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Amaryllis: Adventliche Diva



Lust, die Amaryllis näher kennenzulernen und mehr über Karriere, Verwandte und Besonderheiten zu erfahren? Dann klicken Sie die für Sie interessanten Headlines an und freuen Sie sich mit uns auf Advent und Weihnachten. Viel Spass beim Lesen!

Pssst … die Amaryllis lebt unter falschem Namen!



Das, was wir Amaryllis nennen, gehört zu Weihnachten wie der Stern von Bethlehem. Nur, dass die prachtvolle Blume mit der Riesenblüte eigentlich gar nicht so heisst, sondern Hippeastrum oder auch Ritterstern. Sie gehört allerdings zur Familie der Amaryllisgewächse, was wahrscheinlich der Grund ist, weshalb sie bei Blumenliebhabern und sogar Profis ganz einfach Amaryllis heisst.

Den Namen Hippeastrum (griechisch für Ritterstern) bekam die Blume 1837 vom britischen Botaniker und Geistlichen William Herbert. Niemand ist sich so richtig sicher, weshalb er diesen Namen wählte. Aber weil Herbert zugleich Experte für mittelalterliche Geschichte war, könnte ihn – so meint man –  die geöffnete rote Blüte von oben gesehen an das Kreuz der Tempelritter erinnert haben.

Apropos Amaryllis: Ursprünglich stammt sie aus den Savannen und Wäldern Brasiliens, Ecuadors, Perus und Mexikos. Von dort gelangte sie nach Europa und wird heute auch in der Schweiz kultiviert.

Pflegetipps für Amaryllis finden Sie HIER.

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Weshalb es zum Namenswirrwarr kam



Was wir im Handel als „Amaryllis“ kaufen, trägt den Gattungsnamen Hippeastrum. Deshalb stellen wir Ihnen die Belladonnalilie vor, die mit Gattungsname „Amaryllis“ heisst. Der Namenswirrwarr entstand vor etwa 200 Jahren, als europäische Pflanzenjäger Kopf und Kragen riskierten, um exotische Blumen aus Afrika, Südamerika und Asien nach Europa zu bringen. Durch die Fülle der neuen Pflanzen blickten irgendwann selbst Botaniker nicht mehr durch. Deshalb vergaben sie den Gattungsnamen „Amaryllis“ gleich zweimal: Zum einen für den aus Südamerika stammenden Ritterstern, zum andern für die aus Südafrika stammende Belladonna-Lilie. Für Letztere blieb der Name bestehen (Amaryllis belladonna), während man dem Ritterstern den botanischen Namen Hippeastrum gab. Nur die Familienzugehörigkeit blieb sich für beide Blumen gleich, denn sie gehören beide zur Familie der Amaryllisgewächse. Aber was unterscheidet sie denn? Ganz einfach. Der Ritterstern hat einen hohlen Pflanzstängel, während die Belladonnalilie einen kompakten aufweist. Zudem trägt der Ritterstern mehrere Blütenstände, während die Belladonnalilie nur einen hat, der sich aber aus bis zu zwölf Blüten zusammensetzt. Nicht zuletzt blüht die Belladonnalilie ab Spätsommer bis Herbst, während der Ritterstern im Winter blüht und uns die Weihnachtszeit verschönert.

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Tausendsassa Amaryllis: Kann Wasser speichern



Unsere Amaryllis ist ein Tausendsassa. Denn sie verfügt über ein Speicherorgan, das ihr hilft, extreme Trockenzeiten zu überdauern. Damit kann sie selbst in einer der trockensten Gegenden der Welt überleben. Als 1998 El Niño die Atacama-Wüste durch starke Regenfälle in einen Blütenteppich verwandelte, wurde sogar dort eine bislang unbekannte Art des Hippeastrums entdeckt.

Der Handel macht sich die Leistungsfähigkeit der Amaryllis-Zwiebel zu Nutze. Da der Ritterstern mit langem Wasserentzug zurechtkommt, ist eine zeitlich flexible Lagerhaltung im Ruhezustand möglich. Wird die Zwiebel mit Nährstoffen, Wassergaben und Wärme versorgt, treibt sie verlässlich ein bis zwei Blütenstiele, die in 6-8 Wochen zur Blüte kommen. Zum Glück. Denn auf diese Weise können wir uns im Advent an den wundervollen Blüten des Rittersterns erfreuen.



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Wunderschön dank moderner Züchtungen



Bald verwöhnt uns der Ritterstern wieder mit seinen grossen trichterförmigen Blüten. Nicht nur Naturformen haben eine grosse Farbenvielfalt, sondern vor allem moderne Züchtungen. Diese reicht von Weiss über Lachs und diversen Rosa-, Rot- und Bordeauxtönen bis hin zu Aubergine. Auch zweifarbige sind erhältlich, und sogar zart hellgelbe Varianten sind bekannt. Da Naturformen meist nur zwei kleinere Blüten pro Schaft bilden, wurden ab dem 18. Jahrhundert Kreuzungen vorgenommen. Diese beeinflussten nicht nur die Blütengrösse, sondern auch die Farbspiele und Blütenformen. Der erste, der das wagte, war der englische Uhrenmacher Arthur Johnson. Dieser kreuzte Hippeastrum reginae mit Hippeastrum vitattum und erhielt so eine Hybride, die man später ihm zu Ehren auf den Namen Hippeastrum x ‚Johnsonii‘ taufte. Nun folgten neue Hybriden aus Südamerika und den Niederlanden, die durch mehr und grössere Blüten auffielen und auf grosses Interesse stiessen. Im späten 19. Und frühen 20. Jh. Schliesslich erlebte die Hippeastrum-Zucht ihre grösste Entwicklung. Dies vor allem in Texas, Kalifornien und Florida. 1946 zogen zwei grosse holländische Züchter nach Südafrika. Seither stammen die meisten Kulturvarietäten aus niederländischen und südafrikanischen Quellen.

Pflegetipps für Amaryllis sowie Tipps, wie Sie Amaryllis-Zwiebeln antreiben, finden Sie HIER.

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Amaryllisgewächse: Toxisch, aber doch mit Zauberwirkung



Sowohl der Ritterstern, als auch seine Verwandte, die Belladonna-Lilie, enthalten toxische Stoffe und sind deshalb giftig. Die höchste Konzentration ist in der Zwiebel enthalten. Es ist zwar bekannt, dass afrikanische Völker Pflanzenmaterial für Umschläge und den Sud zur Wundversorgung oder bei Verdauungsbeschwerden verwenden. Aber bei uns verzichtet die Schulmedizin auf Grund der hohen Toxizität auf eine Verwendung.
Trotz ihrer Giftigkeit haben Amaryllisgewächse die Menschen immer wieder in ihren Bann gezogen. Auf zeremoniellen Trinkgefässen der Inka in Peru wurden Malereien von blühen Amaryllisgewächsen entdeckt. Und in einer südafrikanischen Felsenmalerei ist eine ebenfalls zur Familie der Amaryllisgewächsen gehörende Brunsvigia-Art dargestellt.

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Amaryllis: Eine zarte Liebesgeschichte



Bald sind sie wieder überall zu sehen: Die grossblütigen „Amaryllis“. Um sie rankt sich eine herzergreifende Geschichte. In dieser geht es um ein schönes Mädchen namens Amaryllis. Als dieses am Abhang eines Berges einmal Blumen pflückt, begegnet es dem Hirten Alteo, in den es sich unsterblich verliebt. Diesen interessiert sie aber leider nicht, weil er seine Liebe nur einem Mädchen schenken will, das ihm eine völlig neue Blume bringt. Das lässt Amaryllis fast verzweifeln. Und so begibt sie sich zu einer griechischen Weissagungsstätte, dem Orakel von Delphi. Dort rät man ihr, aus dem Tempel einen Pfeil zu holen, sich damit vor Alteos Haus eine Wunde zuzufügen und ihre Liebe zu gestehen. Amaryllis tut, wie ihr geheissen. Als die Kirchglocke Mitternacht schlägt, sticht sie sich vor Alteos Haus in Brust und Herz und bekennt ihm lauthals ihre Liebe. Da Alteo nicht reagiert, wiederholt sie das Ganze immer wieder. Und siehe da: Am dreissigsten Abend geschieht endlich das Wunder. An jener Stelle, auf die immer wieder ihr Blut tropfte, wächst eine hohe Blume mit einem grossen roten Blütenkelch. „Alteo, diese Blume ist neu“, ruft Amaryllis aufgeregt. Da sieht Alteo das zarte Mädchen mit der wunderschönen Blume, rennt zu ihr hin und kniet vor ihr nieder. Und als sich die beiden zum ersten Mal küssen, singen die Lerchen am Himmel.

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