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Anekdoten

Was hat der römische Kaiser Nero mit der Rose zu tun?

Die ersten Menschen, die den Rosenanbau förderten, waren zwar die Alten Griechen. Aber erst die Ägypter und römischen Kaiser waren es, die den Rosenkult ad absurdum führten. In Ägypten z.B. war es Usus, Rosen bei Festen einzusetzen. Nebst der Tatsache, dass man sie als Dekoration verwendete, gab es hier auch den Brauch, Rosen um die Trinkbecher zu winden, die Blütenblätter während der Mahlzeit in den Kelch zu zupfen und mitzutrinken.

In Rom war es vor allem Nero, der sich für die Rose erwärmte. Seine Begeisterung ging so weit, dass man selbst dann Rosenblätter streuen musste, wenn er am Strand von Neapel spazieren ging. Zudem brauchte er für seine zahlreichen Hochzeiten Unmengen von Rosenkränzen. Nicht zuletzt liess er es im Goldenen Haus auf dem Esquilin aber auch Rosenblüten regnen. Denn im runden Speisesaal, der sich um die eigene Achse drehte, um die Bewegung der Erde nachzuvollziehen, konnte man die Vertäfelung der Decke öffnen, um je nach Wunsch Parfums oder Blumen herabrieseln zu lassen. Diese Spielerei verschlang astronomische Summen, und man erzählt sich denn auch, dass Nero für ein einziges Fest über 30'000 Sesterze bezahlt haben soll. Dies führte dazu, dass die Bauern Rosen statt Getreide anpflanzten und die Getreidepreise schwindelerregende Höhen erreichten.

Apropos Rosen: Bestellungen können nicht nur in jedem Fleurop-Partnergeschäft getätigt werden, sondern auch via Internet, E-Mail (customerservice@fleurop.ch) und telefonisch via unsere Bestell- und Service-Hotline (Telefonnummer 0848 888 555 für Anrufe aus der Schweiz oder +41 (0) 44 751 82 82, auch für Anrufe aus dem Ausland.)

Stimmt es, dass Tulpen aus der Türkei stammen?

Ja, denn sie wurden in Konstantinopel schon im 16. Jahrhundert gezüchtet. Vor allem unter Ahmet III. herrschte dort ein regelrechter Tulpenwahn. Denn abgesehen von der Tatsache, dass es einen schwunghaften Handel mit Tulpenzwiebeln zu horrenden Preisen gab, feierte man im Sultanspalast prunkvolle Tulpenfeste. Die Amtszeit von Ahmet III. ging denn auch als so genannte „Tulpenzeit“ in die Geschichte ein, wobei die Blume – vielleicht ihrer turbanähnlichen Blütenform wegen – im türkischen Volksmund „tülband-lalesi“‚ also Turbanblume genannt wurde.

Seit der Zeit Mehmets IV. (reg. 1648-1687) gab es in Konstantinopel eine offizielle Tulpenliste, auf der die Blumen mit ihren oft poetischen Namen verzeichnet waren. So beispielsweise „Die mir das Herz verbrennt“, „Licht der Gedanken“ oder gar „Gesicht der Geliebten“. Heute mag man es zurückhaltender, was aber nicht heisst, dass Tulpen, die „Maureen“, „Flamboyante“ oder „Strong Gold“ heissen, weniger schön sind als ihre Vorfahren aus Tausendundeiner Nacht.

Im Trend? Laut Fleurop ist das Interesse an langstieligen französischen Tulpen besonders gross. Denn diese bestechen durch ihre übergrosse Blüte und zeichnen sich durch ihre überdurchschnittlich gute Haltbarkeit aus. Letzteres gilt allerdings auch für Schweizer Tulpen, die auf den Frühlingsanfang hin in die Blumenfachgeschäfte gelangen und ebenfalls ein Renner sind.

Apropos Tulpen: Bestellungen können nicht nur in jedem Fleurop-Partnergeschäft getätigt werden, sondern auch via Internet, E-Mail (customerservice@fleurop.ch) und telefonisch via unsere Bestell- und Service-Hotline (Telefonnummer 0848 888 555 für Anrufe aus der Schweiz oder +41 (0) 44 751 82 82, auch für Anrufe aus dem Ausland.)


Stimmt es, dass Tulpen früher gegessen wurden?

Ja. Denn als die ersten Tulpenzwiebeln 1562 per Schiff nach Holland gelangten, fand sie ein flämischer Händler unter den von ihm bestellten Tuchballen. Da er dieses merkwürdige „Gemüse“ noch nie gesehen hatte, Zwiebeln aber schon damals als gesundheitsfördernd galten, liess er die Tulpenzwiebeln braten, würzte sie mit Essig und Öl und ass sie zum Nachtessen. Leider stellten sie sich als wenig schmackhaft heraus. Und so warf er den Rest des vermeintlichen Gemüses auf den Kompost, wo im Frühjahr Blumen in nie gesehener Pracht erblühten.

Mittlerweile sind die Tulpen bekannt. Und wer sich deshalb lange an ihnen freuen will, sollte laut Fleurop folgende Pflege-Tipps beherzigen:

  • Im Fachgeschäft werden Tulpen immer so angeboten, dass die Blütenfarbe schon zu erkennen ist. Das ist eine wichtige Voraussetzung, damit sie schön aufblühen.
  • Vor dem Einstellen sollte man sie mit einem scharfen Messer (nie Schere!) schräg anschneiden.
  • Nun werden die Tulpen in kühles (nie eiskaltes) Wasser eingestellt, das mit Frischhaltemittel angereichert wurde. Aber Achtung: 5-10 cm Wasser genügen!
  • Wählen Sie einen möglichst kühlen, zugfreien Standort.
  • Vergessen Sie nicht, täglich (nicht allzu viel) Wasser nachzufüllen.

Übrigens:

Tulpen wachsen in der Vase nicht nur weiter; sie sind auch sonst kapriziös und entwickeln in der Vase ein faszinierendes Eigenleben. Dieses kann man beeinflussen: Denn in hohen, schlanken Vasen bleiben die Stiele eher gerade, in niedrigen Kugelvasen hingegen sind die Krümmungen der Stiele besonders gut zu beobachten.

Apropos Tulpen: Bestellungen können nicht nur in jedem Fleurop-Partnergeschäft getätigt werden, sondern auch via Internet, E-Mail (customerservice@fleurop.ch) und telefonisch via unsere Bestell- und Service-Hotline (Telefonnummer 0848 888 555 für Anrufe aus der Schweiz oder +41 (0) 44 751 82 82, auch für Anrufe aus dem Ausland.)

 

 

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