Woher stammt der Name „Max Havelaar“?
Max Havelaar ist die Hauptfigur eines Romans, der 1860 unter
dem Titel „Max Havelaar oder die Kaffeeversteigerungen der Niederländischen
Handels-Gesellschaft“ erschien. Der Autor, Eduard Douwes Dekker,
schrieb dieses zum Teil autobiografische Buch unter dem Pseudonym
„Multatuli“, was im Lateinischen soviel wie „ich habe viel gelitten“
bedeutet.
Dekker lebte seit seinem 18. Lebensjahr als Staatsangestellter
in den niederländischen Kolonien. Erfolglos wehrte er sich gegen
die dortigen Missstände und quittierte zuletzt den Dienst.
Der Roman und seine Hauptfigur, Max Havelaar, sind in den Niederlanden
sehr populär. Als deshalb in diversen Ländern Gütesiegel-Organisationen
für den fairen Handel gegründet wurden, lag es auf der Hand, den
Namen Max Havelaar zu wählen.
Gibt es nur Rosen mit dem Max Havelaar-Gütesiegel oder
gibt es auch andere Produkte?
Bislang gibt es in der Schweiz folgende Produkte mit dem Gütesiegel
der Max Havelaar-Stiftung (Schweiz):
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Blumen (Markteinführung Schnittblumen im Frühling
2001)
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Pflanzen (Markteinführung im Frühling 2004)
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Kaffee (Max Havelaar-Marktanteil im Detailhandel:
4%)*
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Honig (Marktanteil Tafelhonig: 13%)*
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Schokolade (Marktanteil Tafelschokolade: 1%)*
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Schwarztee (Marktanteil Schwarztee: 5%)*
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Bananen (Marktanteil: 56%)*
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Orangensaft (Marktanteil: 6%)*
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Reis (Marktanteil Trockenreis: 6%)*
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Rohrzucker (Marktanteil 13%)
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Ananas (Marktanteil 17%)
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Mango (Marktanteil 4%)
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Avocado (Markteinführung Frühling 2005, Marktanteil
1%)
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Baumwollprodukte (Markteinführung Frühling
2005)