Blumentage
Was ist wann und warum?
Ostern oder Weihnachten kennt wohl jedermann, und auch den Valentins-
oder Muttertag.
Aber wussten Sie, was Ostern mit dem Osterhasen zu tun hat? Dass
schon die Alten Römer einen Vorgänger des Valentinstages kannten?
Und wo die Idee des Muttertags entstand?
Nachstehend finden Sie die Anlässe, zu welchen man sich Blumen
schenkt, chronologisch aufgelistet. Aber wenn Sie mehr wissen
möchten, können Sie die einzelnen Feste auch anklicken. Dann erfahren
Sie spannende und amüsante Anekdoten sowie interessante und praktische
Informationen.
Stimmt es, dass einst am Valentinstag eine Liebeslotterie
stattfand?
Ja, denn im alten Rom fand am 14. Februar ein Fest zu Ehren der
Göttin Juno statt. Bei dieser Gelegenheit wurden die Namen junger
Frauen in einem Holzkasten gesammelt, und die Lose wurden von jungen
Männern gezogen. Jungen und Mädchen, die auf diese Weise zusammenkamen,
wurden für das betreffende Jahr als Paar betrachtet.
Damals hiess dieser Tag noch nicht Valentinstag. Das geschah erst
im Christentum. Der christliche Klerus machte es sich nämlich zu
eigen, heidnische Feste zu übernehmen. Da der 14. Februar mit dem
Tag der Enthauptung des Hl. Valentin identisch war, nannte man ihn
Valentinstag. Nun versuchte man, die Liebeslotterie durch etwas
Christlicheres zu ersetzen. Und kurzerhand setzte man deshalb auf
die Lose Namen von Heiligen und ermunterte junge Leute, den besonderen
Tugenden des Heiligen, dessen Namen man zog, nachzueifern. Unnötig
zu sagen, dass die Liebeslose besser gefielen. Und so kam man im
vierzehnten Jahrhundert wieder auf die ursprüngliche Form der Sitte
zurück.
Die erste Valentinsbotschaft soll Valentin selbst geschrieben haben.
Aber da sich diese Behauptung nicht belegen lässt, fällt die Ehre
Herzog Charles von Orléans zu. Dieser liess nämlich am 14. Februar
1440 nach 25 Jahren Haft seiner Angetrauten eine gereimte Liebesbotschaft
aus dem Tower von London zukommen.
Übrigens, es war ein Engländer, der das erste Gedicht über den Valentinstag
machte. Denn Geoffrey Chaucer stellte sein „Parliament of Foules“
1383 fertig, um es an einer Valentinsfeier am Hof Königs Richard
II. öffentlich vortragen zu lassen. In diesem Gedicht wird dargestellt,
wie sich die Vögel am Valentinstag versammeln, damit jeder seine
Partnerin findet.
Die ersten Valentinskarten hingegen entstanden – wie könnte es anders
sein – in den USA. 1849 wurden die ersten Karten zum Valentinstag
verlegt, und zurzeit verschicken US-Amerikaner zum 14. Februar über
eine Milliarde Grusskarten sowie nicht ganz so viele Rosen, um damit
das Herz ihrer Valentine oder das ihres Valentins zum Schmelzen
zu bringen.
Apropos Valentinsblumen: Bestellungen können nicht nur in jedem
Fleurop-Partnergeschäft getätigt werden, sondern auch via Internet,
E-Mail (customerservice@fleurop.ch) und telefonisch via unsere Bestell-
und Service-Hotline (Telefonnummer 0848 888 555 für Anrufe aus der
Schweiz oder +41 (0) 44 751 82 82, auch für Anrufe aus dem Ausland.)
Künden nur Rosen von Liebe?
Nein, denn Liebe und Verliebtheit sind zum Glück etwas so Persönliches,
dass auch der Ausdruck dieses Lebensgefühls nicht auf eine einzige
Blume beschränkt sein kann. Immerhin sei aber festgestellt, dass
die dunkelrote, langstielige Rose ganz allgemein (und etwas klischeehaft)
betrachtet am ehesten als „Blume der Liebe“ angesehen wird.
Natürlich gibt es aber auch faszinierende Frühlingsblüher, und es
ist nun an Ihnen, zu entscheiden, was am besten zur Frau oder zum
Mann Ihrer Träume passt:
Rosen:
Ein Geheimtipp sind Rosen mit Frauennamen. Vielleicht heisst Ihre
Freundin ja Raffaella, Anna, Nicole, Sonja, Gabriella, Pamela oder
Sabrina.. und da könnte ein kunstvoll gebundenes Bouquet aus gleichnamigen
Rosen besonders effektvoll sein!
Tulpen:
Ein Renner sind Schweizer Tulpen, die enorm gut haltbar
sind und sich auch durch festere Stiele und wunderschön grosse Blütenköpfe
auszeichnen. Hitverdächtig sind aber auch die schweizerischen Papageien-Tulpen
in Rosa/Pink, Weiss/Grün und Rot/Gelb.
Anemonen:
Beliebt sind Monalisa-Anemonen in Lila, Blau, Rot und
Weiss. Dies vor allem ihrer praktisch doppelt so grossen Blüten
und kräftigen Farben wegen.
Margeriten:
Sie sind praktisch die am längsten haltbaren Frühlingsblüher.
Veilchen:
Haben als „Blumen der Liebe und Verehrung“ Tradition.
Ranunkeln:
Sehr gefragt sind die neuen mit den grossen Blüten in
Lachs, Apricot, Orange, Rosa, Gelb, Rot und Weiss.
Apropos Valentinsblumen:
Bestellungen können nicht nur in jedem Fleurop-Partnergeschäft getätigt
werden, sondern auch via Internet, E-Mail (customerservice@fleurop.ch)
und telefonisch via unsere Bestell- und Service-Hotline (Telefonnummer 0848 888 555 für Anrufe aus der Schweiz oder +41 (0) 44 751 82 82, auch für Anrufe aus dem Ausland.)
Wann findet der Tag der Kranken statt, und wer hat ihn
erfunden?
Der „Tag der Kranken“ findet am ersten März-Sonntag statt. Als die
Schweizer Ärztin Dr. Marthe Nicati nämlich sah, dass die Kranken
in den Tuberkulose-Heilstätten in Leysin von ihren Freunden mehr
und mehr vergessen wurden, erliess die sensible Spezialistin für
Lungenkrankheiten einen Aufruf an alle. Sie forderte darin auf,
am ersten Märzsonntag an die Kranken zu denken, sie zu besuchen
und Blumen zu schenken.
Diese Idee wurde gut aufgenommen; und so ist der „Tag der Kranken“
in der Schweiz seit 1943 bekannt.
Apropos Blumen ans Krankenbett: Bestellungen können nicht nur in
jedem Fleurop-Partnergeschäft getätigt werden, sondern auch via
Internet, E-Mail (customerservice@fleurop.ch) und telefonisch via
unsere Bestell- und Service-Hotline (Telefonnummer 0848 888 555 für
Anrufe aus der Schweiz oder +41 (0) 44 751 82 82, auch für Anrufe aus dem Ausland.)
Welche Blumen eignen sich fürs Spitalzimmer?
Schnittblumen eignen sich fürs Spitalzimmer, weil sie sich erwiesenermassen
positiv auf die Psyche auswirken. Dennoch gilt es, einiges zu beachten:
- Schenken Sie Schnittblumen, keine Pflanzen. In Erde Gepflanztes
ist in vielen Spitälern verboten.
- Vermeiden Sie allzu stark riechende Blumen wie Hyazinthen oder
Lilien. Intensive Blumendüfte werden in Spitalzimmern oft als
störend empfunden.
- Farben beeinflussen die Psyche. Deshalb sollte man beim Kauf
von Blumen für Kranke dunkle Farben meiden. Gelb hingegen heitert
auf, während Orange gesundheitsfördernd und aufbauend wirken soll.
Blau ist heilend und beruhigend, Rot steigert die Aktivität des
Menschen und seiner Organe, und Grün ist insofern perfekt, als
es regenerierend und harmonisierend wirkt, beruhigt, entspannt
und erst noch dem Nervensystem förderlich ist.
Übrigens:
In Intensivstationen sind auch Schnittblumen verboten. Lassen Sie
deshalb die Blumen erst dann schicken, wenn sich der Patient bzw.
die Patientin auf der Station befindet. – Und noch etwas: Im Spital
kommen Schnittblumengestecke besonders gut an; denn dieses Geschenk
braucht keine Vase und ist deshalb nicht nur schön, sondern auch
praktisch.
Apropos Blumen ans Krankenbett: Bestellungen können nicht nur in
jedem Fleurop-Partnergeschäft getätigt werden, sondern auch via
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Gibt es für Kranke auch Kräutersträusse?
Wenn beim „Kranken-Mitbringsel“ nicht nur das Auge, sondern auch
die Nase auf ihre Rechnung kommen sollen, empfiehlt sich ein „elisabethanisches
Sträusschen“ mit aromatischen Kräutern. Dies umso mehr, als gewisse
Düfte den Menschen und dessen Gesundheit ja auch tatsächlich positiv
beeinflussen.
Bestellen Sie die Kräuter rechtzeitig beim Blumenfachgeschäft, und
überraschen Sie Ihren Kranken dann mit einem wirklich originellen,
weil auch heilbringenden Strauss:
- Hopfen und Melisse: wirken gegen Schlafstörungen
- Johanniskraut, Katzenminze, Waldmeister, Veilchen,
Maiglöckchen und Lavendel: sollen gut gegen Migräne und
Depressionen sein.
- Salbei, Thymian und Huflattich: helfen bei
Erkrankungen der Atemwege
- Zitronelle oder Rosmarin: wenn diese ins Sträusschen
eingebunden werden, wirken sie Erschöpfungszuständen entgegen
und muntern auf.
Apropos Blumen ans Krankenbett: Bestellungen können nicht nur in
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Internet, E-Mail (customerservice@fleurop.ch)
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| Internationaler Frauentag
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Weshalb gibt es einen Internationalen Frauentag und wann
findet er statt?
Am 8. März feiern Frauen auf der ganzen Welt den Internationalen
Frauentag. Dieser erinnert an die 2. Internationale Frauenkonferenz
von 1910, wo über 100 Frauen aus 17 Nationen für den Vorschlag Clara
Zetkins stimmten. Die Leitfigur der deutschen Frauenbewegung setzte
sich dafür ein, jedes Jahr einen Frauentag mit internationalem Charakter
durchzuführen, um den Forderungen der Frauen in der Öffentlichkeit
mehr Nachdruck zu verleihen.
Auch heute soll der Internationale Frauentag die Forderung nach
Gleichstellung deutlich machen. Denn die Wichtigkeit der Frau in
Familie, Gesellschaft und Beruf ist und war zu allen Zeiten beachtlich.
Es ist deshalb unverständlich, dass Frauen noch immer um politische,
soziale und kulturelle Gleichstellung kämpfen müssen.
Der Frauentag wird aber auch zum Anlass genommen, Frauen für ihren
Einsatz zu danken – zum Beispiel mit Blumen.
Apropos Blumen zum Frauentag:
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werden, sondern auch via Internet, E-Mail (customerservice@fleurop.ch)
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Wann ist Frühlingsanfang?
Der Frühlingsanfang ist so schön, dass man ihn mehrmals feiert.
Denn für die Meteorologen beginnt der Lenz am 1. März, für den Kalender
am 21. März und für die Astronomen dann, wenn die Sonne – von Süden
herkommend – mittags um 12 Uhr am Äquator im Zenit steht (das ist
immer am 20. oder 21. März der Fall).
Das ist aber noch nicht alles. Denn es gibt auch noch den phänologischen
Frühlingsbeginn. Dieser orientiert sich an der Natur. Und weil es
hier keine feste Zuordnung gibt, beginnt der Frühling – je nach
Land und Region – mit dem Aufwachen der Murmeltiere, der Rückkehr
der Zugvögel oder mit der Blüte von Schneeglöckchen, Mandel- oder
Apfelbäumen.
Apropos Blumen zum Frühlingsbeginn: Bestellungen können nicht nur
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Internet, E-Mail (customerservice@fleurop.ch)
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Stimmt es, dass bei den alten Römern das Jahr im Frühling
begann?
Ja. Für die alten Römer war der Frühlingsanfang ganz besonders
wichtig. Denn sie glaubten, dass an diesem Tag die Welt erschaffen
worden sei. Entsprechend begann ihr Jahr mit dem Monat März, wobei
er damals allerdings nicht März hiess, sondern nach dem für die
Römer wichtigsten Gott Mars.
Interessant ist, dass der Julianische Kalender, der auf Julius
Cäsar zurückgeht, eigentlich aus dem Alten Ägypten stammt. Denn
anlässlich seines Aufenthaltes in Ägypten erhielt Julius Cäsar vom
ägyptischen Astronomen Sosigenes einen Sonnenkalender, der später
die Basis für den Julianischen Kalender gebildet haben soll.
Übrigens:
Früher nannte man den Frühling auch Lenz. Dieser Begriff stammt
aus dem Althochdeutschen und bedeutet „langer Tag“.
Apropos Blumen zum Frühlingsbeginn:
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Brachte früher wirklich der Kuckuck die Eier?
Jedermann weiss, dass Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten
Vollmond nach Frühlingsbeginn stattfindet. Und es ist auch bekannt,
dass sich das christliche Osterfest aus dem jüdischen Passah-Fest
entwickelt hat. Die lateinischen Sprachen zeigen diese Verbindung
schon durch das Wort „pasqua“ oder „pâques“ an, bei den germanischen
ist diese „Verwandtschaft“ nicht ersichtlich. Hier wird vermutet,
dass man sich bei der Namengebung an die teutonische Frühlings-
und Fruchtbarkeits-Göttin Ostara und deren Ehrentag „Ostarun“ erinnerte
und so das Wort „Ostern“ entstand.
Interessant ist, dass das Symboltier der Ostara ein Hase war, und
anheimelnd mutet auch an, dass man an ihrem Ehrentag Eier versteckt
und auch verschenkt haben soll. Dennoch ist das österliche Eieressen
nicht darauf zurückzuführen. Denn Grund dafür war vielmehr die im
7. Jahrhundert eingeführte Fastenzeit und das damit verbundene Verbot,
Fleisch und Eier zu essen. Da man zwar die Menschen anhalten konnte,
sich in der Fastenzeit Beschränkungen aufzuerlegen, den Hennen aber
nicht verbieten konnte, Eier zu legen, kam es bis zu Ostern zu einem
Eier-Überschuss. Um die Eier haltbar zu machen, kochte man sie in
der Fastenzeit ... und liess sie am Ostersonntag vor dem Verzehr
in der Kirche segnen. Um die gesegneten von den ungesegneten Eiern
zu unterscheiden, färbte man sie ein.
Als der Protestantismus aufkam, begannen evangelische Familien,
die Ostereier zu verstecken, statt sie segnen zu lassen. Damals
machte man Kindern weis, dass die Eier vom Fuchs, Hahn, Storch,
Kuckuck oder Kranich versteckt worden seien. Aber dann einigte man
sich doch auf den „Osterhasen“. Seine häufige Präsenz im Frühling,
seine relative Zutraulichkeit und sein niedliches Aussehen mögen
zu dieser „Ernennung“ beigetragen haben. Später sorgten bebilderte
Bücher mit Osterhasen, die Schokoladen- und auch die Spielzeugindustrie
dafür, dass er sich in unseren Breitengraden durchsetzen konnte
und bis heute aus der Kinderwelt nicht wegzudenken ist.
Übrigens:
Schon vor Jahrhunderten entwickelte sich laut Fleurop der Brauch
des Ostergrusses, mit dem man die frohe Kunde der Auferstehung anderen
Menschen mitteilen wollte. So entstand die Tradition, österlich
gestaltete Kärtchen und Blumen zu verschenken ... und diese hat
sich bis heute erhalten. Nach wie vor gilt Ostern als Familienfest.
Und abgesehen vom Strauss oder Blumenkörbchen, die man als stimmungsvolles
Mitbringsel zum Oster-Brunch mitnimmt, überraschen auch abwesende
Familienmitglieder ihre Lieben mit Blumen oder lassen sie ihnen
überbringen.
Apropos Blumen zu Ostern: Bestellungen können nicht nur in jedem
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Im Zeichen des Osterfestes
Mit Symbolen werden wir täglich konfrontiert. Aber mit Ostersymbolen?
Kaum jemand weiss wahrscheinlich, was der Osterhase als Symbol bedeutet,
weshalb das Ei im Mittelpunkt des Osterfestes steht, oder warum
man manchmal noch Osterkerzen anzündet. Nachfolgende Informationen
sollen helfen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen:
Hase:
Er ist Sinnbild der Fruchtbarkeit und wurde früher - vor allem auf
österlichen Bildbroten - zuweilen neben einem Ei abgebildet, weil
auch dieses Zeichen der Fruchtbarkeit und Lebensfülle war.
Ei:
Es ist Zeichen der Fruchtbarkeit und das Siegeszeichen
des Lebens über den Tod. Wussten Sie, dass der Brauch, Eier zu bemalen,
aus der Ukraine stammt? Damit gedachte man in vorchristlicher Zeit
während der Frühlingsfeierlichkeiten der wärmenden Sonne. Später
wurde das Ei als schmückendes Element dann von den Christen übernommen.
Übrigens: Die beim Bemalen benützten Farben sind durchaus nicht
zufällig. Denn Gelb z.B. bedeutet den Wunsch nach Erleuchtung und
Weisheit, Rot symbolisiert den Opfertod Christi, Weiss ist die Farbe
der Reinheit und Grün jene der Jugend und Unschuld. Orange schliesslich
steht für Kraft, Ausdauer und Ehrgeiz sowie für dauerhafte Wärme.
Osterkerze:
Ihr liegt das Frühlings- oder Osterfeuer zugrunde, das die Fluren
bewahren und Fruchtbarkeit bringen sollte. Heute steht sie aber
auch für „Christus - Licht der Welt“.
Henne, Hahn, Lamm, Fisch:
Während der Hahn ein Auferstehungssymbol ist, stehen Henne, Hase
und Ei für Fruchtbarkeit. Das Lamm hingegen symbolisiert die Unschuld
Christi. Ebenfalls Fruchtbarkeitssymbole sind die Fische, die während
der Christenverfolgung durch die Römer auch Erkennungszeichen der
jungen Christen waren.
Apropos Blumen zu Ostern: Bestellungen können nicht nur in jedem
Fleurop-Partnergeschäft getätigt werden, sondern auch via Internet,
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Stammt der Muttertag nicht aus England?
Der Ehrentag für Mütter ist alt. Aber ob nun der heutige Muttertag
aus dem Mutterkult der Antike oder dem „Mothering Sunday“ der Engländer
hervorgegangen ist, bleibt ein Rätsel. Fest steht höchstens, dass
ihm zwei hartnäckige US-Amerikanerinnen auf die Sprünge halfen.
Im 13. Jh. wurde in England von König Heinrich III. der „Mothering
Sunday“ eingeführt. Dieser galt allerdings nicht den Müttern, sondern
war vielmehr dafür gedacht, „Mutter Kirche“ zu danken. Vom einfachen
Volk wurde der Name allerdings missverstanden. Und so wurde er bald
dazu benützt, die eigene Mutter zu ehren. Dies vor allem ab dem
18. Jahrhundert. Damals arbeiteten viele Engländerinnen und Engländer
als Haushälterinnen oder Diener für reiche Leute auswärts. Diese
hatten am „Mothering Sunday“ ihren einzigen freien Tag; und so benützten
sie diesen, um ihre Mutter zu besuchen. Unterwegs nach Hause pflückte
man Wildblumen oder Veilchen und brachte sie der Mutter als kleine
Gabe mit. Mit Anbruch des Industriezeitalters ging dieser Brauch
allerdings verloren.
Dafür, dass die Idee eines Ehrentags für Mütter dann doch nicht
ganz verloren ging, sorgten US-Amerikanerinnen. Ob es Zufall ist,
dass diese angelsächsische Namen hatten und ob also ihre eingewanderten
Vorfahren den Brauch des „Mothering Sunday“ eventuell mündlich weitergaben,
bleibe dahingestellt. Strittig ist allerdings, welcher der Frauen
die Ehre zufällt, den Muttertag eingeführt zu haben.
Die einen nennen fälschlicherweise Julia Ward Howe. 1872 forderte
die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin in den USA nämlich einen
nationalen Muttertag. Dieser sollte allerdings nicht die Mütter
ehren, sondern sie – in Zeiten des amerikanischen Bürgerkriegs –
zu einer Art „Anti-Kriegs-Bewegung“ formieren: Julia Ward Howe wollte
die Mütter dazu bringen, sich gegen den Krieg einzusetzen, damit
keine weiteren Menschenleben mehr geopfert würden.
Die erste, die in den USA einen Muttertag zu Ehren der Mütter forderte,
war also wahrscheinlich Mary Towles Sasseen Wilson aus Henderson
(Kentucky). Sie war als Lehrerin tätig und setzte sich dafür ein,
dass in den Schulen ein Muttertag eingeführt würde. An der Schule,
an der sie tätig war, gelang ihr das 1887; und die Stadt Springfield
in Ohio führte 1894 den Muttertag für kurze Zeit sogar an allen
Schulen ein. 1893 publizierte Mary Towles Sasseen Wilson zudem ein
Buch über den Gedanken eines Muttertags und widmete es ihrer verstorbenen
Mutter. – Der Durchbruch blieb ihr allerdings verwehrt. Und als
Mary Towles Sasseen Wilson 1906 starb, geriet der Muttertag wieder
in Vergessenheit.
Dass der Muttertag dann aber doch noch eingeführt wurde, verdanken
wir wahrscheinlich der Ausdauer von Ann Jarvis. Diese forderte zu
Beginn des 20. Jh. einen Gedenktag für alle Mütter. Mit einem Brieffeldzug
versuchte sie, den Bürgermeister ihres Wohnorts, dann aber auch
Gouverneure, Abgeordnete und Industrielle für ihre Idee zu begeistern
… und hatte Erfolg: 1909 wurde der Muttertag in 45 Bundesstaaten
gefeiert, 1914 wurde er vom Kongress zum offiziellen Feiertag erklärt,
und noch im gleichen Jahr kam er dann nach England, wo vor allem
die Heilsarmee half, ihn durchzusetzen. Diese war es auch, die den
Muttertag auf den europäischen Kontinent brachte, wobei der Zusammenschluss
führender Blumenfachgeschäfte zur weltweit tätigen Fleurop-Interflora
das Schenken von Blumen – selbst über weite Distanzen – wesentlich
erleichterte.
In der Schweiz gibt es den Muttertag seit 1917; und abertausende
Kinder und Erwachsene erfreuen seither am zweiten Maisonntag ihre
Mutter mit einem liebevoll ausgesuchten Blumengruss. Sie drücken
damit nicht nur Zuneigung und Dankbarkeit aus, sondern zeigen auch,
dass der Muttertag ebenso gut bei uns hätte entstehen können!
Apropos Blumen zum Muttertag: Bestellungen können nicht nur in
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Was hat „Halloween“ mit Geistern zu tun?
Halloween ist eine Nacht, von der man glaubte, dass die Trennwand
zwischen Toten und Lebenden aufgehoben sei und sich deshalb Verstorbene
für kurze Zeit unter die Lebenden mischen.
Der Ursprung dieser Vorstellung ist vor eineinhalbtausend Jahren
bei den Kelten zu suchen. In ihrem Kalenderjahr fiel der Winter-
und Jahresanfang auf den 1. November. Weil demzufolge die „Macht“
für ein halbes Jahr an den Tod (spricht: Winter) abgegeben wurde,
holte sich der Totengott Samhain in der Nacht vom 31. Oktober zum
1. November die Seelen der Verstorbenen. Um die bösen Geister in
dieser Nacht zu vertreiben, zogen sich die Menschen gruselige Kostüme
über, zündeten Lichter an oder machten riesige Feuer. Zudem stellte
man auch Essbares für die Geister bereit.
Auch bei den Angeln und Sachsen durften Hexen und Geister am 31.
Oktober ihr Unwesen treiben. Allerdings nur bis Mitternacht. Dann
war der Spuk vorbei. In der Zwischenzeit hatte nämlich die christliche
Kirche das ursprünglich heidnische Ritual in den abendländischen
Kalender eingebunden. Und so wandelte sich das dämonische Treffen
immer mehr zur Zusammenkunft aller Heiligen. Entsprechend nannte
man den 1. November „All Saints Day“ (Allerheiligen), während man
am Abend davor den „All Hallows Evening“ (Abend der Heiligen) oder
auch „Hallowe’en“ feierte. Bei diesem Fest nun erinnerte man sich
plötzlich an den heidnischen Ursprung und stellte Essbares für die
„Geister“ bereit. Aber diese machten keine Angst. Denn mittlerweile
war es Brauch geworden, dass sich Bedürftige als Geister verkleiden
und die bereitgestellten Gaben verzehren.
Nach Amerika kam das Brauchtum des „Hallowe’en“ mit den irischen
Auswanderern. Hier allerdings waren es nicht Bedürftige, die sich
in der „Nacht der Geister“ die Esswaren holten, sondern Kinder.
Sie tun dies noch heute mit der Forderung „Trick or treat“. Denn
wer sie nicht mit Naschereien verwöhnt, muss sich auf allerlei Schabernack
gefasst machen.
Von Amerika ist dieser Brauch nach Europa zurückgekommen. Und mit
ihm auch der Kürbis oder Pumpkin. Dieser soll - zur grinsenden Grimasse
geformt - Übelwollende fern- und Unheil abhalten.
Apropos blumige Überraschung zu Halloween: Bestellungen können
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Stimmt es, dass der Halloween-Kürbis eine Beere ist, und
woher stammt der Kürbis?
Tja, kaum zu glauben. Aber der Kürbis ist wirklich eine Beere ...
und erst noch die grösste, die es gibt. Die frühesten Funde stammen
aus Mexiko und sind an die 12'000 Jahre alt.
Im Osten der heutigen USA wurden Kürbisse „erst“ vor 2200 Jahren
angebaut, und zwar von den indianischen Ureinwohnern. Diesen dienten
die Kürbisse nicht nur als Gemüse. Vielmehr wurden sie ihrer dicken
Haut wegen auch zur Herstellung von Vorratsgefässen, Löffeln und
Flaschen verwendet. Zudem setzten die Fischer ausgehöhlte Früchte
als Bojen ein, und nicht zuletzt wurden sie zu Musikinstrumenten,
indem man sie mit getrockneten Kernen füllte.
Christoph Kolumbus schliesslich brachten den Kürbis nach Europa,
wo er seine Liebhaber vorerst an den europäischen Fürstenhöfen fand.
Doch bald fanden auch die armen Leute heraus, dass sich der Kürbis
gut lagern lässt und zudem nahrhaft und vielseitig ist.
Heute gibt es so viele Sorten, dass selbst Fachleute den Überblick
verlieren. Denn es gibt nicht nur die dicken runden Speise- und
Flaschenkürbisse, sondern auch die schlangenartigen Herkuleskeulen,
die bei uns so beliebten Zucchini und mehr als hundert weitere Sorten.
Kürbisse sind allerdings nicht nur Nutzpflanzen. Denn spätestens,
seit das am 31. Oktober stattfindende Halloween auf Europa übergriff,
wird der Kürbis – zur grinsenden Grimasse geformt und beleuchtet
– auch als Dekoration verwendet.
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Stimmt es, dass einst an Halloween nicht Kürbisse, sondern Rüben
ausgehöhlt wurden?
Ja. Der Legende zufolge geht nämlich der Brauch, Lichter in ausgehöhlten
Rüben zu platzieren, auf einen trinkfesten Iren namens Jack zurück.
Dieser rang dem Teufel das Versprechen ab, dass jener seine Seele
niemals holen werde. Im Himmel fand der alte Säufer allerdings auch
keinen Platz. Und so machte er sich auf den Weg zur Hölle. Dort
musste er erfahren, dass selbst der Teufel ihn nicht mehr haben
wollte. Und so nahm er aus der Hölle ein Stück Kohle und platzierte
dieses in einer ausgehöhlten Rübe, um wenigstens Licht zu haben.
Seither wandert er ruhelos herum und sucht einen Platz zum Ausruhen.
Die Menschen aber gedachten fortan des unglücklichen Säufers, indem
sie ebenfalls Lichter in ausgehöhlten Rüben platzierten. Und als
dann irische Auswanderer den Brauch in die USA mitnahmen und dort
keine weisse Rüben vorfanden, ersetzten sie sie durch den in Amerika
omnipräsenten Kürbis. Der ist wesentlich grösser, leichter zu bearbeiten
und erst noch besser zur Laterne geeignet als die alte Rübe.
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Was sind Kürbis-Partys, und wann werden sie gefeiert?
Kürbis-Parties können jederzeit im Oktober/November gefeiert werden,
ob nun als Halloween-Party oder als Erntedankfest. Im Buchhandel
gibt es viele Rezeptbücher, aus denen sich ganze Kürbis-Menus zusammenstellen
lassen. Und als Dekoration kann man kleine Zierkürbisse aushöhlen
und abwechselnd mit kurz geschnittenen Blüten und Teelichtern bestecken.
Vor die Tür legt man ein besonders dickes Exemplar, das man am besten
vom Blumenfachgeschäft mit herbstlichen Blumen dekorieren lässt.
Mit etwas Geschick lassen sich die Pumpkins (Kürbisse) auch mit
Gesichtern bemalen oder mit ausgestochenen Löchern als originelle
Windlichter verwenden.
An dieser Herbstdekoration wird man lange Freude haben, denn Kürbisse
sind sehr gut haltbar und bieten auch getrocknet einen schönen Anblick.
Übrigens:
Immer öfter werden bei Fleurop auch Halloween-Sträusse verlangt.
Grund sind die vielen Halloween-, oder eben Erntedankfest-Parties.
Man soll die Feste bekanntlich feiern, wie sie fallen. Und so stürzen
sich auch Schweizer im Spätherbst immer öfter ins gruslige oder
auch vergnügliche Party-Geschehen. Natürlich macht es da Sinn, wenn
auch das Mitbringsel entsprechend gestaltet ist.
Apropos blumige Überraschung zu Halloween: Bestellungen können
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Wann ist denn nun der Gedenktag der Toten: Am 1. oder 2.
November?
Der Gedenktag für die Verstorbenen war ursprünglich der 998 von
Abt Odilo von Cluny eingeführte Allerseelentag, der 2. November.
Aber da man schon am Vortag von Allerseelen, nämlich am Nachmittag
von Allerheiligen, damit begann, die Gräber mit Grün und Blumen
zu schmücken, wurde auch der Gang zu den Gräbern vorverlegt. Fazit:
Heute trifft man sich auch in katholischen Gegenden vornehmlich
am 1. November auf dem Friedhof.
Übrigens:
Im frühen Mittelalter fand der jährliche Gedenktag für alle Verstorbenen
meist nach der Osterzeit statt. Denn die Auferstehung Christi zu
Ostern wurde mit Tod und Auferstehung aller Menschen in Verbindung
gebracht.
Apropos Blumen: Bestellungen können nicht nur in jedem Fleurop-Partnergeschäft
getätigt werden, sondern auch via Internet, E-Mail (customerservice@fleurop.ch)
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Stimmt es, dass der Advent einst alles andere als fröhlich
war?
Ja, denn das Wort „Advent“ stammt aus dem Lateinischen, bedeutet
„Ankunft“ und bezieht sich auf die Geburt Jesu Christi in Bethlehem.
Ursprünglich diente die Adventszeit der Vorbereitung auf die Weihnachtszeit,
wobei es weder Hochzeiten, noch Glockengeläut oder gar fröhliche
Musik geben durfte. Auch Pauken, Posaunen und Trompeten waren tabu.
Denn die Kirche argwöhnte, dass dies vom Wesentlichen ablenke und
die Einkehr störe. Um der Ernsthaftigkeit Nachdruck zu verleihen,
wurde sogar gefastet. Letzteres allerdings nicht überall gleich
lang. Denn weil das Datum des Weihnachtsfestes uneinheitlich war,
dauerte der Advent der östlichen Kirchen vom 11. November bis 6.
Januar, während jener der westlichen mit unterschiedlichem Beginn
nur bis zum 25. Dezember währte.
Zur Zeit dauert unser Advent genau vier Sonntage, weil Papst Gregor
VII. (1073-1085) die Adventszeit der westlichen Kirchen auf diese
Länge festgelegt hat.
Apropos Advent: Adventskränze und adventliche Kerzengestecke gehören
– fast unabhängig vom kulturellen Hintergrund – zu den beliebtesten
Geschenken. Denn sie bringen Stimmung in die eigenen vier Wände,
sind lange haltbar und erinnern beim Anzünden der Kerzen Tag für
Tag an den Schenkenden!
Apropos Adventsüberraschung: Bestellungen können nicht nur in jedem
Fleurop-Partnergeschäft getätigt werden, sondern auch via Internet,
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Wie ist der Adventskranz entstanden?
Wann und wo der erste Adventskranz auftauchte, lässt sich nicht
eindeutig belegen. Namhafte Historiker nehmen aber an, dass er Mitte
des letzten Jahrhunderts im „Rauhen Haus“ in Hamburg stand, einer
Anstalt zur Betreuung gefährdeter Jugendlicher. Dort soll der Theologe
und Anstaltsleiter Johann Hinrich Wichern schon 1839 vierundzwanzig
Kerzen (4 grössere, 20 kleinere) in einen hölzernen Kronleuchter
hineinmontieren lassen. Mit frischem Grün wurden nur die Wände des
Raumes geschmückt. Denn erst 1860 wurde es im „Rauhen Haus“ Brauch,
auch den Kranz selbst mit grünen Zeigen zu umwinden.
Jahre später übernahm Wichern die Leitung des Berliner Waisenhauses
in Tegel. Und auch da führte er den Adventskranz ein. Um aber die
Sache zu vereinfachen, liess er einen kleineren Kranz aus Tannengrün
fertigen, den er mit lediglich vier Kerzen schmücken liess. Da Wichern
in seiner Weihnachtsgeschichte „Herr Hobelmann“ davon berichtete,
sprach sich diese Idee in der Bevölkerung herum. Es soll dann nicht
mehr lange gedauert haben, bis auch in privaten Häusern und Wohnungen
immer mehr Adventskränze zu finden gewesen seien.
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Wie viele Kerzen darf oder soll ein Adventskranz haben?
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ... es fragt sich nur, wie
viele Kerzen es sein dürfen. Denn der Lichterkranz beispielsweise
hat mehr als vier, obwohl er im Grunde genommen der Ur-Adventskranz
ist. Als er vor mehr als 160 Jahren in Hamburg entstand, zählte
er 24 Kerzen.
Lichterkränze gibt es heute mehr denn je, obwohl sie mittlerweile
auch mit 20, 16, 12, 8 oder 4 Kerzen erhältlich sind. Massgebend
für die Anzahl der Kerzen ist der Durchmesser des Kranzes, weil
ein gewisser Abstand zwischen den Kerzen notwendig ist. Wichtig
ist allerdings, dass die Anzahl der Kerzen durch 4 teilbar ist,
weil es vier Adventssonntage gibt und die Kerzen diese symbolisieren.
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Aberglaube im Advent!
Im Dezember gab es vor allem früher mancherlei Sitten und Gebräuche,
die nicht selten in Aberglauben mündeten:
- So beispielsweise den Andreastag, der den kirchlichen Beginn
der Adventszeit markiert. Eigentlich wurde dieser Tag als Gedenktag
an den Apostel Andreas geschaffen, aber in Wirklichkeit war er
bis vor wenigen Jahrzehnten in ländlichen Gebieten der Schweiz
einer der wichtigsten „Lostage“. „Losen“ bedeutet „wahrsagen“,
und ledige Frauen beispielsweise konnten in der Andreasnacht erfahren,
wer ihr Zukünftiger sein würde. Um ihn im Traum zu sehen, wurde
ein angegessener Apfel unters Kopfkissen gelegt und mit dem linken
Fuss zuerst rückwärts ins Bett gestiegen. Dabei musste man ein
Sprüchlein aufsagen: „Heiliger Andreas, ich bitt' dich, Bettstatt,
ich tritt' dich, lass mir erscheinen den Herzallerliebsten mein!“
Man konnte allerdings auch an der Hühnerstalltür horchen: Gackerte
als erstes ein Huhn, blieb man ledig. Oder man zog blindlings
ein Scheit aus der Beige: Hatte es eine Rinde, war der Zukünftige
behaart. Wenn ein Mädchen wissen wollte, ob es noch lange zu Hause
bleiben müsse, warf es einen Pantoffel hinter sich: zeigte die
Schuhspitze zur Tür, so hiess das, dass es bald unter die Haube
kommen würde.
- Der 4. Dezember hingegen ist der heiligen Barbara gewidmet.
Sie war Tochter eines reichen heidnischen Kaufmanns und wurde
von ihm, weil sie sich gegen seinen Willen taufen liess, ins Gefängnis
geworfen. Auf dem Weg dorthin verfing sich ein Kirschenzweig in
ihrem Kleid. Den stellte Barbara in einen kleinen Krug, und er
blühte just an dem Tag auf, als sie hingerichtet werden sollte.
Der Überlieferung zufolge soll sie gesagt haben: „Du schienst
wie tot. Aber du bist aufgeblüht zu neuem Leben wie auch ich bald
zu ewigen Leben aufblühen werde“. So kam es, dass man sich von
der heiligen Barbara reiche Ernte im kommenden Jahr erhoffte und
am 4. Dezember die Obstbäume mit Stroh umwand. Heute noch schneidet
man bei dieser Gelegenheit Obstzweige (vor allem Kirschbaumzweige)
und stellt sie als Barbarazweige ins Wasser, damit sie an Weihnachten
blühen. Übrigens: Lange Zeit gaben ledige Frauen in Entscheidungsnöten
den Zweigen die Namen von Verehrern. Das „Rennen“ machte schliesslich
jener, dessen Zweig zuerst blühte.
Apropos „Barbarazweige“ oder andere Adventsüberraschungen: Bestellungen
können nicht nur in jedem Fleurop-Partnergeschäft getätigt werden,
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Christkind, Weihnachtsmann oder Väterchen Frost?
In der Schweiz und im umliegenden Ausland glauben Kinder, dass
das Christkind die Geschenke bringt. Dieses bekommt aber zunehmend
Konkurrenz. Denn immer mehr „kids“ dieser Welt kennen auch den Weihnachtsmann.
Mittlerweile kann dieser zwar auch Santa Claus, Father Christmas,
Père Noël oder Babbo Natale heissen; aber Geschenke bringt er allemal.
Ganz egal, ob er sich mit oder ohne Rentier, mit oder ohne Schlitten
durch den Kamin ins Wohnzimmer zwängt.
Kein Wunder, dass ihn Kinder verwöhnen: Mit bereitgelegten Gedichten
und Dankesbriefen (Italien und USA) oder auch Pastete und – hicks!
– Whiskey (Irland). Nur in Russland hat ihn die kommunistische Revolution
durch Väterchen Frost ersetzt. Doch da Weihnachten dort lange Zeit
verpönt war, hat der russische Chlaus seinen grossen Auftritt sowieso
erst am 1. Januar. Weihnachten hingegen feiert man in Russland am
6. Januar, weil die russisch orthodoxe Kirche den Julianischen Kalender
verwendet.
Übrigens:
Italienische „bambini“ bekommen nicht nur an Weihnachten Geschenke,
sondern auch am 6. Januar … von der Befana. Die Befana ist eine
alte Hexe, die auf dem Besenstiel reitet und – wie der Weihnachtsmann
– ebenfalls durch den Kamin rutscht, um ihre Gaben in die bereitgelegte
Socke zu legen.
Apropos blumige Chlausgeschenke: Bestellungen können nicht nur
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Stimmt es, dass in Italien die Krippen wichtiger sind als
die Weihnachtsbäume?
Nicht überall. Denn Krippenbesitzer und Tannenbaumfans sind in
Italien in zwei Lager gespalten und streiten seit ewigen Zeiten,
was nun ins Weihnachtszimmer gehört.
Dafür sind Tannenbäume in Skandinavien umso beliebter, denn dort
sind sie nicht nur im Haushalt vorhanden, sondern auf der Mastspitze
jedes Schiffes zu sehen. Auch in Russland sind Tannenbäume beliebt.
Aber da man während des Kommunismus die christlichen Feiertage abschaffte
und das Neujahrsfest zum zentralen Feiertag erklärte, mutierte die
Tanne zum Neujahrsbaum.
Und in Grossbritannien? Dort hat zwar der deutschstämmige Ehemann
von Königin Viktoria dafür gesorgt, dass der festlich geschmückte
Nadelbaum eingeführt wurde. Aber so richtig „British“ sind eher
die um die Weihnachtszeit herum omnipräsenten Misteln, die Stechpalm-
und Lorbeerzweige in allen Zimmern.
Was aber ist mit den Ländern, wo keine Tannen wachsen? Nun, in
Australien sind Plastikbäume „in“, in Brasilien hingegen Pinien
oder sogar Palmen.
Apropos blumige Weihnachtsüberraschungen: Bestellungen können nicht
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Ist Weihnachten heidnischen Ursprungs?
Jein. Tatsache ist, dass die Alten Römer am 25. Dezember den Geburtstag
des Gottes „Sol Invictus Heliogabalus“ feierten.
Kaiser Elagabal (218-222) hatte ihn in Rom eingeführt, und Kaiser
Aurelian liess den Geburtstag am 25. Dezember feiern. Später übernahmen
die Christen dieses Datum für das Fest der Geburt Christi. Weihnachten
löste das ältere Fest, die Epiphanie ab, wobei es sich im Brauchtum
zunehmend auf den Weihnachts-Vorabend, den 24. Dezember, vorverlagerte.
Der Christbaum und die Kinderbescherung hingegen stammen aus dem
16. Jh., wurden aber erst im 19. Jh. allgemein üblich.
Apropos blumige Weihnachtsgeschenke: Bestellungen können nicht nur
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Alles für den Weihnachtstisch
Weihnachten und Silvester sind Feste, an denen man sich nicht selten
im Kreise von Angehörigen und Freunden zum Festschmaus trifft. Das
will allerdings geplant sein, weil sonst in der Hitze des Gefechts
nur allzu schnell dies oder jenes vergessen geht. So z.B. die Tischdekoration,
die nicht nur Atmosphäre vermitteln, sondern auch noch zweckmässig
sein soll. Einige Regeln mögen mithelfen, die schlimmsten Fehler
zu vermeiden:
- Beim Tischschmuck ist die Augenhöhe der Gäste zu berücksichtigen.
Diese liegt zwischen 25 und 45 cm über der Tischplatte.
- Vor allem um diese Jahreszeit sollten Kerzen nie fehlen, denn
sie vermitteln Festlichkeit, Gemütlichkeit und Besinnlichkeit.
Wenn man allerdings mehrere Kerzen nebeneinander stellt, sollte
man zwischen den Kerzen mindestens den Kerzendurchmesser freilassen,
damit beim Abbrennen nicht die eine Kerze die andere abschmilzt.
- Noch etwas über die Anordnung von Tischschmuck. Es sollte nie
vergessen werden, dass ein Tisch mit zu vielen Schmuckelementen
überladen wirkt, bei zu wenigen aber optisch kein Zusammenhang
mehr gegeben ist. Deshalb gilt die Faustregel, dass der Freiraum
zwischen den einzelnen Schmuckelementen mindestens zweimal und
allerhöchstens sechsmal so gross wie die Grösse des Arrangements
sein sollte.
- Ein überladener Tisch wirkt unattraktiv. Da für ein Gedeck
pro Person mit 60-80 cm Breite und 25-40 cm Tiefe gerechnet werden
muss, ist bei relativ engen Platzverhältnissen zu überlegen, ob
die Speisen nicht angereicht werden können. Wenn sie auf den Tisch
gestellt werden, muss von einer herkömmlichen Tischdekoration
abgeraten werden. Dann sollte man sich für eine Dekoration in
Kelchgläsern entscheiden, in denen der Blumenschmuck quasi über
den Speisen „thront“.
- Es gibt aber noch eine weitere originelle Lösung für beengte
Tischverhältnisse: Wenn die Gäste am Tisch Platz nehmen, finden
sie Blumenranken sowie hohe Kerzenständer mit farblich passenden
Kerzen vor. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich dann die Blumenranken
als eine Reihe von Corsagen, sodass jeder Gast einen Anstecker
bekommt und sich die Blumenranken vor dem Auftragen der Speisen
sozusagen auflösen.
Wenn Sie Ihre Tischdekoration im Blumenfachgeschäft bestellen, sollten
Sie ihm folgende Fragen beantworten können:
- Wie lang und breit ist der Tisch (oder welchen Durchmesser
hat er)?
- Werden die Tische, wenn es mehrere sind, einzeln, nebeneinander,
in U-Form oder in T-Form aufgestellt?
- Wie viele Personen sind geladen?
- Werden die Speisen angereicht oder auf den Tisch gestellt?
Welche Farbe haben Tischwäsche und Geschirr? Welche Stoffart hat
die Tischwäsche?
- Zu welchem Anlass soll der Tisch geschmückt werden?
Wird Wert auf die Verwendung eigener Schalen und Kerzenleuchter
gelegt?
- Datum und Zeit der Lieferung.
Apropos weihnachtliche Tischdekorationen: Bestellungen können nicht
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Was haben Christrosen mit der Weihnachtsgeschichte zu tun?
Die Christrose ist nicht nur der „Liebling“ fast aller Floristen.
Denn einer Legende zufolge ist sie auch die heimliche Liebe des
Jesuskindleins, weil die zarte Blume zu den ersten Geschenken gehörte,
die das Neugeborene in seiner Krippe erhielt.
Wie man aus der Bibel weiss, erfuhren die Hirten auf dem Feld von
einem Engel, dass der Messias geboren sei. Und so machten sie sich
auf, das Kind zu suchen. Die Legende der Christrose will nun allerdings
wissen, dass einer der Hirten seinen jüngstgeborenen Sohn zu Hause
liess, weil er ihn für einen so weiten Weg zu klein wähnte.
Nun wollte der Kleine dem Kind in der Krippe aber ebenfalls huldigen.
Und so machte er sich auf und nahm das einzige, was er im ärmlichen
Haushalt noch fand: Ein Schälchen Milch als Geschenk für den Messias.
Aber als er endlich an der Krippe ankam, war nichts mehr im Behälterchen.
Auf dem Weg war alles verloren gegangen. Als nun das Büblein sein
vermeintlich leeres Schälchen zurückziehen wollte, war es gar nicht
mehr leer. Es war voller paradiesisch schöner Röschen. Und als sich
der kleine Hirte auf den Heimweg begab, begegnete er da, wo er die
Milchtröpfchen vergossen hatte, ebenfalls solchen Röschen. Aus diesen
wurden die Christrosen – und sie blühen, als kleines Wunder, auch
heute noch mitten im Winter!
Apropos Blumen im Advent: Bestellungen können nicht nur in jedem
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Woher stammt der Brauch des Weihnachtsbaums?
Wer glaubt, der Weihnachtsbaum entstamme einem heidnischen Brauch,
liegt falsch. Der Weihnachtsbaum ist fast so alt wie das Weihnachtsfest,
denn schon älteste Darstellungen der Weihnachtsgeschichte zeigen
einen Baum – wenn auch eine Palme.
Von den Griechen und Römern der Spätantike wurde die Palme als „Baum
der Erkenntnis“ verstanden. Wahrscheinlich brachte man diesen mit
Christi Geburt in Verbindung, weil ohne Sündenfall und Vertreibung
aus dem Paradies auch die Geburt des Messias nicht nötig geworden
wäre. Deshalb fanden ab Spätmittelalter in Erinnerung daran im Dezember
„Paradiesspiele“ statt. In diesen wurde das Geschehen um Adam und
Eva nachempfunden. Da es in unseren Breitengraden keine Palmen gab,
gehörte ein mit Äpfeln behängter Tannenbaum zu den Requisiten.
Die Sitte, Weihnachtsbäume in Form von Tannen oder Buchsbäumchen
aufzustellen, entwickelte sich erst ab dem 17. Jahrhundert. Zuerst
wurden die Bäumchen zwar nur mit Äpfeln und einer Schlange aus Holz
dekoriert. Aber bald schon kamen – vor allem für Kinder – Nüsse,
Zuckerwerk und kleine Geschenke hinzu. Solcher Luxus war allerdings
nur wohlhabenden Kreisen vorbehalten. Denn die ärmere Bevölkerung
begnügte sich mit einfachen Holzgestellen in Baumform, die wieder
verwendet werden konnten. Nur selten reichte es zu einem wirklichen
Tannenbaum. Und wenn, dann behängte man ihn mit „vergoldeten“ Kartoffeln,
um die Kinder an den Paradies- oder Lebensbaum zu erinnern.
Übrigens, früher wurden die Weihnachtsbäume nicht immer in einem
Ständer befestigt oder in ein mit Sand gefülltes Fass gestellt.
Denn es bestand auch die Sitte, sie – mit der Spitze nach oben oder
unten – an der Decke aufzuhängen.
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Was Mr. Knigge über Blumen und Silvester-Partys sagt ...
Weil Blumen beliebte Mitbringsel an Silvester-Partys sind, sei kurz
erwähnt, wie man es anstellt, nicht ins Fettnäpfchen zu treten ...
- … zum Beispiel mit der „falschen“ Blumenmenge. Blumen sind meist
nur in ungerader Anzahl salonfähig. Diese Tradition stammt aus
Frankreich; und früher wollte man damit beweisen, dass die Blumen
nicht auf dem Markt gekauft worden waren. Während man dort die
Blumen nämlich immer in gerader Anzahl anbot, verkauften sie die
Blumengeschäfte in ungerader. – Heute gilt der Brauch, eine ungerade
Anzahl Blumen zu schenken, nur dann, wenn die Blumen auf den ersten
Blick zählbar sind. Ab neun Blumen (oder bei einem gebundenen
Strauss) wird dies schwierig. Deshalb fühlen sich Konsumenten
und Floristen da frei.
- Party-Tauglichkeit beweist man aber auch durch richtiges „timing“.
Denn bei einer Einladung, bei der mehr als drei Parteien geladen
sind, sollten die Blumen beim Blumengeschäft so bestellt werden,
dass sie mindestens einen halben Tag vorher bei der Gastgeberin
eintreffen. Dies, damit sich diese nicht gleichzeitig ums Blumen-Einstellen
und ihre Gäste kümmern muss.
- Bei Einladungen im kleinen Kreis wird der Strauss aber natürlich
persönlich übergeben: Bei Paaren durch Monsieur, während Madame
als Beraterin fungiert und diesen allenfalls daran erinnert, das
Einwickelpapier vor dem Überreichen zu entfernen.
Übrigens:
Ob man sich für einen festlich angehauchten, einen eleganten, einen
frechen oder einen leicht-luftigen Strauss entscheidet, ist Geschmacksache.
Fest steht höchstens, dass jeder Jahresanfang ein Hoffnungsträger
(auf bessere Zeiten) ist und deshalb die ersten Frühlingsboten „boomen“:
Tulpen, Ranunkeln und Anemonen, aber auch Primeln, Hyazinthen ...
sowie selbstverständlich der Glücksklee. Da letzterer nicht nur
Glück im Spiel, sondern auch gleich noch in der Liebe verheisst,
ist er nämlich geradezu prädestiniert, Bekannten und Freunden –
oder sich selbst - zu einem guten Start zu verhelfen!
Apropos Blumen für die Silvesterparty: Bestellungen können nicht
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Stimmt es, dass früher das christliche Neujahr am 6. Januar
gefeiert wurde?
Ja, denn bis zur Festsetzung des Neujahrstages im Jahr 1691 durch
Papst Innozenz XII. auf den 1. Januar, galt in weiten Teilen Europas
der 6. Januar als Jahresbeginn.
An diesem Tag reinigte man Wohnräume und Stallungen mit Weihrauch,
um die bösen Wintergeister zu vertreiben. Zudem ergänzte man an
diesem Tag die Krippen durch die Figuren der drei Weisen aus dem
Morgenland. Und nicht zuletzt zogen als Heilige Drei Könige verkleidete
Sternsinger von Haus zu Haus, sangen Lieder, sagten Gedichte auf
und sammelten dabei für einen guten Zweck.
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