wieder abgiessen.

    4. Minzstängel in die Teekanne legen; das übrige, nun nicht mehr kochende Wasser, über den Gunpowder und die Minze giessen. Letztere muss völlig mit heissem Wasser bedeckt sein, sonst verbrennt sie und wird bitter.

    5. Zuckerwürfel zugeben, Kanne auf ein Stövchen stellen (= Untersatz mit Teelicht, um Tee warmzuhalten).

    6. Den Tee höchstens 3 Minuten ziehen lassen.

    7. Ein Teeglas füllen und dabei die Kanne möglichst hochhalten, damit der Teestrahl mit Luft in Berührung kommt. Den Tee aus dem Glas wieder in die Kanne giessen und den Vorgang noch zwei- bis dreimal wiederholen, damit sich das Aroma erschliesst.

    8. Die zur Seite gelegten Minzblätter auf die Teegläser verteilen, Tee darüber giessen und möglichst heiss geniessen.



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    Teegärten mit Musik und Tanz machten aus den Briten überzeugte Teetrinker

    Als 1644 der erste Tee in England eintraf, waren die Engländer eingefleischte Kaffeetrinker. Wieso aber sorgte der Tee dann trotzdem für Furore? Diese Frage ist nicht ganz geklärt. Aber fest steht, dass die britische Teekultur im 17. Jahrhundert sehr stark war und von Queen Anne auch gefördert wurde. So kam es, dass um 1700 schon in etwa 500 englischen Kaffeehäusern auch Tee ausgeschenkt wurde. Nach 1750 eröffneten die ersten Teegärten, wo der Tee im Freien getrunken wurde und zu denen erstmals auch Frauen Zutritt hatten. Orchester spielten zum Tanz auf, und das Teetrinken wurde zum Ritual des Tanz-Tees.

    Wegen der hohen Besteuerung war das Teetrinken allerdings der Oberschicht vorbehalten und galt als Statussymbol. Erst als 1783 die hohen Teesteuern gesenkt wurden, konnten sich die Kaffee trinkende Mittelschicht – und etwas später die Arbeiter – ihren Tee leisten. Aufgrund der vielen Teepausen, die während des Tages zelebriert wurden, propagierten englische Politiker im 19. Jahrhundert den Tee sogar als „gesundheitsgefährdend“.

    Genützt hat es offenbar nichts. Denn noch heute zählen die Engländer zu den Weltmeistern im Teetrinken.

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    Tee und Chai: Zwei Wörter erobern die Welt

    Erstaunlich: Nahezu alle weltweit verwendeten Begriffe für Tee können auf die unterschiedliche Aussprachen des Wortes „Tee“ in der chinesischen Sprache zurückgeführt werden. Denn in den verschiedenen Varianten der chinesischen Sprache wird das Wort unterschiedlich ausgesprochen: chá in Mandarin und ta oder te in Min.

    Hier sind 44 Beispiele aus anderen Ländern:
    • Afrikaans: tee

    • Albanisch: çaj

    • Baskisch: te

    • Bosnisch: čaj

    • Bulgarisch: čaj

    • Dänisch: the

    • Deutsch: Tee

    • Englisch: tea

    • Estnisch: tee

    • Finnisch: tee

    • Französisch: thé

    • Hebräisch: tē

    • Hochchinesisch/Mandarin (Pinyin): chá

    • Indonesisch: teh

    • Isländisch: te

    • Italienisch: tè

    • Koreanisch: cha

    • Kroatisch: čaj

    • Lettisch: tēja 

    • Luxemburgisch: Téi 

    • Malaiisch: teh

    • Maori: tii 

    • Mazedonisch: čaj

    • Mongolisch: caj

    • Niederländisch: thee

    • Norwegisch: te

    • Portugiesisch: chá

    • Rätoromanisch: té

    • Rumänisch: ceai

    • Russisch: čaj

    • Schwedisch: te

    • Serbisch: čaj

    • Slowakisch: čaj

    • Slowenisch: čaj

    • Spanisch: té

    • Suaheli: chai

    • Thai: nám chaa

    • Tschechisch: čaj

    • Türkisch: çay

    • Turkmenisch: çaý

    • Ukrainisch: čaj

    • Ungarisch: tea

    • Walisisch: te

    • Wallonisch: té

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