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Tag der Kranken

Fettnäpfchen am Krankenbett
So vermeidet man Fettnäpfchen am Krankenbett
Krank sein ist nicht schön – und Krankenbesuche sind nicht immer einfach. Deshalb einige
Tipps, die mithelfen sollen, aus einem Krankenbesuch ein für alle Beteiligten erfreuliches
Ereignis zu machen:
  • Es empfiehlt sich, herauszufinden, ob ein Besuch überhaupt wünschenswert ist. Manche
    Kranke ziehen Ruhe vor oder möchten von Menschen, die ihnen nicht wirklich nahe
    stehen, nicht im Krankenbett gesehen werden.
  • Dann sollte man sich über die Besuchszeiten im Krankenhaus informieren. Für
    Hausbesuche ist meist der Nachmittag am besten geeignet.
  • Man sollte nur so lange bleiben, wie es für den Patienten angenehm ist. Manche Kranke
    sind schon nach einer Viertelstunde überfordert; andere hingegen freuen sich, wenn
    man ihnen einige Stunden widmet.
  • Ein Gespräch kann man z.B. damit beginnen, dass man dem Kranken sagt, wie sehr
    man sich freut, ihn zu sehen. Unterlassen sollte man, ihn auf sein schlechtes Aussehen
    hin anzusprechen oder falsche Komplimente über sein angeblich gutes Aussehen zu
    machen. Kranke haben ein sensibles Gespür für ehrlich gemeinte, ungekünstelte Worte.
  • Auf seine Krankheit sollte man den Patienten nur dann ansprechen, wenn dieser selber
    damit beginnt.
  • Vielfach reagieren Kranke positiv auf Erlebnisse aus dem Alltag. Deshalb kann man
    beispielsweise von seinen Kindern, dem Hund, von lokalpolitischen Ereignissen oder
    Geschehnissen am Arbeitsplatz erzählen. Man sollte mitfühlend, aber nicht mitleidig sein
    und vor allem etwas frischen Wind und Humor mit ins Krankenzimmer bringen. Lachen
    ist auch hier gesund!
  • Im Übrigen: Die Gesprächsthemen hängen auch von allfällig anderen Besuchern oder
    weiteren Zimmergenossen ab. Wenn man mit dem Patienten nicht allein ist, sollte man
    allzu Privates eher meiden.

Und jetzt sollte man kranke Freunde, Kollegen und Bekannten nicht vergessen. Denn
Besuche sind – vor allem bei längerer Krankheit – enorm wichtig!

Übrigens: Falls man Essbares oder Getränke zu einem Kranken mitnehmen will, sollte man
sich vorher erkundigen, ob der Patient das überhaupt zu sich nehmen darf. Generell gilt hier
allerdings, dass Säfte sinnvoller als Alkohol sind und Obst besser als Schokolade. Blumen
hingegen passen immer, weil sie sich erwiesenermassen positiv auf die Stimmung
auswirken.


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